SBB Cargo: Fortschritte bei Gesprächen

  • Donnerstag, 29. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 29. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 29. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Luzern haben die Gespräche am runden Tisch über die Zukunft des Industriewerks Bellinzona von SBB Cargo begonnen. Dabei hat es Fortschritte gegeben.

Weitere Themen:

Gemäss einer Studie des deutschen Umweltministeriums betragen die Kosten der Umweltschäden weltweit jedes Jahr 3 Billiarden Franken.  

Südafrikas nennt die Armut als einen der Gründe für die Gewaltausbrüche gegen Ausländer.

In Mazedonien wird am Wochenende ein neues Parlament gewählt.

Einige wenige Agro-Grosskonzerne beherrschen den internationalen Saatgut- und Düngermarkt; ihre grosse Marktmacht ist gefährlich.

Beiträge

  • Verhandlungsleiter und Mediator Franz Steinegger.

    Fortschritte am runden Tisch zu SBB Cargo

    Zehn Stunden dauerten die Gespräche am runden Tisch zur Zukunft des SBB-Werks in Bellinzona. Dabei sind gemäss Mediator Franz Steinegger auch Ergebnisse erzielt worden.

    Offenbar konnte aber auch der Abbruch der Gespräche nur ganz knapp verhindert werden. Die Frage an Alexander Grass: Wie lauten denn die Ergebnisse der Gespräche?

    Martin Durrer

  • ZKB muss konkursiter SAirGroup 80 Millionen zurückzahlen

    Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) muss der sich in Nachlassliquidation befindenden SAirGroup 80,5 Mio. Fr. zurückzahlen. Das Bundesgericht befand, durch die Zahlung der SAirGroup kurz vor dem Grounding sei die Bank begünstigt worden.

    Die ZKB hatte der einstigen Swissair 1999 einen Kredit über 100 Mio. Fr. gewährt. Im Juli 2001 vereinbarten die ZKB und die SAirGroup, dass die ZKB die sofortige Rückzahlung verlangen könne, wenn andere Banken ihr Kreditengagement gegenüber der SAirGroup einschränken oder aufheben würden.

    Barbara Widmer

  • Demonstrieren gegen das Artensterben.

    Umweltzerstörung kostet gewaltige Summen

    Mehrere Billionen Franken kostet die Zerstörung der Natur weltweit - jährlich. Auf diese Summe kommt eine Studie des deutschen Umweltministeriums.

    Wenn nicht rasch gegen die fortschreitende Zerstörung von Lebensräumen und Ökosystemen gehandelt und dafür auch Geld investiert werde, seien die wirtschaftlichen Folgekosten weit grösser und gefährdeten auch das Überleben der Menschheit, so der Urheber der Studie.

    Die Frage an Bernhard Schmid, Umweltwissenschafter an der Universität Zürich: Sind diese Zahlen für Sie realisitisch?

    Martin Durrer

  • Armut ist eine der Ursachen für die Fremdenfeidnlichkeit.

    Südafrika: Regierung gibt Armut Schuld an Gewalt

    Südafrikas Regierung sieht im Kampf gegen die Armut das wichtigste Mittel, um die fremdenfeindliche Gewalt im Land einzudämmen. Damit anerkannte die Regierung erstmals eine Verbindung zwischen dem Gewaltausbruch und der Armut.

    Bislang forderten die Gewaltausbrüche 56 Tote und Hunderte Verletzte. Neue Gewalttaten haben Polizei und Militär diese Woche weitgehend verhindern können. Aber weiterhin sind Zehntausende von Ausländern auf der Flucht.

    Diese pogromartige Gewalt hat die Kap-Republik zutiefst verunsichert. Die Regenbogen-Nation, das versöhnliche Zusammenleben von Menschen verschiedenster Nationen und Ethnien, steht am Abgrund.

    Ruedi Küng

  • Die British Telecom hat auch ausserhalb von England Kunden.

    British Telecom schnappt der Swisscom Umsatz weg

    In der Schweiz telefonieren viele Grossfirmen, wie etwa Novartis, Nestlé oder die Crédit Suisse, inzwischen mit der British Telecom.

    Der Telefonanbieter hat hierzulande allein letztes Jahr Aufträge im Wert von drei Milliarden Franken hereingeholt. Der frühere britische Monopolist ist zu einem der wichtigen Player im Geschäftskunden-Bereich geworden.

    Beat Soltermann

  • Vaclav Havel auf der Bühne

    Vaclav Havel, der ehemalige tschechische Präsident, ist zurück. Im Theater: 20 Jahre nach der Uraufführung seines letzten Stücks, bringt Havel jetzt sein Drama «Der Abgang» auf die Bühne.

    In Prag herrschte im Vorfeld der Premiere einige Aufregung: Man war schnell bei den Superlativen und sprach vom Theater-Ereignis des Jahres. Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

    Marc Lehmann

  • Gewalttätiger Wahlkampf in Mazedonien

    In Mazedonien wird am kommenden Sonntag schon wieder ein neues Parlament gewählt. Nur knapp zwei Jahre nach den letzen Wahlen.

    Kaum hatte der Wahlkampf begonnen, wurde wieder geschossen. Allerdings schossen nicht Mazedonier und Albaner aufeinander, wie das während des blutigen Konfliktes im Frühling 2001 der Fall war. Diesmal schiessen Albaner auf Albaner.

  • Fussball aus ökonomischer Sicht

    Angepfiffen wird die Euro 08 zwar erst übernächsten Samstag, doch schon jetzt flattern überall Wimpel und Fähnchen, werden landauf, landab Tribünen und Fancamps aufgebaut.

    Das lässt auch Hanns Fuchs nicht kalt. Er versteht zwar nichts von Fussball - beobachtet für uns aber als Euro-Spaziergänger mit offenen Augen und Ohren das Grossereignis, abseits vom grünen Rasen. Sein erstes Stück handelt von der Berechenbarkeit des Fussballs aus ökonomischer Sicht.

    Hanns Fuchs

  • Die grosse Marktmacht der Agro-Multis

    Saatgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel sind weltweit ein Milliardengeschäft. Aber nur einige wenige Grosskonzerne kontrollieren dieses Geschäft.

    Sie heissen Monsanto, Dupont und Syngenta, sie teilen sich den Markt auf. Die Agro-Multis könnten Teil der Lösung der Nahrungsmittelkrise sein und mit innovativen neuen Pflanzen mithelfen, die Welt in Zukunft zu ernähren, sagen sie selbst. Doch ihre hohe Marktmacht ist gefährlich.

    Priscilla Imboden

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Monika Oettli