Ringen an der Klimakonferenz

  • Freitag, 18. Dezember 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 18. Dezember 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 18. Dezember 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Kopenhagen fehlt noch ein Kompromiss, aber die Ernüchterung ist schon spürbar.

Weitere Themen:

Der amerikanische Autokonzern General Motors gibt die schwedische Traditionsmarke Saab auf.

Die deutsche Kanzlerin Merkel bringt ihre umstrittenen Steuersenkungen durchs Parlament.

 

Beiträge

  • Ringen um einen Kompromiss in Kopenhagen

    In Kopenhagen ringen die Regierungschefs aus mehr als hundert Staaten noch immer um einen Klimakompromiss. An diesem offizell allerletzten Konferenztag, ist auch Barack Obama erschienen.  Vom US-Präsidenten wird einiges abhängen.

    Thomas Häusler

  • Angela Merkel bringt Steuererleichterung durch

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel kann aufatmen. Sie hat die Steuererleichterungen durchgesetzt. Den Frust wurden die Gegner von der SPD auch poetisch los.

    Nach anfänglichem Widerstand hat die CDU ein Steuergeschenk von 8,5 Milliarden Euro gutgeheissen. Es kommt Familien, Erben und Unternehmen zugute.

    Ursula Hürzeler

  • Spanien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

    Am ersten Januar übernimmt Spanien die EU-Ratspräsidentschaft von Schweden. Das ist nichts aussergewöhnliches, denn die Aufgabe geht alle sechs Monate an ein neues EU-Land. Doch Spanien ist das erste Land, das nach den neuen Spielregeln des Vertrages von Lissabon führen soll.

    Heute hat der spanische Aussenminister Miguel Angel Moratinos in Brüssel erklärt, was Spanien an der Spitze der EU im Sinn hat.

    Urs Bruderer

  • Saab vor dem Aus

    Es war ein langes Hin und Her. Doch nun steht der schwedische Autobauer Saab vor dem Aus. Der amerikanische Mutterkonzern GM wollte Saab verkaufen, fand aber keinen Käufer. Nun hat GM hat die Notbremse gezogen.

    Philippe Erath

  • «Kein Öl ins Feuer» des Steuerstreits

    Der französische Budgetminister Woerth konnte die Gemüter im Senat beruhigen. «Bitte giessen Sie nicht noch Öl ins Feuer» rief er in den Saal. Er hat sein Ziel erreicht.

    Der Senat in Paris verzichtet darauf, die Schweiz ab dem ersten Januar des nächsten Jahres auf eine französische schwarze Liste zu setzen. Der entsprechende Gesetzesartikel wurde zurückgezogen.

    Rudolf Mäder

  • Wie sich die Parteien die Zukunft der Personenfreizügigkeit vo...

    Die Personenfreizügigkeit ist mit der Wirtschaftskrise wieder zu einem umstrittenen Thema geworden. Nach verschiedenen anderen Parteien hat heute auch die FDP eine ganze Reihe von Forderungen gestellt, die verhindern sollen, dass arbeitslose EU-Bürger übermässig lange in der Schweiz bleiben.

    Die Freisinnigen kritisieren zudem, der Bundesrat habe beim Aushandeln des Abkommens «Fehler» gemacht.

    Philipp Burkhardt

  • Serbien freut sich auf neue Reisefreiheiten

    Für Mazedonier, Montenegriner und Serben geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Ab Samstag können sie ohne Visum in die Schengenländer einreisen, also auch in die Schweiz.

    Die Hoffnungen und Erwartungen sind gross. Das zeigt die Reportage aus der serbischen Hauptstadt Belgrad.

    Walter Müller

  • Jemens enttäuschte Hoffnungen

    1990 vor bald zwei Jahrzehnten wurden Süd- und Nordjemen auf der arabischen Halbinsel zu einem Staat vereint. In Jemen herrschte damals ungetrübte Begeisterung. Die Hoffnungen waren gewaltig. Inzwischen haben sie sich zerschlagen.

    Die Südjemeniten haben heute den Eindruck, Opfer einer feindlichen Übernahme zu sein. Eine Mehrheit im Süden möchte eine Abspaltung. Zu einer friedlichen Trennung wird der Norden aber niemals Hand bieten, weil praktisch alle wirtschaftlichen Ressourcen Jemens im Süden sind.

    Eine Reportage.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Roman Fillinger