Ständerat gegen Filmförderungs-Abkommen mit der EU

  • Donnerstag, 6. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 6. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 6. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Ständerat hat das Media-Abkommen über die gemeinsame Filmföderung mit der EU an den Bundesrat zurückgewiesen. Grund: Mit der Filmförderung müsste auch Alkohol-Werbung in ausländischen Werbefenstern zugelassen werden.

Weitere Themen:

Der Wald bleibt, wie er ist; Franz Weber sei Dank.

Weko will Preisabsprachen künftig verhindern.

Welt-Klimakonferenz: Tuvali wird als einer der ersten Staaten verschwinden, wenn der Meeresspiegel steigt.

Beiträge

  • Ständerat weist Filmförderungs-Abkommen mit der EU zurück

    Der Ständerat hat die Erneuerung des Media-Abkommens mit der EU wegen der drohenden Aufweichung des Werbeverbots für Alkohol, Politik und Religion an den Bundesrat zurückgewiesen.

    Um die Mittel für die Filmförderung nicht zu gefährden, soll das Abkommen vorläufig aber weiter provisorisch angewendet werden.

    Pascal Krauthammer

  • Erfolg für Naturschützer Franz Weber

    Naturschützer Franz Weber hat erreicht, was er wollte: Der Schweizer Wald bleibt wie er ist. Der Holzindustrie bleibt es verwehrt, schneller und unkomplizierter als heute Wald zu roden.

    Jedenfalls hat der Nationalrat entsprechenden Bundesratsplänen in seltener Einmütigkeit eine Absage erteilt. Der bekannteste Naturschützer der Schweiz hatte mit einer Volksinitiative für Druck gesorgt.

    Nathalie Christen

  • Weko sagt Preisabsprachen den Kampf an

    Dass auf dem Bau da und dort ein wenig geschummelt wird, wenn es um die Vergabe eines öffentlichen Auftrags geht, davon gingen Experten schon lange aus.

    Doch in den seltensten Fällen gehen die Unternehmer so dreist vor wie jene Asphaltlieferanten im Tessin, denen die Wettbewerbskommission nun jahrelange Preisabsprachen nachweisen konnte.

    Beat Soltermann

  • Tuvalu versinkt langsam im Meer

    Tuvalu, das sind neun Korallen-Inseln weit draussen im Pazifik. Inseln mit so exotisch klingenden Namen wie Niulakita, Vaitupu, Nukufetau, Funafuti und so weiter.

    Wohl in keinem anderen Staat der Welt blicken die Menschen derart interessiert nach Bali an die Klimakonferenz wie die knapp 12 000 Einwohner von Tuvalu. Denn sie sind die ersten, die drankommen, wenn der Meeresspiegel weiter steigt.

    Markus Mugglin

  • Der Mormone Romney will ins Weisse Haus

    John F. Kennedy hielt 1960 als demokratischer Präsidentschaftskandidat eine geschichtsträchtige Rede: Er pries sich als erster Katholik für das Amt des US-Präsidenten an.

    Dabei bekräftigte er dem skeptischen Amerika, dass er trotz seiner Konfession fest an die Trennung von Kirche und Staat glaube und sich von niemandem dreinreden lasse.

    Nun greift der republikanische Präsidentschafskandidat Mitt Romney auf diese Kennedy-Rede zurück: auch Romney hat das Ziel US-Präsident zu werden; und auch er hat einen ungwohnten religiösen Hintergrund. Romney ist Mormone - ein grosses Hindernis im Wahlkampf.

    Peter Voegeli

  • Rückkehr nach Irak unter ungewissen Umständen

    Nach Jahren mit schlechten Nachrichten gibt es in den letztwn Wochen auch einzelne positive Meldungen aus Irak. So sagte etwa der Kommandant der US-Truppen im Land von Euphrat und Tigris, General Petraeus, die Gewalt sei in den letzten sechs Monaten um 60 Prozent gesunken.

    Aus Sicht der Regierung Maliki ebenfalls positiv sind die Zehntausenden Flüchtlinge, die zurückkehren. Für das UNHCR ist das aber nicht eine ausschliesslich gute Nachricht.

    Iren Meier

Autor/in: Hans Ineichen