Sarkozy legt Pläne gegen Krise in Banlieues vor

  • Freitag, 8. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 8. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 8. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Mit 4000 zusätzlichen Polizisten und besseren Bildungschancen will Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy die Krise in den Vorstädten lösen.

Weitere Themen:

Der rechte Flügel der US-Republikaner tut sich schwer mit Präsidentschafts-Kandidat John McCain.

Viele Banken trumpfen trotz der Finanzkrise mit Rekordergebnissen auf.

Die arabischen Staaten haben eine eigene Menschenrechts-Charta verabschiedet.

Beiträge

  • Polizisten und Jobs für Banlieues

    Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy will die Krise in den Vorstädten mit 4000 zusätzlichen Polizisten und besseren Bildungschancen lösen.

    Die Einwanderer-Quartiere am Rand der grossen Städte bleiben Frankreichs brennendstes Problem. Im Wahlkampf hatte Nicolas Sarkozy den Franzosen versprochen, er werde eine umfassende Lösung für die Krise präsentieren.

    Philipp Scholkmann aus Paris

  • McCain umwirbt Konservative

    John McCain hat wenig Rückhalt bei den konservativen Republikanern. An ihrer Konferenz, der CPAC, ist der führende republikanische Präsidentschafts-Kandidat abgeblitzt.

    Viele Konservative nehmen es McCain übel, dass er sich für eine tolerante Einwanderungspolitik, gegen das Gefangenenlager Guantanamo und für einen engagierten Klimaschutz eingesetzt hat.

    Peter Voegeli

  • Nein zur Kampfjetlärm-Initiative

    Bei der eidgenössischen Abstimmung vom 24. Februar zeichnet sich laut einer SRG-Umfrage ein Ja zur Reform der Unternehmenssteuer und ein deutliches Nein zur Kampfjetlärm-Initiative ab.

    Befragt wurden Menschen aus der ganzen Schweiz. Doch wie sieht es dort aus, wo die Kampfjets beinahe täglich starten und landen? Wie lebt es sich im Berner Oberland mit dem Militärflugplatz Meiringen?

    Andrea Jaggi

  • Steueroasen profitieren von Schwarzgeld.

    Viele Banken im Hoch trotz Finanzkrise

    Die Zürcher Kantonalbank hat für 2007 das zweitgrösste Ergebnis ihrer Geschichte präsentiert. Auch die Deutsche Bank meldete einen Rekordgewinn.

    Während durchaus angesehene Banken, wie etwa UBS und Meryll Lynch, derzeit miserabel dastehen, durchqueren andere die aktuelle Finanzkrise scheinbar mühelos.

    Manuel Rentsch

  • Arabische Menschenrechts-Charta in Kraft

    Als siebtes Land haben die Vereinigten Arabischen Emirate die arabische Menschenrechts-Charta ratifiziert. Damit ist das Quorum erreicht und sie tritt jetzt in Kraft.

    Jahrzehntelang hatten sich die arabischen Regierungen den Menschenrechten widersetzt. Sie kritisierten diese als rein westliches Konzept und nicht tauglich für ihre Weltgegend.

    Die arabische Charta hat zwar erhebliche Mängel, aber sie könnte dennoch einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung bedeuten.

    Fredy Gsteiger

  • Gazprom, Putins stärkste Waffe

    Ein neues Buch untersucht die Verflechtungen zwischen Kreml und Gazprom. Der mittlerweile grösste Erdgas-Produzent der Welt gehört mehrheitlich dem russischen Staat. Verwaltungsrats-Präsident ist Vizepremier Dmitrij Medwedew, der Anwärter für die Nachfolge von Präsident Wladimir Putin.

    Die Gazprom wurde 1993 zur Aktiengesellschaft. Seit damals dehnt sie ihren Einfluss kontinuierlich aus. In «Gazprom. Das Geschäft mit der Macht» beschreibt der angesehene russische Journalist Waaleri Panjuschkin, wie dabei Macht und Gasgeschäft Hand in Hand gingen. Max Schmid hat ihn in Moskau getroffen.

Moderation: Thomas Fuchs, Redaktion: Judith Huber