Ringen um Waffenruhe im Nahen Osten

  • Freitag, 16. Januar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 16. Januar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 16. Januar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Israelische Truppenverbände sind heute bis nach Gaza-Stadt vorgedrungen. Auf diplomatischer Ebene wird um eine Waffenruhe gerungen.

Weitere Themen:

Der Ende 2009 auslaufende Ärztestopp soll um zwei Jahre verlängert und auf Spezialärzte beschränkt werden.

Die beiden grossen US-Banken Bank of America und Citigroup geben für das vierte Quartal 2008 Milliarden-Verluste bekannt.

Beiträge

  • Israelische Truppen in Gaza-Stadt

    Der Krieg im Gazastreifen geht  in die vierte Woche. Flugzeuge der israelischen Luftwaffe haben auch heute Dutzende von Zielen im palästinensischen Gebiet bombardiert. Israelische Truppenverbände drangen bis nach Gaza-Stadt vor. Auf diplomatischer Ebene wird um eine Waffenruhe gerungen.

    Daniel Voll

  • Palästinensische Raketen auf Sderot

    Nach drei Wochen Krieg beklagt Israel 13 Tote. Darunter sind drei Zivilisten, die durch palästinensische Raketen starben. Diesen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen zu stoppen, ist das erklärte Ziel der israelischen Regierung.

    In den letzten acht Jahren, seit Beginn der zweiten Initfada, waren vor allem die Städte Sderot und Ashkelon betroffen. Über 8000 Raketen haben militante Palästinenser laut offiziellen Angaben in dieser Zeit nach Israel abgefeuert.

    32 Israeli kostete dies das Leben. Die Unterstützung für den Krieg im Gazastreifen war deshalb in Sderot von Anfang an besonders gross.

    Iren Meier

  • Notlösung im Gesundheitswesen.

    Ärztestopp nur für Spezialärzte verlängern

    Der Ende 2009 auslaufende Ärztestopp soll um zwei Jahre verlängert und auf Spezialärzte beschränkt werden. Für diese Notlösung hat sich die Gesundheitskommission des Nationalrates entschieden.

    Die Kantone und die Ärztevereinigung FMH hatten vorgeschlagen, die Kantone sollten in Zukunft die Zahl der Arztpraxen steuern. Gesundheitsminister Pascal Couchepin unterstützt dieses Modell. Doch im Nationalrat lassen sich dafür keine Mehrheiten finden.

    Philipp Burkhardt

  • Citigroup und Bank of America mit Milliarden-Verlusten

    Die beiden grossen US-Banken Citigroup und Bank of America melden für das vierte Quartal 2008 Milliarden-Verluste. Bei der Bank of America fehlen zwei Milliarden, bei der Citigroup sogar acht.

    Die weltweit zu den grössten Krisenopfern zählende Citigroup spaltet sich angesichts eines Rekordverlusts in zwei Teile und gibt ihr jahrzehntelanges Modell eines überall tätigen Allfinanz-Konzerns auf.

    Die Bank of America stürzte erstmals in der Finanzkrise in die roten Zahlen. Sie muss vom Staat mit einer Kapitalspritze von 20 Milliarden Dollar und einem Rettungsschirm aufgefangen werden.

    Der amerikanische Staat ist jetzt bei beiden Schwergewichten grösster Anteilseigner.

    Urs Siegrist

  • Pensionskassen verlieren 90 Milliarden Franken

    Die meisten Pensionskassen haben im vergangenen Jahr mehr als 10 Prozent ihres Vermögens verloren. Das sind insgesamt bis zu 90 Milliarden Franken. Die Reserven sind weg.

    Selbst kerngesunde Kassen kamen innert Jahresfrist ins Wanken, zum Beispiel die Pensionskasse Energie.

    Barbara Widmer

  • Das drohende Ende der Bilateralen I

    Am 8. Februar stimmt das Schweizer Volk über die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU ab. Was passiert bei einem Nein?

    Stehen dann wirklich alle bilateralen Abkommen auf dem Spiel? In Brüssel hüllt man sich bei dieser Frage in Schweigen.

    Deshalb hat Ruedi Mäder in Bern nachgefragt, bei Michael Reiterer, dem Botschafter der Europäischen Union. Dieser sagt klar, dass bei einem Nein die bilateralen Verträge I gekündigt würden.

    Ruedi Mäder

  • The Soundtrack of America

    In den USA ist alles ein bisschen lauter. Es gibt kein Hotelzimmer ohne Hintergrundgeräusch. Auch die Natur ist laut: Die Grillen überziehen das Land.

    Selbst in den Kirchen ist es lauter, als es Schweizer Ohren gewohnt sind. Amerika liebt das klingende Pathos.

    Peter Voegeli

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Roman Fillinger