Republikaner immer mehr in Bedrängnis

  • Samstag, 1. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 1. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 1. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der republikanische US-Senator Larry Craig will wegen des Skandals um seine Festnahme auf einer Flughafentoilette zurücktreten.

Weitere Themen:

Der frühere französische Finanzminister Dominique Strauss-Kahn wird voraussichtlich neuer Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Die SP lanciert ihren Wahlkampf in der Romandie.

Die drei Schweizer Super-Puma-Helikopter bleiben vorläufig in Griechenland. 

Beiträge

  • Sexskandal setzt US-Republikaner unter Druck

    Der republikanische Senator Larry Craig aus Idaho tritt voraussichtlich von seinem Amt zurück. Nach einem Sexskandal musste er dem Druck aus der eigenen Partei nachgeben. Craig soll in einer Flughafentoilette den Mann nebenan zum Sex aufgefordert haben.

    Der 62-jährige verheiratete Politiker hatte sich im Kongress stets gegen mehr Rechte für Homosexuelle eingesetzt. Diese Doppelmoral wirft nun ein schlechtes Licht auf seine Partei.

    Max Akermann

  • Franzose dürfte neuer IWF-Chef werden

    Der neue Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird Dominique Strauss-Kahn oder Josef Tosovsky heissen. Der Franzose und der Tscheche sind die zwei einzigen Kandidaten, die sich bis zum Ablauf der Meldefrist für die Nachfolge von IWF-Chef Rodrigo Rato beworben haben.

    Doch obwohl zwei Kandidaten zur Wahl stehen, scheint das Rennen bereits gelaufen zu sein: Die Chancen für Strauss-Kahn stehen sehr gut.

    Markus Mugglin

  • SP ennet des Röstigrabens erfolgreicher

    Die Sozialdemokraten haben im waadtländischen Yverdon-les-Bains ihre Wahlkampagne in der Romandie lanciert. Genügend Arbeit und bessere Arbeitsbedingungen waren die Hauptforderungen am «Arbeitsgipfel» der Partei.

    Anders als in der Deutschschweiz ist die SP in der Romandie die wählerstärkste Partei. Die «camarades» sind mit ihrer Politik offenbar erfolgreicher als die Genossen auf der anderen Seite des Röstigrabens.

    Patrick Mühlhauser

  • Schweizer Helikopter bleiben vorerst in Griechenland

    Auf dem Peloponnes sind die Waldbrände zwar weitgehend unter Kontrolle, doch kommt es immer wieder zu neuen Feuern. Der Einsatz der drei Schweizer Superpumas wurde deshalb bis am 3. September verlängert.

    Dann soll in Bern über das weitere Vorgehen entschieden werden. Werner van Gent hat die Schweizer Piloten auf dem Militärstützpunkt in Kalamata besucht.

  • Rassismus schadet Ostdeutschlands Wirtschaft

    Nach der Hetzjagd auf acht Inder im sächsischen Mügeln haben die Behörden gegen zwölf Verdächtige ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Bisher ist nur so viel klar: Die Angreifer hatten auch fremdenfeindliche Parolen gebrüllt.

    Seither wehrt sich die Kleinstadt dagegen, ein Hort von Rassisten zu sein. Doch der Imageschaden ist da. Politiker befürchten, dass der Vorfall in Ostdeutschland ausländische Investoren abschreckt.

    Ursula Hürzeler

Autor/in: Anita Richner