Schweiz handelt neues Steuerabkommen mit den USA aus

  • Freitag, 19. Juni 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 19. Juni 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 19. Juni 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Schweiz und die USA haben ein neues Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet. Es regelt unter anderem die Amtshilfe zwischen beiden Ländern neu.

Weitere Themen:

In Iran hat sich Revolutionsführer Khamenei hinter Präsident Ahmadinejad gestellt. Was heisst das nun für die Demonstranten?

Um ihnen den Vertrag von Lissabon doch noch schmackhaft zu machen, geht die EU auf die Iren zu.

Echo-Dossier: Die Idee vom «Ökologischen Fussabdruck».

Beiträge

  • Neues Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA

    Die Schweiz und die USA haben sich auf ein neues Doppelbesteuerungsabkommen geeinigt - ein wichtiger Schritt, um das Etikett «Steueroase» abzulegen. Was sind die Eckpunkte des Vertragswerks? Spielte die UBS in den Verhandlungen eine Rolle?

    Peter Voegeli

  • Zurückhaltende Reaktionen in der Schweiz

    In der Schweiz sind die Reaktionen auf das neue Doppelbesteuerungsabkommen spärlich. Allein der Wirtschaftsdachverband economiesuisse begrüsst das Vertragswerk. Bei vielen anderen - bei der UBS, in der Steuerverwaltung und im Finanzdepartement - herrscht Schweigen. Warum?

    Philippe Erath

  • Warum halten sich die armen Länder zurück?

    Der Druck auf das Schweizer Bankgeheimnis kommt vor allem aus reichen Ländern - zum Beispiel aus Deutschland oder eben aus den USA.

    Dabei hätten auch arme Länder allen Grund, den Druck zu erhöhen. Durch Steuerflucht und Steuerhinterziehung entgehen ihnen jedes Jahr Milliarden.

    Daniel Voll

  • Khamenei enttäuscht die Demonstranten

    Sein Auftritt war mit Spannung erwartet worden: Würde Irans Revolutionsführer Khamenei mit der wütenden Opposition verhandeln? Würde er nachgeben?

    Nichts davon wird er tun: Ayatollah Ali Khamenei hat Präsident Mahmud Ahmadinejad den Rücken gestärkt und ihn zum Wahlsieger erklärt. Die Opposition hingegen warnte er in deutlichen Worten vor weiteren Demonstrationen.

    Ulrich Pick

  • Warum stellt sich Khamenei so klar hinter Ahmadinejad?

    Rückendeckung für Mahmud Ahmadinejad, eine Warnung ans Ausland und die Forderung nach einem Ende der Proteste - Khameneis mit Spannung erwartete Rede lässt sich im Grunde in diesen drei Punkten zusammenfassen.

    Woher kommt diese klare Unterstützung für Ahmadinejad? Was bedeutet sie? Der iranisch-schweizerische Doppelbürger Farsin Banki versucht - mit der nötigen Vorsicht in seinen Aussagen - eine Einschätzung.

    Hans Ineichen

  • EU macht Irland Zugeständnisse

    Die Staats- und Regierungschefs der EU sind den Iren beim Gipfel in Brüssel entgegengekommen. Um ihnen den Vertrag von Lissabon doch noch schmackhaft zu machen, erhalten sie rechtliche Garantien unter anderem in Steuerfragen und beim Abtreibungsgesetz.

    Thomas Oberer

  • Von Umweltsündern und ihren schmutzigen Fussabdrücken

    Weltweit pumpen Regierungen zig Milliarden in ihre Volkswirtschaften, um die Konjunktur wieder anzukurbeln. Ob die Staatshilfen etwas bringen, muss sich noch zeigen. Kritiker haben ihre Zweifel - der Schweizer Ingenieur und Umwelt-Mathematiker Mathis Wackernagel beispielsweise.

    Wackernagels These: Wenn jetzt lediglich der Konsum gefördert, die Umwelt aber nicht gleichzeitig geschont werde, dann würden unsere Probleme nur noch grösser. Wackernagel leitet in Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien das «Ecological Footprint Network», die Idee vom «ökologischen Fussabdruck» hat er mitentwickelt.

    Max Akermann

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Isabelle Jacobi