Russland droht mit neuem Wettrüsten

  • Donnerstag, 21. August 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 21. August 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 21. August 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Russland setzt die Zusammenarbeit mit der Nato bis auf weiteres aus und droht dem Westen mit einem neuen Wettrüsten.

Weitere Themen:

Der neue Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit Deza erklärt seine Reformen.

15 Nobelpreisträger diskutieren am Bodensee über die globale Finanzkrise.

Die hohen Ölpreise spülen viel Geld in die Staatskassen Algeriens.

Beiträge

  • Moskau droht Warschau wegen US-Raketenschild

    Nachdem Polen und die USA das Abkommen über den Aufbau eines US-Raketenschilds unterzeichnet haben, hat Moskau den Ton verschärft und Polen mit einer ganzen Reihe auch militärischer Gegenmassnahmen gedroht.

    Die russische Regierung betrachtet das Projekt als eine Bedrohung und hat sie als militärische Aufrüstung der USA bezeichnet.

    Die Frage an Heinz Timmermann, Spezialist für russische Aussenpolitik: Verstehen Sie die heftige Reaktion des Kremls?

    Martin Durrer

  • Russlands Präsident Dmitri Medwedew.

    Russland legt Zusammenarbeit mit der Nato auf Eis

    Russland hat die militärische Zusammenarbeit mit der Nato bis auf weiteres ausgesetzt. Dies gab das militärische Bündnis bekannt, aus Russland liegt noch keine Bestätigung vor.

    Die Nato müsse sich entscheiden, ob sie mit Russland oder dem bankrotten georgischen Regime zusammenarbeiten wolle, erklärte der russische Aussenminister Sergej Lawrow. Im Konfliktgebiet im Kaukasus hat nach der Rückzugszusage von Präsident Dmitri Medwedew der Abzug der Truppen begonnen.

    Die Nato selbst hatte vorgestern die Zusammenarbeit mit Russland auf der politischen Ebene, im Nato-Russland-Rat, eingestellt.

    Joe Schelbert

  • Deza-Chef Martin Dahinden.

    Deza-Umbau läuft laut Dahinden nach Plan

    Der Umbau bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) läuft nach Angaben ihres neuen Chefs Martin Dahinden nach Plan. Er verteidigte das hohe Tempo bei der Umstrukturierung.

    Dieses wurde von den Gewerkschaften kritisiert. Je länger ein Umbau daure, desto länger halte die Verunsicherung beim Personal an. «Das ist inhuman», so Dahinden.

    Die neue Struktur werde bereits ab Anfang Oktober umgesetzt. Davon betroffen sind 400 Personen, sie erhielten zum Teil neue Aufgaben zugewiesen. Ziel sei es, die Deza wieder mehr an das Aussendepartement anzubinden. Denn Entwicklungszusammenarbeit sei Teil der Aussenpolitik.

    Oliver Washington

  • Nobelpreisträger suchen nach Ausweg aus Finanzkrise

    Mehrere Ökonomie-Nobelpreisträger erörtern in Lindau die aktuelle Finanzkrise. Doch auch die Preisträger haben kein Patentrezept für einen Ausweg. Es hapert bereits bei der Analyse der Ursachen.

    Während vier Tagen diskutieren 15 Nobelpreisträger und 300 Nachwuchshoffnungen der Ökonomenzunft aus über 50 Ländern in Lindau am Bodensee über die Folgen der Globalisierung für die Arbeitsmärkte. Daneben ist auch die internationale Krise an den Finanzmärkten Thema an der traditionellen Wirtschaftstagung.

    Barbara Widmer

  • Erdöl spült Milliarden in Algeriens Kassen

    Die hohen Ölpreise haben viel Geld in die Staatskassen der Erdölländer gespült. Zum Beispiel in jene von Algerien, neben Libyen und Nigeria einer der wichtigsten Rohöl-Lieferanten der Schweiz.

    Frühere algerische Regierungen hatten den Ölreichtum verprasst. Heute werden die Petrodollars in Algerien besser investiert für eine Zukunft ohne Öl.

    Alexander Gschwind

  • Aktuelle Ausgabe des Kunstbulletin.

    Kunstbulletin wird 40

    Das Kunstbulletin ist eine kleine Institution im immer weiter wuchernden Schweizer Kunstbetrieb. Die Zeitschrift ist unauffällig, für die Schweizer Kunstwelt aber auch unentbehrlich.

    Das handliche kleine Heft gibt es nun seit 40 Jahren. Morgen Abend darf es sich feiern lassen.

    Franziska Baetcke

  • Teil des Teilchenbeschleunigers.

    Auf der Suche nach dem Ursprung des Kosmos

    Am 10. September sollen in Genf kleinste Elementarteilchen mit Riesengeschwindigkeit aufeinanderprallen und so eine Urfrage der Menschheit beantworten: wie der Kosmos entstanden und wie er zu seiner heutigen Form gekommen ist.

    Das Experiment der Superlative findet im neuen Teilchenbeschleuniger des Cern statt, in dem Wissenschafter aus 85 Ländern zusammenarbeiten.

    Christian Heuss

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger