SBB sistiert Cargo-Massnahmen gegen ein Ende des Streiks

  • Mittwoch, 12. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 12. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 12. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Angestellten des SBB-Industriewerks in Bellinzona sind wegen den Abbau-Massnahmen bei SBB Cargo im Streik. Nun legt SBB-Chef Meyer ein Angebot vor.

Weitere Themen:

Der Nationalrat will die Lex Koller nicht ohne griffige Massnahmen gegen ausufernden Zweitwohnungsbau aufheben.

Die meisten Beschwerden gegen Bauprojekte kommen nicht von Organisationen, sondern von Privaten.

Die an die Lufthansa verkaufte Fluggesellschaft Swiss fliegt für ihre neue Besitzerin Millionengewinne ein.

 

Beiträge

  • Patricia Pesenti (l.), Moritz Leuenberger (m.) und Andreas Meyer.

    SBB bietet Gespräche gegen Streik-Ende

    Die SBB will den geplanten Stellenabbau bei SBB Cargo vorübergehend sistieren, wenn die Streikenden ihre Arbeit wieder aufnehmen.

    Dies ist das Ergebnis erster Gespräche mit Bundesrat Moritz Leuenberger in Bern. Bei künftigen Gesprächen sollen dann mögliche Alternativen diskutiert werden. An den Gesprächen sollen betroffene Arbeiter, SBB, die Tessiner Behörden sowie Vertreter des Bundes teilnehmen.

    Nathalie Christen

  • Swiss erweist sich als Schnäppchen für die Lufthansa.

    Nun fährt Lufthansa die Swiss-Prämie ein

    Die Fluggesellschaft Swiss hat 2007 ihr bestes je erzieltes Resultat eingeflogen. Die Lufthansa-Tochter verdoppelte den Reingewinn auf knapp 600 Millionen Franken.

    Angesichts der blühenden Weltwirtschaft ist das eigentlich kaum verwunderlich. Ist das gut verwaltete Hochkonjunktur?

    Die Frage geht an Wirtschafts-Redaktor Beat Soltermann.

    Martin Durrer

  • Gouverneur Eliot Spitzer.

    Gouverneur Spitzer stolpert über Sex-Affäre

    Der in eine Sexaffäre verwickelte New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer hat seinen Rücktritt angekündigt.

    Die «New York Times» hatte zuvor berichtet, der Politiker der Demokratischen Partei sei bei mehreren Telefonaten zur Anbahnung eines Treffens mit einer Edel-Prostituierten abgehört worden. Früher, als Staatsanwalt, galt Spitzer als Prostituierten-Jäger. Irgendwie passt das nicht ganz zusammen.

    Peter Vögeli

  • Das Tourismus-Grossprojekt Aminona im Wallis nimmt Form an

    «Lex Koller» bleibt in Kraft

    Der Nationalrat will nichts wissen von einer Abschaffung der «Lex Koller». Er hat die Vorlage an den Bundesrat zurückgewiesen

    Die Volksvertreter befürchten höhere Preise durch Bodenspekulation. Auch sei der übermässige Bau von Zweitwohnungen Gift für unsere Landschaft. Die «Lex Koller» regelt aber vor allem auch den Grundstück-Erwerb durch Ausländer in der Schweiz.

    Philipp Burkhardt

  • «Lex Koller» verhindert Spekulation kaum

    Bedenken gegen die Aufhebung der «Lex Koller» kommen nicht nur aus den Tourismusgebieten, sondern auch aus den Agglomerationen.

    Hier werden Preissteigerungen befürchtet, sollten die Ausländer zum Markt voll zugelassen werden. Die Frage ist aber, ob das auch stimmt.

    Dieter Kohler

  • Nicht nur Verbände machen Einsprachen

    Der Nationalrat berät über eine Volksinitiative der FDP, die das Beschwerderecht einschränken will: Bei einem Bauprojekt, das von Volk oder Parlament einmal gutgeheissen wurde, soll eine Verbandsbeschwerde nicht mehr möglich sein.

    Argumentiert wird damit, dass ein solcher Einspruch Grossbauten verzögere, was teuer ist. Nur: Die meisten Einsprachen und Beschwerden stammen nicht von Verbänden, sondern von Privaten.

    Monika Zumbrunn

  • Islamische Länder suchen Einigkeit

    Im afrikanischen Dakar hat der Gipfel der islamischen Länder begonnen. Ziel des Treffens ist es, eine gemeinsame Stimme zu finden.

    Ebenso bemühen sich die islamischen Länder, eine grössere Rolle auf der Weltbühne zu spielen. Aber die Interessen der 57 Mitgliedstaaten stimmen nur sehr bedingt überein. Sogar beim gemeinsamen Nenner Islam ist vieles sehr unterschiedlich.

    Fredy Gsteiger

  • Die Schmugglerinnen von Macugnaga

    Jahrzehntelang blühte der illegale Handel zwischen Italien und der Schweiz. Schmuggler trugen Teigwaren und Reis über die hohen Berge ins Tessin, ins Bündnerland und ins Wallis.

    Und auch Zigaretten waren sehr beliebte Schmuggelware. Normalerweise trugen starke Männer die schweren Lasten über die hochalpinen Pfade. Aber in den Kriegsjahren sprangen junge Frauen ein. Zum Beispiel die Frauen im italienischen Walser-Dorf Macugnaga, gleich ennet der Grenze im Wallis.

    Priscilla Imboden

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger