Stark rückläufige Asylgesuche

  • Freitag, 24. Januar 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 24. Januar 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 24. Januar 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Zahl der Asylgesuche ist im 2013 stark gesunken. Ein Asylsuchender am  Fenster der Empfangsstelle für Asylsuchende des Bundesamts für Flüchtlinge in Basel.  Archivbild.

    Stark rückläufige Asylgesuche

    Die Schweizer Behörden erhielten im vergangenen Jahr 21'465 Gesuche, im Vergleich zum Vorjahr ein Viertel weniger. Grund dafür seien die raschen Entscheide bei Personen, die aus Ländern mit einer tiefen Anerkennungsquote kommen, sagt das Bundesamt für Migration.

    Monika Zumbrunn

  • Fabrizio Saccomanni, Finanzminister von Italien, während einer Podiumsdiskussion auf der 44. Jahrestagung des World Economic Forum, WEF in Davos am 23. Januar 2014.

    Italiens Finanzminister durchkreuzt Schweizer Pläne

    Die italienische Regierung ermuntert die eigenen Steuersünder, Schwarzgeld auf ausländischen Konten zu deklarieren. Wer mitspielt, werde nicht bestraft. So wurde es in einem neuen Dekret festgelegt. Das könnte die Schweizer Pläne einer Abgeltungssteuer mit Italien durchkreuzen.

    Finanzministerin Widmer-Schlumpf prüft die neue Ausgangslage.

    Rolf Pellegrini und Dominik Meier

  • Der UN-Sonderbeauftragte Lakhdar Brahimi an den syrischen Friedensgesprächen in Montreux am  22. Januar 2014. Er ist für die UNO der Mann für alle Fälle.

    Lakhdar Brahimi, der Mann der Stunde

    Viele Augen richten sich auf die Syrien-Friedenskonferenz und auf Uno-Friedensvermittler Lakhdar Brahimi. Ihm ist es zu verdanken, dass in Genf die ersten Friedensverhandlungen zwischen dem Regime und den Oppositionellen überhaupt begonnen haben.

    Fredy Gsteiger

  • Die Kurden im Norden Syriens wollen eine eigene Regierung stellen.

    Syrische Kurden rufen Autonomie aus

    PKK-nahe Kurden, die an der Syrien-Konferenz nicht beteiligt sind, haben im Norden Syriens eine unabhängige Provinzregierung ausgerufen. Innerhalb von vier Monaten soll es Wahlen geben. Ein chancenloses Unterfangen, sagt Syrienexperte Walter Posch im Gespräch.

    Simone Fatzer

  • Am Parteitag der Republikaner am 24. Januar 2014.

    Fatca sorgt auch in den USA für Unmut

    Fatca steht für ein amerikanisches Gesetz, das weltweit Finanzinstitute zwingt, Daten über US-Kunden an die Steuerbehörde IRS zu liefern. Der Unmut darüber ist gross, nun auch in den USA.

    Das oberste Gremium der Republikanischen Partei hat eine Resolution verabschiedet, in der es die Abschaffung des Fatca-Gesetzes fordert.

    Beat Soltermann

  •  Der deutsche Finanzminister Wolfgang am World Economic Forum (WEF) in Davos 24. Januar 2014.

    «Europa ist zurück, aber noch nicht ganz über den Berg»

    Ist Europa zurück? So lautet eine der grossen Fragen am Weltwirtschaftsforum in Davos. Ja, der allgemeine Tenor, mit Europa sei wieder zu rechnen. Der schlimmste Teil der Wirtschafts- und Euro-Krise scheint überwunden.

    Doch geht es weiter so? Gespräch mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble.

    Ursula Hürzeler

  • Ein Plakat wirbt für ein Ja zur Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» vom  9. Februar 2014 in Luzern.

    Abtreibungsinitiative erhitzt Gemüter nicht mehr

    Jahrzehntelang polarisierte das Thema «Abtreibungen» die Schweizer Öffentlichkeit und Politik. Ganz anders heute: Die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache», über die am 9. Februar abgestimmt wird, schlägt keine hohen Wellen mehr.

    Elmar Plozza

  • Ein Roma-Paar beim Verlassen eines nicht autorisierten Roma-Lagers in Saint-Ouen bei Paris, welches am 27. November 2013 von der französischen Polizei geräumt wurde. Symbolbild.

    Abschiebung als Chance für eine neue Existenz

    Frankreich schiebt südosteuropäische Roma in ihre Heimat ab, wenn sie keine feste Arbeitsstelle und keinen Wohnsitz vorweisen können. Die meisten sehen zuhause keine Perspektive und reisen bei der erstbesten Gelegenheit wieder Richtung Westen.

    Doch es gibt Roma, die durchaus zufrieden sind in ihrer neuen, alten Heimat. Besuch bei einer Rückkehrer-Familie in Rumänien.

    Mark Lehmann

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Matthias Kündig