Sechseinhalb Prozent mehr für die Krankenkassen

  • Freitag, 1. Oktober 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 1. Oktober 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 1. Oktober 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Prämien steigen auch nächstes Jahr und für die weitere Zukunft sieht es nicht besser aus.

Weitere Themen:


Der Nationalrat beerdigt die 11. AHV-Reform. Bundesrat Burkhalter will schnell eine neue Reform aufgleisen.

Die Herbstsession von National- und Ständerat ist zu Ende. Sie zeigte vor allem eines: die Schweiz steckt in einem Reformstau.

Die Schweizer Armee soll kleiner werden und weniger kosten.

Beiträge

  • Steigende Prämien, keine Sparmassnahmen

    Durchschnittlich sechseinhalb Prozent mehr zahlen wir nächstes Jahr für die Krankenkasse. Diese Nachricht hat Gesundheitsminister Didier Burkhalter der Nation überbracht.

    Gleichentags brachten die Linken und die SVP gemeinsam eine kleine Gesundheitsreform zu Fall, die Einsparungen gebracht hätte. Kein gutes Omen für die Zukunft.

    Dominik Meier

  • Nationalrat blockiert AHV-Revision

    Nicht nur die gesundheitspolitischen Kostenmassnahmen sind im Parlament gescheitert. Damit wären immerhin bis zu 300 Millionen Franken eingespart worden. Auch die 11. AHV-Revision wurde beerdigt, an der sage und schreibe sechs Jahre lang gearbeitet wurde. Was ist los im Parlament?

    Hans Ineichen im Gespräch mit Géraldine Eicher

  • Wohin die Schweizer Armee marschiert

    Der Armeebericht ist erschienen. Und dessen Botschaft ist deutlich. Bundesrat Ueli Maurer muss sparen, denn die künftige Armee wird kleiner und billiger. Sie soll auf 80.000 Angehörige schrumpfen und im Jahr höchstens noch 4.5 Milliarden Franken kosten.

    Fredy Gasser


    Armeechef Blattmann und Armee-Minister Maurer betonen, dass die Politik mehr Leistungen bei der Armee verlange, als sie zu bezahlen bereit sei. Stimmt das?

    Hans Ineichen im Gespräch mit Philipp Burkhardt

  • Gräueltaten im Kongo

    Der Uno-Bericht zu den Menschenrechtsverbrechen im Kongo ist ein Protokoll des Grauens. Zwischen 1993 und 2003 sind im damaligen Zaire Zehntausende von Hutu-Zivilisten gefoltert, vergewaltigt und ermordet worden.

    Dabei handelte es sich - so die Uno - um ganz gezielte Angriffe durch die ruandische Armee und der mit ihr verbündeten Milizen. Man könne diese Angriffe als Völkermord bezeichen, heisst es im Bericht. Ruanda und das ebenfalls angeschuldigte Uganda reagieren empört.

    Fredy Gsteiger

  • Oswald Kolle, Aufklärer der Deutschen, ist tot

    Er war der Tabubrecher der Sechzigerjahre, klärte auf und predigte die Lust am Sex: Oswald Kolle.

    Sexpapst mochte er nicht genannt werden. «Was habe ich denn mit einem Papst gemeinsam,» soll er einmal gesagt haben. «Ich bin doch nicht lustfreindlich.»

    Jetzt ist Oswald Kolle im Alter von 81 Jahren gestorben.

    Hans Ineichen im Gespräch mit Günter Amendt

  • Währungskrieg am Devisenmarkt

    Die Stimmung zwischen den Handelsnationen ist aufgeheizt. Denn viele Staaten intervenieren, um ihre Währung zu schwächen und die eigene Volkswirtschaft zu stützen, auf Kosten der anderen. Das Wetteifern um Währungsabwertungen hat begonnen.

    Eveline Kobler

  • Risiken des Währungskriegs

    Ist das zaghafte Wirtschaftswachstum bedroht durch die protektionistischen Interventionen am Devisenmarkt? Maren Peters im Gespräch mit Pascal Lamy, Generaldirektor der Welthandels-Organisation WTO.

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Judith Huber