Schweiz-EU: Von der Eiszeit zum Tauwetter?

  • Mittwoch, 30. April 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 30. April 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 30. April 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bundespräsident Didier Burkhalter an einer Medienkonferenz über die Massnahmen des Bundesrates, um die bilateralen Gespräche mit der EU wieder in Gang zu bringen, am 30. April 2014 in Bern.

    Schweiz-EU: Von der Eiszeit zum Tauwetter?

    Die Beziehungen zur EU stehen auf dem Prüfstand. Heute ist zwar wieder etwas Bewegung in die Situation gekommen, die Schweiz hat Kroatien über Kontingente Zugang zum Arbeitsmarkt verschafft und damit zumindest einen ersten Knoten gelöst.

    Wie geht es weiter mit dem bilateralen Weg und der Zuwanderungs-Initiative? Und wie reagieren die Politiker in Bern?

    Elmar Plozza und Dominik Meier

  • Die EU sagt: Vollständig könne die Schweiz beim Forschungsprogramm Horizon 2020 auch weiterhin nicht mitmachen. Die Schweiz dürfe aber Vorschläge machen.

    Schweiz-EU: Kleine Etappe auf einem langen Weg

    Künftig dürfen also auch Personen aus Kroatien in der Schweiz arbeiten. Ist der Beschluss des Bundesrates konform mit Zuwanderungsinitiative der SVP? Wird die EU zu Kompromissen bereit sein?

    Erklärungen von Oliver Washington im Bundeshaus und Urs Bruderer, Korrespondent in Brüssel.

    Peter Voegeli

  • Der Entwurf zum neuen Gesetz liegt vor. Strengere Regeln gibt es im Bereich der Spielsucht.

    Neues Gesetz nimmt Süchtige ins Visier

    Seit Jahrhunderten wird in der Schweiz um Geld gespielt. Doch die Zeiten haben sich geändert: Stichwort Internet oder Betrug bei Sportwetten. Deshalb legt der Bundesrat nun ein neues, zeitgemässeres Geldspielgesetz vor.

    Géraldine Eicher

  • Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki wirft seinen Stimmzettel ein bei den Parlamentswahlen in Bagdad am 30. April 2014.

    Al-Maliki: Vom Dissident zum Autokraten

    Der derzeitige Premierminister Nuri al-Maliki will im Amt bleiben. Gerade weil das Land tief zerrissen sei und Bombenterror zum Alltag gehöre, verdiene er eine dritte Amtszeit, sagt der 64-Jährige. Diesen Mittwoch wird in Irak gewählt. Porträt einer gefürchteten und umstrittenen Figur.

    Philipp Scholkmann

  • Frauen in traditionellen Kleidern an der Abstimmung über das EU-Referendum am 12. April 2003 in der Nähe von Budapest, Ungarn

    Zehn Jahre EU-Ost-Erweiterung

    Am 1. Mai 2004 wurde die EU um zehn Mitgliedstaaten erweitert. Acht davon waren osteuropäische Länder. Mit dieser Erweiterung waren viele Befürchtungen verbunden. War der schnelle Ausbau nach Osten richtig? Günther Verheugen war vor zehn Jahren EU-Erweiterungskommissar. Er zieht Bilanz.

    Casper Selg

  • Die Familie Khan ist die einzige muslimische Familie im Dorf. Sie hat zwischen 45 und 65 Familienmitglieder, je nach dem, wen man fragt. Die Familien leben in drei Häusern mit je einer Toilette. Viele Familien im Dorf haben noch heute keine Toilette. Die Frauen gehen früh morgens aufs Feld.

    Indien: Die grosse Wahl im kleinen Dorf

    Indien wählt ein neues Parlament. Auch die Bewohner des Dorfs Patharra gehen an die Urnen. Karin Wenger reiste in dieses kleine Bauerndorf in Uttar Pradesh, dem grössten indischen Gliedstaat.

    Drei Tage lang wohnte sie bei einer indischen Grossfamilie und sprach mit den Dorfbewohnern über Politik, Landwirtschaft und arrangierte Hochzeiten.

    Karin Wenger

  • Das Gelände der Baustelle für die Weltaustellung in Milano am 7. April 2014. Die EXPO 2015 dauert vom 1. Mai bis 31 Oktober 2015.

    Expo 2015: Ein Eldorado für die Mafia?

    Am 1. Mai 2015 werden sich bei Mailand die Tore für die Weltausstellung Expo 2015 öffnen. 142 Länder nehmen daran teil. Auch die Schweiz wird mit einem Pavillon dabei sein. Doch wenn in Italien bei Grossprojekten fette Bauaufträge winken, ist die Mafia nicht weit.

    Massimo Agostinis

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Matthias Kündig