Ringen um US-Rettungspaket geht weiter

  • Freitag, 6. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 6. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 6. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In den USA haben Demokraten und Republikaner im Senat ihr erbittertes Tauziehen um das Konjunkturprogramm fortgesetzt. Es sieht Investitionen im Umfang von 900 Milliarden Dollar vor.

Weitere Themen:

Die Italienerin Eluana Englaro, die seit 17 Jahren im Koma liegt, darf doch nicht sterben.

Die Aktie der Privatbank Julius Bär ist zeitweise um bis zu 40 Prozent eingebrochen.

Der Gazakrieg setzt die Leitplanken im israelischen Wahlkampf.

Die Schweiz nimmt Abschied von der Schauspielerin Anne-Marie Blanc.

Beiträge

  • Obama erhöht Druck beim Konjunkturpaket

    Angesichts verheerender Arbeitlosenzahlen hat US-Präsident Barack Obama das Parlament vor einer Katastrophe gewarnt und es aufgefordert, das Konjunkturpaket endlich zu verabschieden.

    Nach neuen alarmierenden Arbeitslosenzahlen rief US-Präsident Barack Obama den Senat zu sofortigem Handeln auf. «Die Lage könnte nicht ernster sein. Diese Zahlen erfordern Aktion», sagte Obama am Freitag.

    Zuvor hatte das US-Arbeitsamt verheerende Arbeitslosenzahlen bekannt gegeben. Im Januar gingen fast 600 000 Stellen verloren. Das sind so viele wie seit Ende 1974 nicht mehr. Die Arbeitslosenquote steht bei 7,6 Prozent.

    Peter Voegeli

  • Streit um Sterbehilfe in Italien

    In Italien ist ein Streit entbrannt zwischen Premier Berlusconi und Staatspräsident Napolitano um einen Fall von Sterbehilfe.

    Die Regierung Berlusconi wollte im letzten Moment verhindern, dass eine Wachkoma-Patientin sterben darf - mit einer Eilverordnung. Doch Staatspräsident Napolitano weigert sich, seine Unterschrift unter die Verordnung zu setzen.

    Die heute 38-jährige Frau liegt seit ihrem Verkehrsunfall vor 17 Jahren im Wachkoma. Die künstliche Ernährung wird seit heute schrittweise herabgesetzt.

    Rolf Pellegrini

  • Gaza-Krieg bestimmt Israels Wahlkampf

    Israel wählt am 10. Februar ein neues Parlament. In den Umfragen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der gemässigten Kadima-Partei und dem rechtskonservativen Likud ab.

    Die Chefin der Kadima, Tzipi Livni, und Likud-Chef Benjamin Netanjahu sind seit Wochen schon omnipräsent und bemühen sich um die Gunst der Wählenden. Dabei ist der Gaza-Konflikt ist das zentrale Thema. Er lässt das Zünglein der Wage nach rechts schwenken.

    Simone Fatzer im Gespräch mit Nahost-Korrespondentin Iren Meier.

  • Aktien von Julius Bär abgesackt

    Der Aktienkurs der Zürcher Bank Julius Bär ist wegen Gerüchten um geschönte Zahlen vorübergehend um über 40 Prozent abgestürzt.

    Auslöser für den Wertverlust der Titel der Bank am Freitag waren ein anonymer Brief an die Aufsicht und Marktgerüchte über angeblich geschönte Zahlen.

    Weiter zu dem Kursverlust beigetragen haben auch die Jahreszahlen von Julius Bär. Zwar schloss die Bank das Krisenjahr 2008 noch mit Gewinn. Dieser fiel aber um ein Viertel tiefer aus als im Vorjahr.

    Wegen des Kurszerfalls musste der Handel musste vorübergehend ausgesetzt werden. Später erholten sich die Titel wieder und standen bei Börsenschluss noch 9,7 Prozent im Minus.

    Beat Soltermann

  • Ansturm auf Banken-Ombudsmann

    Der Schweizer Banken-Ombudsmann hat letztes Jahr 4000 Beschwerden erhalten. Das sind drei Mal so viel wie im Vorjahr.

    Wegen der Finanzkrise beschweren sich immer öfter auch Kleinsparer. Sie fühlen sich von ihren Anlageberatern verschaukelt.

    Martin Stucki

  • Kommentar: Endlosschlaufe im Gesundheitswesen

    Gesundheitsminister Pascal Couchepin muss harsche Kritik einstecken. Es fehle im Gesundheitswesen an Transparenz und an Kontrolle, warf ihm die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats vor.

    Sie diagnostiziert «dringenden Handlungsbedarf» und fordert mehr Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.

    Ein alter Ruf, meint Inland-Redaktorin Géraldine Eicher, und ein billiger, wenn er nicht mit konkreten Vorschlägen verbunden wird.

    Géraldine Eicher

  • Abstimmungskampf im Internet

    Gegner und Befürworter des freien Personenverkehrs haben sich auch im Internet einen harten Abstimmungskampf geliefert.

    Am Sonntag wird über die Fortführung und Ausweitung der Personenfreizügigkeit mit EU-Ländern abgestimmt. Dann geht ein hektischer Abstimmungskampf zu Ende, der auch im Internet geführt wurde.

    Dominik Meier

  • Au revoir, Anne-Marie Blanc

    Die «Grande Dame» der Schweizer Schauspielerei ist tot. Anne-Marie Blanc starb am Donnerstag im Alter von 89 Jahren.

    Ihre Schauspiel-Kollegen Stephanie Glaser und Mathias Gnädinger bezeichneten sie als «eine der tollsten Schauspielerinnen».

    Berühmt wurde Blanc als «Gilberte de Courgenay» im gleichnamigen Film von 1941. Sie stand mehr als 60 Jahre auf der Bühne und spielte in verschiedenen Fernseh-Produktionen mit.

    Peter Burri

  • Hausbesetzer residieren in Villa

    Die einstige Villa von Krimi-Autor Georges Simenon in Lausanne ist immer noch besetzt. Jetzt hat eine Immobilienfirma Klage eingereicht.

    Sie will auf dem 40 000 Quadratmeter grossen Anwesen mehrere Villen bauen. Anfang Jahr war die 26-Zimmer-Villa des belgischen Autors besetzt worden.

    Patrick Mülhauser

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Urs Bruderer