Skandal im Tessiner Amt für Migration

  • Mittwoch, 8. Februar 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 8. Februar 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 8. Februar 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der Tessiner Regierungsrat Norman Gobbi, der als Sicherheitsdirektor oberster Chef des Migrationsamtes ist, zeigt sich wütend und empört über die Vorfälle.

    Skandal im Tessiner Amt für Migration

    Im Tessin sind ein Mitarbeiter und eine ehemalige Mitarbeiterin des kantonalen Migrationsamts festgenommen worden. Sie sollen Komplizen eines 25-jährigen Ausländers gewesen sein, der wegen Menschenhandels gesucht wird.

    Elmar Plozza

  • Der ehemalige gambische Aussenminister Sidi Sanneh macht brisante Aussagen zum ehemaligen gambischen Innenminister.

    Mord im Auftrag des gambischen Diktators?

    Die Schweizer Bundesanwaltschaft führt die Strafuntersuchung gegen den ehemaligen Innenminister Gambias, Ousman Sonko. Dieser ist seit rund zwei Wochen in Bern inhaftiert. Der Verdacht lautet auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

    SRF-Afrikakorrespondent Patrik Wülser hat mit einem Mann gesprochen, der brisante Aussagen macht: Sidi Sanneh war Direktor der Afrikanischen Entwicklungsbank, Botschafter und Aussenminister Gambias, bevor er in die USA ins Exil flüchtete.

    Patrik Wülser

  • Wegen des gleichen Vergehens zum zweiten Mal verurteilt: Alexej Nawalny.

    Haft auf Bewährung für Alexej Nawalny

    Ein russisches Gericht hat den Oppositionspolitiker Alexej Nawalny wegen angeblicher Wirtschaftsverbrechen zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Das Urteil ist hochpolitisch; Nawalny will nämlich 2018 in der Präsidentschaftswahl gegen Wladimir Putin antreten.

    Als verurteilter Straftäter darf er aber nicht kandidieren.

    David Nauer

  • Von der neuen Roboter-Generation ist ABB-Chef Spiesshofer begeistert: Der neueRoboter heisst Yumi; er verrichtet nicht nur Arbeiten, sondern lernt stets dazu – dank Sensoren und Kameras.

    Eine Steuer für Roboter in der Arbeitswelt

    Die Wirtschaft wird immer stärker automatisiert, gewisse Arbeitsplätze werden überflüssig. Gewinner sind die Hersteller von Robotern, zum Beispiel ABB. Laut einer Studie wird bald die Hälfte aller Jobs in den USA durch Roboter ersetzt.

    Wie können Staaten auf diese Entwicklung reagieren? Eine Idee ist, die Maschinen besteuern, die die Menschen ersetzen. Das Gespräch mit dem Wirtschaftsethiker Oliver Bendel.

    Iwan Lieberherr und Isabelle Jacobi

  • Donald Trump will während seiner Amtszeit den islamistischen Terror. Militärhistoriker Andrew Bacevich hat seine Zweifel, ob das gelingen wird.

    Trumps Antiterror-Strategie: «Er wird sich immer widersprechen»

    US-Präsident Trump ist diese Woche zum ersten Mal als Oberbefehlshaber der Armee aufgetreten: Er wandte sich an die militärische Kommandozentrale, die unter anderem für den Nahen Osten zuständig ist.

    «Wir werden nicht erlauben, dass ISIS in unserem Land Wurzeln schlägt, wir werden ISIS besiegen», sagte er. Ein klares militärisches Ziel. Ist es zu erreichen? Das Gespräch mit dem US-Militärhistoriker Andrew Bacevich.

    Isabelle Jacobi

  • Beim Angriff der US-Spezialkräfte Ende Januar in Jemen starben 30 Menschen, die Hälfte davon Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder. Auch ein US-Marinesoldat wurde getötet – und ein al-Kaida-Kommandant. Seither herrscht Streit. Bild: US-Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.

    Jemen geht auf Distanz zu den USA

    Die jahrelange Partnerschaft der USA mit Jemen, ein Eckpfeiler von Washingtons Antiterrorkampf im Nahen Osten, droht einzustürzen: Die erste von US-Präsident Donald Trump befohlene Kommandoaktion endete in einem Desaster.

    Künftig will nun Jemens Regierung Antiterror-Einsätze der USA massiv einschränken oder gar verbieten.

    Fredy Gsteiger

  • Gentechnologie ist nicht im Spiel. Hornlosigkeit ist ein reines Zuchtergebnis, so wie früher Rinder mit besonders starken Hörnern herangezüchtet wurden, um sie besser als Zugtiere gebrauchen zu können.

    Genetisch hornlose Kühe auf dem Vormarsch

    Bauern, die Kühe und Ziegen mit Hörnern halten, sollen dafür Geld erhalten. Das fordert die «Hornkuh-Initiative». Heute hat nämlich bereits nur noch jede zehnte Kuh Hörner. Die meisten andern werden als Kälbchen enthornt. Aber immer mehr werden ohne Hörner geboren.

    Max Akermann

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Judith Huber