SRG Wahlbarometer: CVP überholt FDP

  • Freitag, 14. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 14. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 14. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Laut dem 7. Wahlbarometers der SRG-SSR wird die CVP neu drittstärkste Partei. Grüne Parteien legen erneut zu.

Weitere Themen:

Das Seco betreibt Klimapolitik und schlägt den Kauf von Emmissionsrechten vor.

Das russische Parlament hat Viktor Subkow als Ministerpräsident bestätigt. Seine Regierungserklärung überrascht kaum.

Die britische Bank Northern Rock gerät in den Strudel der amerikanischen Hypothekenkrise.

Und:

 Der Vizepräsident des italienischen Senats ruft zu einem «Tag des Schweins» auf und provoziert damit Muslime und Juden.

Beiträge

  • CVP liegt vor FDP

    Wäre der Nationalrat Ende August gewählt worden, so wäre die CVP die drittstärkste Partei. Die Parteien an den beiden Polen, SVP und SP, würden leicht verlieren.

    Laut dem GFS Forschungsinstitut haben die jüngsten Entwicklungen im Wahlkampf mobilisierend auf die Wahlberechtigten gewirkt. Die Wahlbeteiligung läge momentan rund 10 Prozent höher als vor vier Jahren.

    Marcel Jegge

  • Der Wahlbeobachter beobachtet die CVP

    Lukas Schmutz, Leiter der Inlandredaktion nimmt jeweils am Freitag den Wahlkampf unter die Lupe. Diese Woche hat er die CVP und deren Präsident Christophe Darbellay näher angeschaut.

    Lukas Schmutz

  • US-Hypotheken-Krise erreicht Grossbritannien

    Nun hat die amerikanische Hypothekenkrise auch auf Europa übergegriffen. Die Bank of England musste heute der Hypothekenbank Nothern Rock mit einem Notkredit unter die Arme greifen.

    Anleger und Sparerinnen sind nervös.

    Martin Alioth

  • Die Provokationen des italienischen Vize-Senats-Präsidenten

    Der Vizepräsident des italienischen Senats, der Roberto Calderoli (Lega), hat zu einem Tag des Schweins und damit gegen den Bau neuer Moscheen aufgerufen. Denn für Muslime wie für Juden ist das Schwein ein unreines Tier.

    Calderoli ist ein bekannter Provokateur: Im letzten Jahr musste er aus der Regierung Berlusconi zurücktreten, nachdem er am Fernsehen sein Hemd geöffnet hatte, um darunter ein T-Shirt mit Karikaturen des Propheten Mohammed zu zeigen.

    Rolf Pellegrini

  • Unruhe in der Baubranche

    In der Baubranche zeichnet sich ein Arbeitskampf ab. Die Baumeister haben den Landesmantelvertrag gekündigt, der die wesentlichen Arbeitsbedingungen für die Bauarbeiter regelt. Sie wollen einen neuen, flexibleren Vertrag.

    Dagegen wehren sich die Gewerkschaften. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Ende Monat droht der vertragslose Zustand. Beide Seiten stellen sich auf einen längeren und harten Arbeitskampf ein.

    Beat Soltermann

  • Es raschelt im Zeitungs-Blätterwald

    In der Schweiz wird Zeitung gelesen wie seit Jahren nicht mehr. Das bestätigen auch die Daten der AG für Werbemedien-Forschung. Und offenbar sorgen deren Zahlen für Optimismus, denn in den nächsten Tagen kommen gleich zwei neue Blätter heraus:

    Eine Sonntagszeitung aus dem Haus der Aargauer Zeitung und eine weitere Gratispostille mit dem Namen Punkt.ch.

    Klaus Bonanomi

  • Das SECO will Emissionsrechte kaufen

    Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO rechnets in seiner Hauszeitung vor: Mit dem Kauf von Emissionsrechten im Ausland könnte die Schweiz ihren ganzen CO2-Ausstoss kompensieren, und das überdies relativ günstig.

    Der Vorschlag ist nicht nur überraschend, sondern auch brisant. Denn er weicht deutlich  von der Klimapolitik von Umweltminister Leuenberger ab. Für ihn spielt der Emissionshandel kaum eine Rolle. Er will im Inland ansetzen.

    Pricilla Imboden

  • Wenig Überraschendes von Russlands neuem Premier

    Russlands neuer Premier, Viktor Subkov, wurde am Morgen vom Parlament, der Duma, bestätigt und gab darauf eine Regierungserklärung ab. Man war auf diesen Auftritt gespannt, denn dem grauen Aparatschik traut niemand viel zu. Sein heutiges Début hat daran kaum was geändert.

    Man spürt, dass Putin im Hintergrund die Fäden zieht.

    ARD-Korrespondent Hermann Krause

Autor/in: Martin Durrer