Sparen oder nicht sparen bei Invalidenversicherung

  • Mittwoch, 15. Februar 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 15. Februar 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 15. Februar 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die IV soll Jugendlichen mit psychischen Problemen beim Übergang ins Erwerbsleben helfen – koste es was es wolle, sagt Bundesrat Alain Berset. Das bürgerliche Lager reagiert empört.

    Sparen oder nicht sparen bei Invalidenversicherung

    Trotz politischem Druck will der Bundesrat bei der Invalidenversicherung nicht weiter sparen. Sozialminister Alain Berset macht sich im Gegenteil dafür stark, jungen Menschen mit psychischen Problemen den Sprung in die Arbeitswelt zu ermöglichen.

    Die bürgerlichen Parteien beharren auf einem Sparprogramm.

    Gaudenz Wacker und Dominik Meier

  • Ein pro-israelische Demonstrant schwenkt je eine Flagge Israels und der USA vor dem Capitol in Washington.

    Die USA, Israel und die Zweistaatenlösung

    Die Beziehung zwischen Israels Premier Netanjahu und dem früheren US-Präsidenten Obama war eine schwierige. Mit dem neuen US-Präsidenten, der im Wahlkampf eine äusserst pro-israelische Linie gefahren war, soll das anders werden.

    Im Vorfeld des Treffens zwischen Trump und Netanjahu im Weissen Haus ist zu hören, die Zweistaatenlösung im Nahostkonflikt sei nur noch eine Option unter vielen.

    Beat Soltermann und Philipp Scholkmann

  • Die Erleichterung in Brüssel war fast mit Händen zu greifen: Der neue Pentagon-Chef James Mattis stellte klar: Was sein Chef Donald Trump vor seiner Wahl zum transatlantischen Bündnis sagte, ist Makulatur. Mattis bezeichnete den NATO-Sitz gar als seine zweite Heimat. Bild: James Mattis und Jens Stoltenberg.

    NATO – Kehrtwende des US-Präsidenten?

    Während des US-Wahlkampfs stellte Kandidat Donald Trump die NATO grundsätzlich in Frage und drohte den NATO-Partnern damit, das US-Engagement zu reduzieren, falls Europa nicht einen grösseren Teil der Lasten übernähme.

    US-Verteidigungsminister James Mattis war nun aber voll des Lobes für das Nordatlantische Verteidigungsbündnis.

    Fredy Gsteiger

  • Ein russischer Aussenpolitiker erklärte selbstkritisch, man habe Donald Trump vorschnell für «prorussisch» gehalten. Der US-Präsident nämlich sei ganz einfach nur – «proamerikanisch». Bild: US-Präsident Donald Trump am Telefon mit Wladimir Putin.

    Russlands Empörung über Donald Trump

    Gross waren die Hoffnungen, die Russland in Donald Trump gesetzt hatte: Der Kreml erhoffte sich vom neuen US-Präsidenten eine deutliche Verbesserung der Beziehungen.

    Aus Washington kommen nun aber andere Signale: Russland müsse die Krim an die Ukraine zurückgeben, sagte Trumps Sprecher Sean Spicer. Moskau reagiert empört.

    David Nauer

  • Mit richterlicher Genehmigung ermitteln die Zürcher Cyber-Polizisten verdeckt im Darknet -  und schaffen dazu falsche digitale Persönlichkeiten, mit einem eigenen virtuellen Leben in den sozialen Netzwerken.

    Die dunkelsten Ecken des Internets durchleuchten

    Erpressungen finden heute vor allem im Internet statt. Hacker sperren etwa einzelne Computer oder ganze Firmensysteme. Wenn das geforderte Geld bezahlt wird, schalten sie diese wieder frei. Opfer sind Firmen, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen.

    Die Strafverfolgung muss sich auf neue Ermittlungsmethoden einstellen. Über eine der modernsten Cyberpolizei-Truppen verfügt der Kanton Zürich.

    Christoph Brunner

  • Die Wahlen sind ein Gradmesser für die Toleranz in Indonesien. Nach ersten Hochrechnungen liegt Basuki Tjahaja Purnama, im Volksmund «Ahok» genannt, vorne. Das würde bedeuten, dass die Bewohner Jakartas seine Arbeit höher schätzen als seine Religionszugehörigkeit.

    Jakarta – der alte Gouverneur könnte der neue sein

    Die Gouverneurswahlen in Indonesien sind ein Stimmungstest im bevölkerungsmässig grössten muslimischen Land der Welt. In der Hauptstadt Jakarta ist der amtierende Gouverneur Basuki Tjahaja Purnama einer der Favoriten.

    Er ist nicht Muslim, sondern gehört zur Minderheit der Christen mit chinesischen Wurzeln. Seine Arbeit als Gouverneur hat ihn jedoch über die Religionsgrenzen beliebt gemacht.

    Karin Wenger

  • Das Rumpf-Parlament Montenegros ist am Mittwoch der Aufforderung der Staatsanwaltschaft gefolgt – und hat die Immunität der zwei Oppositionspolitiker Milan Knecevic und Andrija Mandic (Bild) aufgehoben. Damit könnten sie verhaftet und vor Gericht gebracht werden.

    Mysteriöser Putschversuch in Montenegro hat Folgen

    Vor den Parlamentswahlen im Oktober soll in Montenegro ein Putschversuch stattgefunden haben. Die Opposition verdächtigt die Regierung einer Inszenierung, um den Wahlsieg zu erringen.

    Die Regierung ihrerseits macht die Opposition verantwortlich – und will nun zwei Oppositionsführer vor Gericht bringen.

    Christoph Wüthrich

  • Mit 104 Raketen an Bord hebt die indische Trägerrakete PSLV-C37 ab. Der sogenannte Weltraumvertrag von 1967, dem 102 Staaten zugestimmt haben, regelt die Grundsätze der Weltraumaktivitäten einzelner Staaten. Für Forschung und wirtschaftliche Nutzung ist der Weltraum weitgehend frei – mit der Einschränkung, dass die gesamte Menschheit davon profitieren muss.

    Das Geschäft mit dem Weltraum

    Indien hat mit einer Trägerrakete 104 Satelliten gleichzeitig ins Weltall geschickt – ein neuer Rekord. Die meisten dieser Satelliten wiegen nur ein paar Kilogramm und gehören Kunden aus der ganzen Welt.

    Mit dabei war auch ein Schweizer Satellit, der medizinische Experimente in der Schwerelosigkeit durchführen soll. Der Schweizer Raumfahrtsspezialist Men Jon Schmidt verfolgt die Entwicklung seit Jahren. Das Gespräch.

    Samuel Wyss

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Tobias Gasser