Schweinegrippe: Milde Form in der Schweiz

  • Donnerstag, 30. April 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 30. April 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 30. April 2009, 19:00 Uhr, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Beim Fall von Schweinegrippe in der Schweiz handle es sich um eine milde Form der Krankheit. Das bestätigt das Bundesamt für Gesundheit. Vorläufig seien keine zusätzlichen Massnahmen nötig, auch wenn Die WHO die Pandemie-Stufe fünf ausgerufen habe.

Weitere Themen:

Hilfsorganisationen befürchten, dass die Schweinegrippe in armen Ländern verheerende Folgen haben könnte.

Der US-Autokonzern Chrysler kommt unter Gläubigerschutz. Und Fiat soll sich an der Firna beteiligen.

Beiträge

  • Schweinegrippe: Vorläufig keine zusätzlichen Massnahmen

    Das Bundesamt für Gesundheit ergreift keine zusätzlichen Massnahmen wegen der Schweinegrippe. Dies, obwohl die Weltgesundheitsorganisation die weltweite Warnstufe auf 5 erhöht hat und in der Schweiz ein erster Fall bestätigt wurde.

    Beim Fall von Schweinegrippe in der Schweiz handle es sich um eine milde Form der Krankheit. Das bestätigt das Bundesamt für Gesundheit. Es bestehe kein Grund für Panik.

    Die EU-Gesundheitsminister haben im Umgang mit der Schweinegrippe bisher keine einheitliche Linie gefunden.

    Philipp Burkhardt

  • Schweinegrippe: Das Leben steht in Mexiko still

    Mexiko, wo der mutierte Schweinegrippe-Erreger zuerst ausbrach, erlebt einen fast totalen Stillstand. Präsident Felipe Calderon hat eine fünftägige Arbeitsniederlegung verordnet. Dies betrifft sowohl das private als auch das öffentliche Leben. 

    Das Bruttoinlandprodukt könnte als Folge der Schweinegrippe dieses Jahr um bis zu vier Prozentpunkte sinken. 

    Die Millionenstadt Mexiko sei eine Geisterstadt, berichten Medienschaffende.

    Michael Castritius

  • Helena Zweifel, Geschäftsführerin von Medicus Mundi

    Schweinegrippe: Verheerende Folgen für arme Länder

    Allgemein wird nicht damit gerechnet, dass die mutierte Schweinegrippe in den reichen Ländern des Nordens verheerende Auswirkungen haben wird. In den armen Länder ist die Gefahr grösser.

    In den armen Länder des Südens könnte sich das neue Grippevirus rasch verbreiten und zahlreiche Opfer fordern, befürchtet Helena Zweifel, Geschäftsführerin der Schweizer Sektion des Mediziner-Neztwerks Medicus Mundi.

    Die Menschen seien anfälliger für Krankheiten, das Informationssystem sei schlechter und es fehlten Medikamente, sagt Zweifel. Damit könnte eine Grippe-Pandemie in südlichen Ländern drastischer ausfallen.

    Caspar Selg

  • Schweinegrippe: El Salvador fürchtet die Grippe

    Besonders grosse Sorgen bereitet die Schweinegrippe in Lateinamerika, so auch in El Salvador. Es fehlten Schutzmasken und Medikamente, sagt die SRK-Delegierte in El Salvador Anne-Catherine Bicke. Die Menschen hätten kein Geld.

    Caspar Selg

  • «Mister EU-Erweiterung» bleibt optimistisch

    Fünf Jahre nach der Osterweiterung macht sich in der EU Erweiterungsmüdigkeit breit. Wie es weiter gehen soll, darüber herrscht Unklarheit.

    Der Mann, der damals voller Energie und mit grosser Beharrlichkeit die Erweiterung vorangetrieben hatte, ist EU-Kommissar Günter Verheugen.

    Verheugen trägt noch immer den Übernamen «Mister Erweiterung». Er bleibt in Bezug auf ein vereintes Europa Optimist.

    Thomas Oberer

  • Waadt will Pauschalsteuer beibehalten

    Mit einer Standesinitiative verlangt der Kanton St. Gallen die Abschaffung der Pauschalsteuer für reiche Ausländerinnen und Ausländer in der ganzen Schweiz. In der Westschweiz regt sich dagegen Widerstand.

    Die Stimmberechtigten des Kantons Zürich hatten im Februar an der Urne beschlossen, die Pauschalsteuer für reiche Ausländer abzuschaffen. Das hatte Signalcharakter für einige Kantone. Nichts davon wissen, will hingegen der Kanton Waadt. Dort leben die meisten Pauschalbesteuerten.

    Patrick Mülhauser

  • Chrysler meldet Insolvenz an

    Der US-Autobauer Chrysler geht in die Insolvenz und schmiedet eine Allianz mit dem italienischen Fiat-Konzern. Das gab US-Präsident Barack Obama bekannt.

    Dass der drittgrösste US-Autohersteller ein Verfahren mit Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts eröffnet, sei «kein Zeichen von Schwäche», sagte Obama. Chrysler werde aus dem Verfahren gestärkt und konkurrenzfähig hervorgehen.

    Der Antrag auf Gläubigerschutz wurde nötig, weil Hedgefonds das Sanierungskonzept von Chrysler ablehnten. Die rund 40 Gläubiger-Banken hatten hingegen dem Konzept zugestimmt. Obama kritisierte denn auch den Widerstand der Fonds.

    Caspar Selg, Peter Voegeli, Massimo Agostinis

  • Was bringt die Bologna-Reform?

    Unter dem Slogan «Bologna-Reform» ist das Schweizer Universitätssystem im vergangenen Jahrzehnt komplett umgebaut worden mit dem Ziel, Teil eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes zu sein.

    Bis im Jahr 2010 sollen im europäischen Hochschulraum vergleichbare Angebote und Anforderungen gelten. Damit soll auch die Möglichkeit geschaffen werden, dass Studierende an verschiedenen Hochschulen studieren können.

    An einer Konferenz im belgischen Leuven haben die Bildungsminister Europas - unter ihnen auch Bundesrat Pascal Couchepin - bekräftigt, dass bis 2020 mindestens 20 Prozent der Studierenden einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren sollen.

    Christine Wanner

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Urs Bruderer