Staatsbesuch aus Moskau

  • Montag, 21. September 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 21. September 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 21. September 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Schweiz als zuverlässiger Partner: Der russische Präsident Medwedew ist bei seinem Besuch des Lobes voll.

Weitere Themen:

Aufstockung in Afghanistan: US-General McChrystal verlangt mehr Soldaten.

Datenfälschung an der ETH: Der Forschungschef tritt wegen Betrugs zurück.

Pensionskassen: Weniger Unterdeckung als befürchtet.

Beiträge

  • Menschenrechte kein grosses Thema beim Medwedew-Besuch

    Anlässlich des Staatsbesuches von Dmitri Medwedew in Bern unterzeichneten Russland und die Schweiz vier Abkommen zu den Themen Kurzzeitvisen, Rücknahme von illegalen Einwanderern, Sport und Zusammenarbeit bei der Katastrophenhilfe. Das Thema Menschenrechte wurde nur am Rande erwähnt.

    Brigitte Zingg

  • Die Rolle der Schweiz

    Medwedew hat sich in Interviews besorgt gezeigt, es brauche eine Plattform zur Lösung europäischer Sicherheitsprobleme - und darüber wolle er mit der Schweiz reden. Wieso mit der Schweiz?

    Frage an Russland-Korrespondent Peter Gysling.

    Simone Fatzer

  • ETH-Forschungschef Peter Chen.

    Peter Chen, Forschungschef der ETH Zürich, tritt zurück

    In der Forschungsgruppe von Peter Chen wurden vor zehn Jahren Daten gefälscht. Wer genau das tat kann laut ETH nicht mehr eruiert werden. Vieles bleibt darum unklar. Sicher aber ist: Ein solcher Fall hinterlässt Spuren.

    Odette Frey

  • Mehr Truppen für Afghanistan

    Lange hat der oberste Nato-Befehlshaber in Afghanistan, der US-General Stanley McChrystal, gezögert. Doch jetzt tut er genau dasselbe, was alle seine Vorgänger taten: Er verlangt mehr Truppen.

    Das klingt zwar wie eine klare Forderung für ein entschlosseneres Vorgehen - doch in Wirklichkeit steckt grosse Unsicherheit dahinter. Die westliche Militärstrategie in Afghanistan wirkt immer diffuser und ist zunehmend umstritten.

    Fredy Gsteiger

  • Roberto Saviano zur Rolle der Mafia in Afghanistan

    Die Einsätze in Afghanistan sind auch deshalb so umstritten, weil immer mehr Soldaten nur noch tot nach Hause kommen - Italien hat heute sechs Männer feierlich beerdigt: Afghanische Taliban hatten die Nato-Soldaten umgebracht.

    Im Hinblick auf diese Abschiedsfeier hat der italienische Schriftsteller Roberto Saviano einen eindringlichen Text in der Tageszeitung Repubblica verfasst.

    Massimo Agostinis

  • Fragezeichen hinter Deutschlands Exportorientierung

    Deutschland ist Exportweltmeister - auf den Weltmärkten lässt es selbst Japan und China hinter sich. Doch was in guten Wirtschaftszeiten als Stärke gilt, erweist sich in der Krise als Schwäche. Jedenfalls trifft die Krise Deutschland stärker als die meisten anderen Industrienationen.

    Diese ausgesprochene Exportorientierung müsse hinterfragt werden, fordern nun Wirtschaftsexperten unterschiedlichster Lager.

    Markus Mugglin

  • Ein Gratisspital für US-Bürger ohne Krankenversicherung

    Hunderte von Meilen reisen Menschen in den USA, um sich von einem Arzt behandeln zu lassen, den sie sich nie und nimmer leisten könnten - wäre er nicht gratis.

    Ein fliegendes Spital bietet solche kostenlose medizinische Versorgung an: zum Beispiel an diesem Wochenende in der Provinz von Tennessee. Die Organisation «Remote Area Medical» hilft auf diese Weise, während Präsident Obamas Gesundheitsreform in Debatten stecken bleibt.

    Stan Brock aus Grossbritannien hat sein fliegendes Spital eigentlich als Hilfe für Drittwelt-Länder gegründet, doch inzwischen ist er vor allem in den USA unterwegs.

    Peter Voegeli

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Marcel Jegge