Russland liefert Iran Brennstäbe

  • Montag, 17. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 17. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 17. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Russland liefert Brennstäbe für das erste iranische Atomkraftwerk.

Weitere Themen:

Die Staatengemeinschaft sichert den Palästinensern Milliarden-Hilfe zu.

Die SVP beschwört die Einheit der Partei.

Die EU-Pläne für den künftigen Weinmarkt sind unausgegoren.

Beiträge

  • Russische Brennstäbe für iranisches Atomkraftwerk

    Russland hat nach jahrelangen Verzögerungen und trotz internationalem Protest mit der Lieferung von Nuklearbrennstäben für das erste iranische Atomkraftwerk bei der Stadt Buschehr begonnen.

    Der ganze Prozess sei transparent und geschehe unter internationaler Kontrolle, teilten die zuständigen russischen Stellen mit. Die Regierung in Moskau betonte, dass sich Iran verpflichtet habe, die verbrauchten Brennelemente an Russland zurückzugeben.

    Max Schmid

  • Atombehörde hat Zugang zu iranischem AKW

    Russland hat Iran die ersten Brennstäbe für sein Atomkraftwerk (AKW) in Buschehr geliefert. Es ist das erste AKW in Iran. Die russischen Brennstäbe enthalten niedrig angereichertes Uran, wie es nur für die Stromproduktion genutzt werden kann.

    Die Nutzung der Brennstäbe in Iran werde von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) kontrolliert, betonen die zuständigen russischen Stellen. Stimmen diese Aussagen?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Fredy Gsteiger

  • Milliarden-Hilfe für Palästinenser zugesagt

    Die Teilnehmenden an der internationalen Geberkonferenz in Paris haben den Palästinensern Hilfe in Höhe von 7,4 Milliarden Dollar (85,3 Milliarden Franken) zugesagt. Damit soll die finanzielle Grundlage für einen Palästinenser-Staat geschaffen werden.

    Mit dem Geld soll eine funktionierenden Verwaltung aufgebaut und die Lebensbedingungen der Palästinenser verbessert werden. Doch auch Milliarden werden nicht reichen einen palästinensischen Staat zu gründen - gegen den Willen Israels.

    Robert Stähli

  • SVP beschwört wieder Einheit der Partei

    Nach der Abwahl von Bundesrat Christoph Blocher sprachen die SVP-Hardliner von Verrätern in den eigenen Reihen und drohten diesen mit Ausschluss aus der Fraktion. Nun werden sie vorsichtiger.

    Zwei voneinander unabhängige Gutachten bestätigen inzwischen, dass SVP-Fraktionsmitglieder bei erzwungenem Austritt eine eigene Fraktion bilden könnten. Nun wird die Einheit der Partei beschworen.

    Pascal Krauthammer

  • EU kämpft gegen Wein aus Übersee

    Die EU-Länder streiten sich seit mehr als einem Jahr über eine Reform des EU-Weinmarktes. Mit einer Neuordnung will die Agrarkommissarin vor allem die «Wein-Seen» aus Überproduktion trockenlegen und die weltweite Wettbewerbsfähigkeit europäischer Weine stärken.

    Nun ist die EU-Kommission von ihrem umstrittenen Vorschlag abgerückt, eine Anreicherung von Wein mit Zucker rigide zu verbieten. Ist Qualitätssteigerung keine gute Strategie gegen die Weine aus Übersee sei?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Philipp Schwander, einziger Master of Wine in der Schweiz

  • Grosszügige Organspender aus dem Tessin

    Seit dem 1. Juli gilt in der Schweiz ein neues Transplantations-Gesetz. Das neue Gesetz ersetzt die bisherigen kantonalen Regelungen. Damit ist bei der Verteilung der Organe mehr Chancengleichheit gewährleistet.

    Trotzdem werden die Wartelisten von Menschen, die ein Spender-Organ brauchen, immer länger. Etwas besser präsentiert sich die Situation im Kanton Tessin. Dort spenden mehr Menschen ihre Organe als irgendwo sonst in der Schweiz.

    Alexander Grass

Autor/in: Simone Fatzer