SBB Cargo: Bellinzona muss rentabler werden

  • Montag, 23. Juni 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 23. Juni 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 23. Juni 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Das Werk von SBB Cargo in Bellinzona ist laut Mediator Franz Steinegger mit der Einigung auf ein Massnahmenpaket für mehr Wettbewerbsfähigkeit vorläufig gerettet.

Weitere Themen:

Afrikas Erdölförderländer profitieren vom Preisboom des Schwarzen Goldes.

Der mächtige Schweizer Bankenplatz fürchtet den kleinen Stadtstaat Singapur.

In Burma fehlen auch sieben Wochen nach dem fatalen Wirbelsturm vielerorts die Lebensgrundlagen.

Beiträge

  • SBB Cargo Werkstätte in Bellinzona.

    Chance für Werkstätte von SBB Cargo in Bellinzona

    Die Werkstätte von SBB Cargo in Bellinzona erhält noch eine Chance. Das Resultat des Industriewerks soll bis 2010 um mindestens zehn Millionen Franken verbessert werden.

    Das bedeutet, dass die Kosten gesenkt und die Erträge gesteigert werden müssen. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, soll nun eine Arbeitsgruppe studieren.

    Seit bald drei Monaten verhandeln die SBB, die Gewerkschaften, das frühere Streikkomitee, die Cargo-Werkstätte Bellinzona sowie die Regierungen der Kantone Tessin und Graubünden. Der Runde Tisch wird am 3. September wieder zusammenkommen.

    Die Frage an Alexander Grass: Was hat der Runde Tisch konkret gebracht?

    Simone Fatzer

  • Nicht einmal die Hälfte der Rüstungsgeschäfte wird kompensiert.

    Rüstungsgeschäfte werden nicht voll kompensiert

    Nur ein Teil der Schweizer Rüstungskäufe wird kompensiert. Nicht mehr als 40 Prozent der Anschaffungen, welche die Eidgenossenschaft seit 1995 für die Armee getätigt hat, haben zu Gegengeschäften bei Schweizer Firmen geführt.

    Dies zeigt eine Untersuchung der Eidgenössischen Finanzkontrolle. Sie empfiehlt eine transparentere Strategie beim Abschluss von Kompensationsgeschäften im Rüstungsbereich.

    Pascal Krauthammer

  • China hat die staatlich kontrollierten Treibstoffpreise drastisch erhöht.

    Benzin in China wird teuerer

    Das zweitgrösste Verbraucherland China hat die Preise für Treibstoff drastisch erhöht. Benzin wird um bis zu 20 Prozent teurer.

    Das Land kämpft mit einer gewaltig gestiegenen Ölrechnung, die nun teilweise auf die Bürger umgelegt wird. Peking kauft wegen seiner Subventionierungspolitik allerdings noch immer teurer ein, als es verkauft.

    Die Frage an Peter Achten: Wird die Erhöhung des Benzinpreises um 20 Prozent überhaupt reichen?

    Simone Fatzer

  •  In Benin wird geschmuggeltes Benzin aus Nigeria verkauft.

    Afrika leidet unter hohem Erdölpreis

    Der hohe Erdölpreis ist in Afrika für die meisten Menschen eine grosse Belastung. Der öffentliche Verkehr wird teurer, aber auch Lebensmittel.

    Afrikanische Länder ohne eigenes Eröl haben mit wachsenden Energie-Problemen zu kämpfen, während Afrikas Erdölförderländer vom Preisboom des Schwarzen Goldes profitieren. Allerdings haben die Menschen davon kaum etwas.

    Ruedi Küng

  • Das Frachtschiff «Probo Koala».

    Tod durch Giftmüll

    In Amsterdam hat der Prozess gegen die Verantwortlichen des Frachtschiffs «Probo Koala» angefangen. Von dort lief vor zwei Jahren der Tanker mit Giftmüll an Bord in Richtung Elfenbeinküste aus.

    Der Giftmüll hätte in Amsterdam ordnungsgemäss entsorgt werden können. Stattdessen wurde er in der Hafenstadt Abidjan wild deponiert. In der Folge starben 16 Menschen und gegen hunderttausend bekamen gesundheitliche Probleme. Manche leiden bis heute an den Folgen des Giftmülls.

    Elsbeth Gugger

  • Singapur boomt als Finanzplatz

    Der winzige Stadtstaat Singapur ist einer der wichtigsten Finanzplätze in Asien und für westliche Firmen Sprungbrett für ihre Geschäfte in Fernost.

    Der Aufstieg Singapurs zum Bankenzentrum hat schon vor einem Jahrzehnt begonnen. Noch besteht keine Gefahr, dass Singapur dem Finanzplatz Schweiz den Rang abläuft.

    Doch der Inselstaat schneidet sich einen immer grösseren Teil vom weltweiten Wachstum im Finanzsektor ab. Das geht bereits jetzt zulasten traditioneller Bankenplätze wie Zürich, Genf, New York oder London.

    Fredy Gsteiger

  • Burmesen leiden auch sieben Wochen nach «Nargis»

    In Burma fehlen auch sieben Wochen nach dem fatalen Wirbelsturm «Nargis» vielerorts die Lebensgrundlagen. Hilfsorganisationen leisten immer noch vorwiegend Nothilfe, statt den Wiederaufbau in Angriff nehmen zu können.

    Der Wirbelsturm «Nargis», der vor sieben Wochen die Südküste Burmas verwüstet hatte, gilt als einer der schlimmsten Stürme in der Geschichte. Uno-Organisationen schätzen, dass über 130 000 Menschen getötet und 2,4 Millionen obdachlos wurden.

    Die burmesische Junta blockierte die internationale Hilfe lange. Erst auf eindringliche Bitten von Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon lenkten die Militärs drei Wochen nach der Katastrophe ein und öffneten teilweise die Grenzen für die ausländischen Helfer.

    Urs Morf

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Martin Durrer