Regierungspartei gewinnt Wahlen in Indien

  • Samstag, 16. Mai 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 16. Mai 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 16. Mai 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Indien hat die regierende Kongresspartei die Wahlen überraschend deutlich gewonnen. Auch ohne absolutes Mehr dürfte es der Gandhi-Partei damit nicht allzu schwer fallen, schnell eine Regierung zu bilden.

Weitere Themen:

Der Präsident Sri Lankas hat erklärt, die tamilischen Rebellen seien besiegt.

Die Geldpolitik der Nationalbank, die verhindern will, dass der Franken zu stark wird, wird im Ausland scharf beobachtet.

Trotz trüber Aussichten für Bosnien Herzegowina ist die Stimmung der der zentralbosnischen Stadt Zenica überraschend positiv.

Beiträge

  • Ghandi-Partei gewinnt Wahlen in Indien

    Die regierende Kongresspartei hat die Parlamentswahl in Indien klar gewonnen. Gemäss Hochrechnungen vom Samstag schnitt das Regierungslager besser ab als erwartet und verfehlte nur knapp die absolute Mehrheit.

    Damit sind die Kongresspartei und ihre Verbündeten zwar auf weitere Partner angewiesen. Das befürchtete Geschacher mit kleinen Regionalparteien zur Bildung einer Koalition dürfte in der grössten Demokratie der Welt aber ausbleiben.

    Vick Carsten / Casper Selg / Andrea Spalinger

  • Sri Lanka: Regierung meldet Sieg

    Das Blutbad auf Sri Lanka dauert an. Zehntausende tamilische Zivilisten, Frauen, Kinder, Männer sind dem Bombardement beider Seiten schutzlos ausgeliefert.

    Die Regierung redet davon, der Terrorismus, die Tamil Tigers seien jetzt besiegt, der Kampf, oder wie der Sri Lankische Präsident sagt, die humanitäre Operation sei vorüber. Die Rebellen sagen nichts zur Lage aber sie schwören Rache.

    ARD-Korrespondentin Sandra Petersmann

  • Nationalbank unter Beobachtung

    Mit ihrer Franken-Politik bewegt sich die Nationalbank auf sehr heiklem Terrain. Das Ausland beobachtet ihre Schritte genau.

    Der Schweizer Franken ist stark, aber nicht mehr ganz so stark wie noch vor zwei Monaten: damals hat die Nationalbank die Devisenmärkte mit der Ankündigung überrascht, sie wolle dafür sorgen, dass sich der Franken nicht mehr weiter aufwerte. Solche Aktionen, die eine Aufwertung der eigenen Währung auf Kosten der anderen Währungen bringen soll, ist eigentlich verpönt.

    Barbara Widmer

  • Keine Spur von trüber Stimmung in Zenica

    In der zentralbosnischen Industriestadt Zenica ist von schlechter Stimmung wenig zu spüren. Trotz 50 Prozent Arbeitslosigkeit.

    In der Krise Optimismus zu bewahren ist schwierig, das gilt auch, oder vielelicht speziell, in Bosnien-Herzegowina. Das Land stand schon vor der Weltwirtschaftskrise wirtschaftlich und politisch am Nullpunkt. Und hinzu kommen hier die ethnischen Differenzen: Statt sich nach Kriegsende wieder näher zu kommen, entfernten sich die drei Volksgruppen Kroaten, Serben und Bosniaken - also die Muslime - noch weiter voneinander.

    Walter Müller

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Urs Bruderer