Rettungspakete zeigen Wirkung

  • Montag, 13. Oktober 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 13. Oktober 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 13. Oktober 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Wichtige EU-Mitglieder haben sich grundsätzlich auf ein gemeinsames Vorgehen in der Finanzkrise geeinigt. Die konkreten Pakete schnüren die Staaten selbst - die ersten haben das bereits getan. Die Aktienmärkte reagieren positiv.

Weitere Themen:

Der Bush-Kritiker Paul Krugman erhält den Wirtschafts-Nobelpreis 2008.

Echo-Serie: Welche Folgen haben die explodierenden Nahrungsmittelpreise? Heute: Ein Blick auf die arabischen Staaten.

Die Türkei - ein Land, in dem die Meinungsfreiheit vieler Autoren noch immer eingeschränkt ist - ist Gastland der Frankfurter Buchmesse.

 

Beiträge

  • Einigung der Euro-Länder sorgt für Aufatmen.

    Deutliche Kurssprünge an den weltweiten Börsen

    Die geplanten milliardenschweren Rettungspakete mehrerer EU-Staaten haben für spürbare Erholung an den Aktienmärkten weltweit gesorgt. Wichtige Indizes verbuchten deutliche Zuwächse - manche gar die höchsten Sprünge ihrer Geschichte.

    Der Schweizer Leitindex SMI schoss zwischenzeitlich mehr als elf Prozent in die Höhe und schloss deutlich im Plus. Die höchsten Gewinne erzielten Finanztitel. Auch andere wichtige Indizes notierten zum Börsenschluss deutlich im Plus.

    Stabilisierend wirkte sich dabei die Entwicklung an der Wall Street aus. Die New Yorker Börse öffnete ebenfalls mit Zuwächsen.

    Philip Meyer

  • Beratungen der Euro-Länder in Paris.

    Euro-Länder ebnen Weg für Rettungspakete

    Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder hatten gestern den Weg frei gemacht für ein gemeinsames Vorgehen gegen die Finanzkrise. Der Grundgedanke dabei: Die Euro-Länder - und später alle 27 EU-Mitglieder - einigen sich auf gemeinsame Prinzipien, die dann jeder Staat für sich umsetzt.

    Mehrere Staaten haben bereits reagiert: Deutschland will den angeschlagenen Bankensektor mit fast einer halben Billion Euro stützen, Grossbritannien und Frankreich stellen ebenfalls enorme Beträge bereit. Bislang haben die Pläne ihre Wirkung nicht verfehlt: Die weltweiten Aktienmärkte erholten sich deutlich.

  • Wieder trifft es die Ärmsten am schlimmsten

    Die Finanzkrise zeigt ihre Auswirkungen weltweit - und besonders heftig in den Entwicklungsländern. Die Ärmsten in Afrika, Lateinamerika und Asien trifft es ungleich schwerer, dabei trifft sie an der Misere gar keine Schuld.

    Sabine Manz

  • Auf dem Viehmarkt in Rehetobel-Wald AR.

    Der Schweiz droht eine Milchschwemme

    In der Schweiz droht der Milchmarkt aus den Fugen zu geraten. Bis Ende Jahr muss nach Einschätzung der Schweizer Milchproduzenten mit 40 Millionen Kilogramm Milch gerechnet werden, die nicht zum vereinbarten Preis abgesetzt werden können. Gründe für den Überschuss gibt es mehrere.

    Ein Grund ist der Milchpreis, der eine zeitlang so hoch war, dass viele Bauern mehr produzierten. Ein anderer Grund liegt noch in der Zukunft: Im kommenden Jahr wird der Milchmarkt liberalisiert, und den Bauern steht schon jetzt ein höheres Milchkontingent offen. Der Milchüberschuss hat Konsequenzen, zum Beispiel für den Viehmarkt.

    Alexander Sautter

  • Paul Krugman.

    Wirtschaftsnobelpreis für Bush-Kritiker Krugman

    Priscilla Imboden

  • Golfstaaten investieren in afrikanische Landwirtschaft

    Die meisten arabischen Golfstaaten sind ungeeignet für Landwirtschaft, weil sie trockene Wüstenstaaten sind.

    Die meisten von ihnen verfügen aber über ausreichend Einnahmen aus ihren Ölgeschäften, die sie nun in den Agrarbereich investieren wollen - nicht zu Hause, sondern vor allem in Asien und Afrika.

    Im Frühjahr berichtete «Echo der Zeit» in einer grossen Serie über die Gründe für die explodierenden Nahrungsmittelpreise. Ein halbes Jahr später wollen wir nun wissen, was sich seit damals verändert hat.

    Fredy Gsteiger

  • Buchladen in Istanbul.

    Ein Streifzug durch die türkische Literatur

    In Frankfurt öffnet die Buchmesse ihre Tore. Gastland ist in diesem Jahr die Türkei. Erwartet wird unter anderem Nobelpreisträger Orhan Pamuk - einer von vielen Autoren, die in der Türkei noch immer mit der Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit zu kämpfen haben.

    Die Buchmesse ist für Interessierte aber auch eine Chance, türkische Literatur überhaupt zu entdecken.

    Werner van Gent

  • Kleiner Zürcher Verlag mit Faible für türkische Literatur

    In der Schweiz widmet sich ein kleiner Verlag bereits seit 30 Jahren der türkischen Literatur: der Unionsverlag in Zürich. Er gibt seit 1980 türkische Bücher auf Deutsch heraus.

    Seit vier Jahren präsentiert der Unionsverlag in der so genannten Türkischen Bibliothek zudem herausragende Werke der türkischen Literatur.

    Romana Costa

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Roman Fillinger