Strassenschlachten in Athen

  • Sonntag, 7. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 7. Dezember 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 7. Dezember 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Aus der griechischen Hauptstadt werden schwere Krawalle gemeldet. Jugendliche und Polizisten liefern sich Strassenschlachten. Auslöser ist der Tod eines Jugendlichen durch die Polizei.

Weitere Themen:

Irlands Schweinefleisch ist mit krebserregenden Stoffen verseucht. Für die Konsumenten in der Schweiz besteht gemäss BAG keine Gefahr.

Die EU will mit einer beeindruckenden Flotte Piraten vor dem Horn Afrikas bekämpfen.

Beiträge

  • Im Zentrum Ahens liefern sich Jugendliche und Polizisten Stassenschlachten.

    Schwere Krawalle in Athen

    In Athen liefern sich jugendliche Demonstranten Strassenschlachten mit der Polizei. Hintergrund ist der Tod eines Jugendlichen, der von einer Polizei-Kugel getroffen wurde.

    Auf ihrem Weg durch die Innenstadt Athens warfen mehrere Hundert Demonstranten Steine und schlugen Schaufenster ein. Geschäfte wurden in Brand gesteckt. Die Polizei reagierte mit Tränengas.

    Auch in der griechischen Stadt Saloniki sowie auf den Ferien-Inseln Kreta und Korfu kam es zu Unruhen.

    Es sind die schlimmsten Unruhen in Griechenland seit 25 Jahren. 

    Nach Angaben der Behörden wurden mehrere Polizisten, die bei der Tötung des Jugendlichen dabei waren, festgenommen und befragt.

    Werner van Gent

  • Dioxin-verseuchtes Schweinefleisch kann Krebs verursachen.

    Verseuchtes irisches Schweinefleisch

    Die irische Regierung hat alle Schweinefleisch-Produkte zurückgerufen, weil diese möglicherweise krebserregende Stoffe enthalten.

    In mehreren Ländern soll irisches Fleisch vom Markt genommen werden; die Schweiz ist nicht betroffen.

    Das Bundesamt für Gesundheit habe keine Hinweise, dass Schweinefleisch aus Irland auf dem Schweizer Markt sei, sagte ein Sprecher gegenüber Schweizer Radio DRS.

    In Fleisch-Lieferungen einiger irischer Farmen war eine Konzentration von PCB gefunden worden, die bis zu 200 Mal höher war, als erlaubt.

    Das Substanz-Gemisch PCB stammt wahrscheinlich von Tierfutter, das an fast 50 Bauernhöfe in Irland geliefert wurde.

    Martin Alioth

  • «Operation Atlanta» mit ungewissem Erfolg

    Ab Montag werden Schiffe der EU vor dem Horn von Afrika Piraten bekämpfen und damit die dort stationierten Nato-Schiffe ablösen. Der Erfolg von «Operation Atlanta» ist unklar.

    Die EU-Flotte ist beeindruckend gross. Sie wird verstärkt durch Kriegsschiffe unter anderen Flaggen. Doch es ist ungewiss, ob die Flotte den Piraten das Handwerk legen kann. Im rechtlichen Bereich sei zu vieles unklar, sagt DRS-Korrespondent Fredy Gsteiger.

  • Sri Lankas vergessener Bürgerkrieg

    Sri Lanka, die Insel im Indischen Ozean, lädt zum Ferien machen ein. Darüber wird vergessen, dass seit 20 Jahren auf der Insel ein Bürgerkrieg tobt, unter dem die Bevölkerung leidet.

    Im Norden Sri Lankas toben derzeit die heftigsten Kämpfe seit zwei Jahren. Doch darüber wird kaum berichtet. Die Regierung hat die Presse fest im Griff.

    Seit 20 Jahren kämpfen die tamilischen Tiger für einen unabhängigen Staat.

    Kai Küstner

  • Autohersteller geben in China Gas

    Die gegenwärtige Wirtschaftskrise geht nicht spurlos an China vorbei. Trotzdem ist das Reich der Mitte für internationale Autobauer noch immer ein Reich der Hoffnung.

    Der bisher grösste Automarkt der Welt, die USA, dürfte bald von China überholt werden. Alle grossen internationalen Autohersteller haben in der Volksrepublik China Fabriken und Verkaufsnetze aufgebaut.

    Urs Morf

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Roman Fillinger