Streik in Frankreich

  • Donnerstag, 27. Mai 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 27. Mai 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 27. Mai 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Zehntausende protestieren gegen die Erhöhung des Rentenalters.


Weitere Themen:


- Obama will neue Ölbohrungen auf hoher See sistieren.
- Der UBS-Vertrag mit den USA: das weitere Taktieren.
- Der Stopp von Nothilfe für abgeweisene Asylbewerber wirkt. Umstritten ist: wie?
- Die USA formulieren in einem Strategiepapier ihre Rolle neu.

Beiträge

  • Streit ums Rentenalter in Frankreich

    Die französische Regierung möchte das Rentenalter erhöhen und so Geld sparen. Doch die Mehrheit der Bevölkerung findet, Rentenalter 60 für all jene, die früh ins Erwerbsleben eingetreten sind, sei nicht verhandelbar.

    Die Gewerkschaften haben deshalb für heute zu einem nationalen Protesttag aufgerufen.

    Ruedi Mäder

  • Sparen kann schädlich sein

    Griechenland war zuerst an der Reihe. Nachher folgten diverse andere europäische Länder und gaben zum Teil rigorose Sparprogramme für die Staatskasse bekannt: Spanien, Portugal, Italien, Grossbritannien, die Niederlande, Frankreich. Das schmerzt.

    Und sparen könnte auch den Wirtschaftsaufschwung abwürgen.

    Barbara Widmer

  • Stand der Dinge im Golf von Mexiko

    Seit heute morgen versucht der Erdölkonzern BP das Loch in 1500 Metern Tiefe zu stopfen, aus dem seit rund einem Monat ohne Unterlass Oel ins Meer fliesst. Noch ist ungewiss, ob die Aktion gelungen ist.

    Interview mit USA-Korrespondent Max Akermann.

    Casper Selg

  • Sicherheit nicht nur durch Terrorbekämpfung

    US-Präsident Obama legt eine neue Sicherheits-Strategie vor. Im Vergleich zu seinem Vorgänger George Bush, der immer und überall den Kampf gegen den Terror in den Vordergrund gestellt hat, setzt Obama eine Reihe anderer Akzente.

    Gespräch mit dem Politikwissenschafter Stephan Bierling. Er ist spezialisiert auf US-Aussenpolitik.

    Casper Selg

  • Kontroverse um Nothilfe

    Seit anfang 2008 gilt für abgewiesene Asylbewerber der sogenannte Sozialhilfestopp. Abgewiesene Bewerber erhalten nur noch acht Franken Nothilfe pro Tag. Jetzt zeigt eine Studie des Bundes, dass nach einem Jahr nur noch einer von sieben Asylbewerbern diese Nothilfe bezieht.

    Das Amt zieht daraus den Schluss, dass der Sozialhilfestopp wirkt. Die Flüchtlingshilfe dagegen bezeichnet die Nothilfe als gescheitert.

    Karoline Arn

  • Ständerat auf Ja-Kurs beim Abkommen mit den USA

    Es ist eines der spannendsten Themen der kommenden Session, die am Montag beginnt: der Staatsvertrag mit den USA in der Sache UBS. Im Nationalrat dürfte der Staats-Vertrag heiss umstritten sein; im Ständerat zeichnet sich ein Ja zum Vertrag ab.

    Dies wurde nach der heutigen Sitzung der aussenpolitischen Kommission der Kleinen Kammer klar, die sich über das umstrittene Dokument gebeugt hat.

    Philipp Burkhardt

  • Amnesty Internationals problematisches Wachstum

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International ist in jüngster Zeit stark gewachsen - nicht nur in Bezug auf die Mitgliederzahl, sondern auch thematisch. Die Organisation fasst heute den Begriff der Menschenrechte sehr viel weiter als früher. Und das führt zu Problemen.

    Fredy Gsteiger

  • Robert Koch, Pionier der Infektionslehre

    Heute vor 100 Jahren starb Robert Koch, Nobelpreisträger und Entdecker des Tuberkulose-Erregers - zweifellos eine der wichtigsten Figuren der Medizingeschichte.

    Er prägt bis heute unser Verständnis von Krankheit, auch wenn Teile seiner Arbeit aus heutiger Sicht sehr frgagwürdig erscheinen mögen. Unsere Wissenschaftsredaktion hat mit dem Koch-Kenner Christoph Gradmann von der Universität Oslo gesprochen.

    Pascal Biber

  • Das Bergell und die Giacomettis

    Sagenhafte 104 Millionen Dollar hat ein Käufer Anfang Jahr für eine Skulptur von Alberto Giacometti hingeblättert. Die Werke des Bündner Künstlers sind gefragt wie nie zuvor.

    Doch während man anderswo seinen Kunststars Denkmäler setzte, etwa Klee in Bern oder Kirchner in Davos, tat sich das Bergell lange schwer mit dem berühmten Sohn aus der Künstlerfamilie Giacometti. Das soll sich jetzt ändern. Am Samstag diskutiert die Talschaft über ein Projekt, das dem Bergell neuen Aufschwung bringen soll.

    Roland Wermelinger

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Judith Huber