Schmid weist Vorwürfe der Berner SVP zurück

  • Dienstag, 24. Juni 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 24. Juni 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 24. Juni 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Bundesrat Samuel Schmid lässt die Vorwürfe der Berner SVP nicht gelten.

Weitere Themen:

Die kleinen Rechtsparteien versuchen sich mit dem Referendum gegen die Personenfreizügigkeit wieder ins Gespräch zu bringen.

In Simbabwe meldet sich Morgan Tvangirai definitiv von der Stichwahl ab.

In Serbien melden sich die lange geächteten Milosevic-Sozialisten zurück.

Kofi Annan verlangt mehr Klima-Gerechtigkeit.

Beiträge

  • Schmid kontert Vorwürfe der Berner SVP

    Bundesrat Samuel Schmid hat die Angriffe aus den Reihen der SVP des Kantons Bern zurückgewiesen. «Derzeit gehen die Wogen hoch, aber das kann die Hintergründe nicht wahrer machen», meinte Schmid.

    An der gestrigen Delegiertenversammlung war ihm vorgeworfen worden, er sei die treibende Kraft hinter der Parteispaltung gewesen und habe aus persönlichen Motiven gehandelt.

    Die Aufforderung, er müsse wie die andern Dissidenten, die die neue Bürgerlich-Demokratische Partei gegründet haben, von ihren Ämtern zurücktreten, lehnte Schmid ab.

    Katrin Hug

  • Die Sammelfrist für das Referendum hat begonnen.

    Kleine Rechtsparteien versuchen sich zu profilieren

    Die kleinen Parteien rechts der SVP versuchen sich mit dem Referendum gegen die Personenfreizügigkeit wieder ins Gespräch zu bringen.

    Die Position der SVP zum bereits angekündigten Referendum ist nach dem Nein von Vizepräsident Christoph Blocher wieder unklar. Deshalb haben die kleinen Rechtsparteien begonnen, die 50 000 Unterschriften zu sammeln, die es für das Referendum braucht.

    Für die rechten Kleinparteien ist dies eine Möglichkeit, sich wieder bei einer breiten national-konservativen Wählerschaft in Erinnerung zu rufen. Dies nachdem sie von der SVP jahrelang ins Abseits gedrängt worden sind.

    Pascal Krauthammer

  • Präsident Mugabe hält an der Stichwahl fest.

    Mugabe hält an Stichwahl in Simbabwe fest

    In Simbabwe hält Staatschef Robert Mugabe ungeachtet internationaler Kritik am Wahltermin von kommenden Freitag fest. Oppositionsführer Morgan Tsvangirai hat sich aus der Stichwahl zurückgezogen.

    Damit stellt sich der seit 28 Jahren autoritär regierende Mugabe alleine der Wiederwahl. Das obwohl selbst Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon von einem Festhalten an der Stichwahl abrät.

    Die Frage an Marcel Stutz, Schweizer Botschafter in Simbabwe: Wie reagiert die Bevölkerung auf den Rückzug Tsvangirais?

    Simone Fatzer

  • Milosevic-Sozialisten melden sich in Serbien zurück

    In Serbien kehren die lange geächteten Milosevic-Sozialisten wieder an die Macht zurück. Die Partei hat das Angebot der pro-europäischen Koalition zur Regierungsbeteiligung angenommen.

    Die Sozialisten hätten sich eben so gut für die ihnen eigentlich näher stehende patriotische und eu-feindliche Koalition entscheiden können, denn sie sind aus den Wahlen vor sechs Wochen als Königsmacher hervorgegangen.

    Die jetzige Konstellation heisst mit anderen Worten, dass aus ehemaligen Feinden plötzlich Freunde werden sollen. Doch das können viele in Serbien nur schwer akzeptieren.

    Walter Müller

  • Irlands Wirtschaft gleitet in Rezession

    Irlands Wirtschaft schrumpft dieses Jahr, erstmals seit einem Vierteljahrhundert. Die Arbeitslosigkeit und die Preise werden steigen. Das Wirtschaftswunderland Irland befindet sich im Tief.

    Der Marsch in tiefrote Zahlen scheint unvermeidbar. Die Ursachen für das schlagartige Ende der goldenen Zeiten sind allerdings vorwiegend hausgemacht.

    Martin Alioth

  • Kofi Annan.

    Kofi Annan verlangt Klima-Gerechtigkeit

    Wer verschmutzt, soll zahlen: Der frühere Uno-Generalsekretär Kofi Annan hat bei der Eröffnung des ersten Humanitären Welt-Forums in Genf mehr «Klima-Gerechtigkeit» gefordert.

    Dabei komme den Industrieländern eine Schlüsselrolle zu. Unter Klima-Gerechtigkeit versteht Annan, dass die reichen Staaten eine Verpflichtung haben, den ärmeren zu helfen.

    Um die Ärmsten der Armen zu entlasten hat Annan das Globale Humanitäre Forum ins Leben gerufen. Es will Persönlichkeiten aus allen Lebensbereichen zusammenbringen und Vorschläge ausarbeiten, um humanitäre Probleme zu lösen.

    Markus Mugglin

  • Kishore Mahbubani will keine westliche Belehrung

    Kishore Mahbubani gilt als einer der eloquentesten und meistgehörten Intellektuellen Ostasiens. Provokativ prophezeit er das Ende der westlichen Dominanz.

    Der 59-jährige Politikprofessor wendet sich gegen das überhebliche Auftreten des Westens und kritisiert auch die Menschenrechtsdebatte scharf. Kishore Mahbubani nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht für viele in Asien.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Martin Durrer