Stimmen vom WEF zur europäischen Flüchtlingskrise

Beiträge

  • «Solange Österreich, Deutschland und Schweden alleine alle Flüchtlinge aufnehmen und alle anderen Staaten in einer komfortablen Situation sind, dürfen wir uns nicht wundern, wenn es bei den anderen wenig Bereitschaft für eine europäische Lösung gibt.», sagt der österreichische Aussenminister Sebastian Kurz.

    Stimmen vom WEF zur europäischen Flüchtlingskrise

    Mit einer Obergrenze für Asylsuchende will Österreich die Flüchtlingsdiskussion in der EU neu lancieren. In Davos bietet das Weltwirtschaftsforum eine Plattform für entsprechende Positionsbezüge.

    Veronika Meier

  • Wer in Dänemark künftig ein Asylgesuch stellt, wird in einem speziellen Lager ausserhalb der grösseren Ortschaften untergebracht; der Nachzug von Familienmitgliedern wird massiv erschwert – und zudem werden Flüchtlinge bei der Ankunft nach Wertgegenständen untersucht, die allenfalls beschlagnahmt werden können.

    Dänemark verschärft seine Flüchtlingspolitik

    Das dänische Parlament hat mit klarer Mehrheit ein ganzes Paket von Massnahmen beschlossen, das Flüchtlinge davon abhalten soll, in Dänemark ein Asylgesuch zu stellen.

    Bruno Kaufmann

  • Überforderung, wohin man blickt - das ist der Eindruck, den Europa zurzeit macht im Umgang mit den Flüchtlingen, die sich selbst in eisiger Kälte auf den Weg in Richtung eines sichereren Lebens wagen.

    Überfordertes Europa

    Österreich sucht einen Ausweg aus der verzweifelten Lage mit einer Obergrenze für Asylsuchende, die nicht so heissen darf und die verfassungsrechtlich fragwürdig ist.

    Löst der Beschluss Wiens auch nur ein einziges Problem in der aktuellen Flüchtlingskrise? Steffen Angenendt ist Migrationsspezialist bei der Berliner Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin. Das Gespräch.

    Simone Fatzer

  • Ausschlaggebend bei den humanitären Bonds ist beispielsweise die Anzahl rehabilitierter Personen im Verhältnis zum personellen Aufwand. Eine unabhängige Stelle misst den Erfolg - und bei positivem Ergebnis erhalten die Investoren und Investorinnen einen Gewinn ausgeschüttet. Bild: IKRK-Präsident Peter Maurer spricht am WEF.

    Humanitäre Anleihen als Ausweg

    Die Kosten für die Konflikte in Syrien, Libyen, Jemen und Sudan steigen und steigen.

    Das IKRK hat am Weltwirtschaftsforum in Davos ein neues Finanzierungsmodell präsentiert: Es will private Anlegerinnen und Anleger dazu motivieren, Opfern aus Krisenregionen zu helfen - und dabei gleichzeitig etwas zu verdienen. Das Gespräch mit IKRK-Präsident Peter Maurer.

    Isabelle Jacobi

  • Politische Werbung in Kuba ist ein heikles Unterfangen. Die Medien sind staatlich, Demonstrationen werden sofort aufgelöst, Internet und  soziale Medien sind noch zu wenig verbreitet. Die Organisation «Somosmás» setzt deshalb auf auf Mund-zu-Mund-Propaganda - und auf «El Paquete», ein digitales, wöchentlich aufdatiertes Informationspaket.

    Kuba stolpert in die digitale Welt

    Kuba öffnet sich - auch digital. Auf der ganzen Insel gibt es neue Zonen mit drahtlosem öffentlichen Internet. Aber noch immer wird der Zugang zum Netz mit vielen Hürden und Verboten erschwert. Allerdings: Die Kubaner finden viele Wege, um diese Hindernisse zu umgehen. Die Reportage.

    Roman Fillinger

  • Der türkische Unternehmer Mustafa Koç. Vom Krämerladen zu einem Milliardenunternehmen.

    Die Türkei verliert einen ihrer grössten Unternehmer

    Der Türke Mustafa Koç, Milliardär und Chef des gleichnamigen Konzerns mit weltweit 85'000 Angestellten, ist mit 55 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Die Koç-Familie ist eine der einflussreichsten im Land - und sie gehört nicht zum Freundeskreis von Präsident Erdogan.

    Iren Meier

  • Mehr VW-Golf statt Formel Eins - das ist die Losung von Hans Braun, Bauer aus Rothrist. Mit Formel Eins meint er die weit verbreiteten Hochleistungs-Kühe, die zwar sehr viel Milch liefern, für die Bauern aber auch sehr teuer sind. Bild: : Bauer Hans Braun mit einer widerstandsfähigen «Swiss Fleckvieh»-Kuh.

    Nachhaltige Landwirtschaft - weniger ist manchmal mehr

    Viele Schweizer Bauern sind finanziell in Nöten, weil mit Milch kaum mehr Geld zu verdienen ist. Je mehr Milch sie einer Kuh entlocken, desto tiefer wird der Milchpreis. Aber es geht auch anders: Einige Bauern produzieren mit robusteren Kühen weniger Milch und verdienen trotzdem besser.

    Reportage aus Rothrist.

    Christian von Burg

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Matthias Kündig