So hat der Tag getönt

  • Freitag, 24. Juni 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 24. Juni 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 24. Juni 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel: «Die EU ist stark genug, um die richtigen Antworten auf den heutigen Tag zu finden.»

    So hat der Tag getönt

    Der Brexit ist beschlossene Sache. 51,9 Prozent der Britinnen und Briten wollen den Austritt aus der EU. Premierminister David Cameron hat aus seiner Niederlage die Konsequenzen gezogen und seinen Rücktritt angekündigt. In den europäischen Hauptstädten ist man konsterniert. Die Töne des Tages.

    Rudolf Mäder

  • Ein Fan mit der EU-Fahne zieht ab.

    Der Weg zum Brexit

    Die internationalen Reaktionen auf den historischen Entscheid sind heftig und vielschichtig. Bei der EU in Brüssel ist man vor den Kopf gestossen, gleichzeitig gibt es Durchhalteparolen. Was gab letztlich den Ausschlag für den Brexit? Und welche Gefahren birgt er für die EU?

    Martin Alioth und Oliver Washington

  • London im Nebel.

    Was bringt die Zukunft?

    Das Votum der Briten für einen Austritt aus der EU war klar. Ein zentraler Grund war die Angst vor Zuwanderung. Welche Konsequenzen hat der Austritt für die Bevölkerung in Grossbritannien – die Briten und die drei Millionen EU-Ausländer?

    Martin Alioth

  • An der  Grenze zwischen England und Schottland.

    «Der Stimme Schottlands wurde erneut ignoriert»

    Ein Blick auf die Karte Grossbritanniens zeigt ein tief gespaltenes Land. Während in Nordengland mit 60 und mehr Prozent der EU-Austritt beschlossen wurde, wollte Schottland ebenso klar bei der EU bleiben. Doch Schottland wurde überstimmt.

    Und das wird das Verhältnis zwischen Schotten und Engländern verändern. Eindrücke aus Dumfries und Galloway im Süden von Schottland.

    Joe Schelbert

  • Eine herbe Niederlage für Premier David Cameron.

    Wer übernimmt Camerons Erbe?

    62 Prozent der Schotten haben für einen Verbleib in der EU gestimmt. Sie sind politisch, wirtschaftlich und kulturell aufs Engste mit England verknüpft. Könnte das Vereinigte Königreich am Brexit zerbrechen? Und wer könnte in drei Monaten neuer Premier werden?

    Martin Alioth

  • Blick auf Paris.

    Gedanken zum Brexit in Paris, Berlin und Warschau

    Der Brexit ist eine Zäsur für ganz Europa, nicht nur für Grossbritannien. Dementsprechend pointiert sind die Reaktionen. Stimmen aus Paris, Berlin und Warschau.

    Peter Voegeli, Charles Liebherr und Urs Bruderer

  • Der britische Premierminister David Cameron (2. rechts) an einem Treffen mit Regierungschefs der Europäischen Union während eines EU-Gipfels in Brüssel.

    Ist der Brexit ansteckend?

    Noch sind die Briten Mitglied der EU. Bis Juni 2018 müssen die Austrittsmodalitäten allerdings ausgehandelt sein. Wie wird das Prozedere ablaufen? Könnten sich auch andere Länder aus der EU verabschieden? Ist die EU in Gefahr?

    Oliver Washington

  • Eckart Stratenschulte, Politikwissenschaftler.

    «Die EU muss sich jetzt reformieren»

    Es gibt Beobachter, die im Brexit eine Chance sehen für die Union. Einer davon ist der Politikwissenschaftler Eckart Stratenschulte. Er leitet die Europäische Akademie Berlin, eine von der EU mitfinanzierte Bildungseinrichtung.

    Worin liegt für ihn die Chance, wenn die EU eines der wichtigsten EU-Mitglieder verliert? Das Gespräch.

    Roman Fillinger

  • Der Frankenkurs pendelte sich am späten Nachmittag zum Euro im Bereich von 1.08 ein

    Brexit lässt den Franken erstarken

    Während sich auf der politischen Bühne nach dem britschen Ja zum Austritt aus der EU alle die Augen reiben und sich fragen, wie es jetzt weiter geht, hatte der Brexit an den Aktien- und Devisenmärketen heute schon sehr konkrete und sehr deutliche Auswirkungen.

    Jan Baumann

  • Thomas Straubhaar, Professor für internationale Wirtschaftsbeziehungen.

    Die Reaktion der EU bestimmt den Kurs

    Die Verluste an den Börsen sind nur die ersten Zuckungen nach dem Brexit. Doch wie einschneidend werden die längerfristigen Folgen für die EU-Wirtschaft sein? Einschätzungen von Thomas Straubhaar, Professor für internationale Wirtschaftsbeziehungen.

    Roman Fillinger

  • Aussenminister Didier Burkhalter.

    Mit mehr Pragmatismus in die Diskussionen

    Die Verhandlungen zur Umsetzung der Masseneinwanderungsintitiative könnten einerseits schwieriger werden, weil die EU nach dem Brexit möglicherweise keine Sonderregelungen bei der Personenfreizügigkeit akzeptieren wird.

    Andererseits könnte Grossbritannien gar gemeinsam mit der Schweiz verhandeln. Gespräch mit Aussenminister Didier Burkhalter.

    Alexander Grass

  • Plakat der Gegner der SVP-Volksinitiative «gegen Masseneinwanderung».

    Der Brexit und die Masseneinwanderungsinitiative

    Viele Parlamentarier äussern Zweifel, ob der Bundesrat diesen Sommer mit der EU eine Lösung für die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative finden wird.

    Philipp Burkhardt

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Markus Hofmann