Sieben Jahre Gefängnis für Silvio Berlusconi

  • Montag, 24. Juni 2013, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 24. Juni 2013, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 24. Juni 2013, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Silvio Berlusconi. Der 76-Jährige darf keine  öffentlichen Ämter mehr übernehmen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, sollte eine der beiden Seiten Berufung einlegen.

    Sieben Jahre Gefängnis für Silvio Berlusconi

    Ein Gericht in Mailand hat Ex-Premier Silvio Berlusconi im sogenannten «Rubygate»-Prozess zu sieben Jahren Haft verurteilt. Berlusconi hatte sich wegen Sexs mit einer minderjährigen Prostituierte schuldig gemacht und sich später bei der Polizei für sie eingesetzt.

    Damit beging er Amtsmissbrauch. Gespräch mit Italien-Korrespondent Massimo Agostinis.

    Peter Voegeli

  • Chef-Richter John G. Roberts.

    Mehr Transparenz im FISA-Court

    Der sogenannte FISA-Court entscheidet in Terrrorismus- und Spionage-Fällen unter Ausschluss der Öffentlichkeit über Abhörgesuche und Durchsuchungsbefehle. So auch im «Fall Edward Snowden». Der politische Druck wächst, dieses Geheimgericht transparenter zu machen.

    Die Zeitung Washington Post berichtet zum ersten Mal detailliert, wie das Gericht funktioniert.

    Beat Soltermann

  • Befehlszeilen auf dem Bildschirm eines Laptops. Symbolbild.

    Amerikaner und Briten nehmen Sammelwut der Geheimdienste gelassen

    Die Sammelwut des britischen und amerikanischen Geheimdienstes hat keinen Aufschrei der Empörung ausgelöst. Warum nicht? Gespräch mit dem früheren liberalen deutschen Innenminister Gerhard Baum, der sich seit jeher für die Rechte der Bürger einsetzt.

    Peter Voegeli

  • Die Schweizer Wirtschaft steht im internationalen Vergleich sehr gut da. Massgeblich dazu beigetragen haben die multinationalen Grosskonzerne. Nestlé-Hauptsitz in Vevey.

    Avenir Suisse: Alle profitieren von den Grosskonzernen

    Avenir Suisse kritisiert in einer neuen Studie «eine zunehmende Provinzialität im Umgang mit grossen Konzernen». Wenn die Schweiz weiterhin globale Unternehmen beherbergen wolle, müsse sie akzeptieren, dass den CEO hohe Löhne bezahlt werde.

    Falls nicht, müsse sie sich mit weniger Wohlstand arrangieren. Gespräch mit Avenir Suisse-Chef Gerhard Schwarz.

    Eveline Kobler

  • Emir Scheich Hamad al-Kahlifa al-Thani katapultierte sein Mini-Reich vom Mittelalter in die Moderne.

    Golfstaat Katar: Emir will Macht seinem Sohn übergeben

    18 Jahre lang hat Emir Scheich Hamad al-Kahlifa al-Thani in Katar regiert. Er hat das bevölkerungsarme Gas-Emirat zum reichsten Land gemacht. Er war Drahtzieher innerhalb der arabischen Liga stand hinter der libyschen und jetzt der syrischen Opposition. Nun tritt der erst 61-Jährige ab.

    Ein geordneter Machtwechsel ohne Druck und ohne Not.

    Fredy Gsteiger

  • Eine türkische Fahne flattert in der Nähe des Denkmals von Mustafa Kemal Ataturk am Taksim-Platz in Istanbul am 24. Juni 2013.

    Die Risse in der türkischen Gesellschaft

    In der Türkei rumort es weiter. Was wäre ein Ausweg aus der gegenwärtigen Krise?  Gespräch mit Professor Turgut Tarhanli. Er ist Director Human Rights Law Research Center an der Istanbuler Bilgi-Universität.  

    Peter Gysling

  • Unterstützer von Edi Rama, Führer der albanischen Opposition und Kandidat der Sozialistischen Partei als Ministerpräsident, während eines Wahlkampfes in Tirana am 20. Juni 2013.

    Albanien: Chaos statt Musterwahl

    Nach einem unruhigen Wahlsonntag wartet Albanien auf die Resultate der Parlamentswahlen. Wohl sagen erste Trends einen Sieg der Linken voraus, aber das Resultat müsste so klar sein, dass selbst Wahlfälschungen keine Rolle spielen.

    Walter Müller

  • Ein Iraner liegt auf der Strasse in Paris, nachdem er sich selbst angezündet hat.

    Selbstverbrennungen in Bulgarien

    Selbstverbrennungen in Europa sind sehr ungewöhnlich. In Bulgarien aber haben bereits sieben Menschen auf diese Art gegen die neue Links-Regierung protestiert. Warum in Bulgarien? Gespräch mit Plamen Dimitrov, Vorsitzender des bulgarischen Psychologen-Verbands.

    Marc Lehmann

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Matthias Kündig