Streit über Tinner-Bericht

  • Samstag, 20. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 20. Dezember 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 20. Dezember 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Bundesrat und Geschäftsprüfungsdelegation sind sich nicht einig, ob der Bericht über die Vernichtung der Akten über den Fall rund um den Atomschmuggel der Gebrüder Tinner veröffentlicht werden soll.

Weitere Themen:

Nach dem Scheitern der Regierung von Yves Leterme sucht Belgien einen Ausweg aus der politischen Krise. 

Auch kleine Schweizer Unternehmen müssen wegen der Finanzkrise Kurzarbeit einführen.

Die Informatik bietet autistischen Menschen eine Chance für einen Beruf.

Beiträge

  • Bundesrat will Tinner-Bericht nicht veröffentlichen

    Der Bundesrat will verhindern, dass der Bericht des Parlaments zur Vernichtung der Akten in der Atomschmuggel-Affäre Tinner an die Öffentlichkeit gerät. 

    Das hat Bundesratssprecher Oswald Sigg gegenüber Schweizer Radio DRS bestätigt. Es gehe nicht, dass die Geschäftsprüfungsdelegation ihren Bericht mit allen geheimen Details veröffentliche.

    Parlament besteht auf PublikationDie Delegation will jedoch an der Publikation festhalten, wie ihr Präsident, SP-Ständerat Claude Janiak, betont. Einen abschliessenden Entscheid sollen die Geschäftsprüfungskommissionen beider Räte im Januar fällen.

    Philipp Burkhardt

  • Was heisst «Alpiq»?

    Aus Energie-Ouest-Suisse (EOS) und Aare-Tessin-Elektrizität (Atel) entsteht ein neuer Energiekonzern mit dem Namen «Alpiq». Wieso «Alpic»?

    Gedanken von Caspar Selg zu Namensstrategien - zum so genannten «Branding».

    Caspar Selg

  • Belgiens Premier Leterme sucht einen Weg aus der politischen Krise.

    Krise in Belgien dauert an

    Der belgische König Albert hat sich noch nicht entschieden, ob er das Rücktrittsangebot der Regierung von Premier Yves Leterme annimmt oder nicht.

    Albert wolle zunächst Beratungen über das weitere Vorgehen führen, teilte das Königshaus mit.

    Der belgischen Regierung wird vorgeworfen, Druck auf die Justiz ausgeübt zu haben, um den Verkauf des angeschlagenen Finanzkonzerns Fortis an die französische Bank BNP Paribas durchzusetzen.

    Bereits im Sommer hatte der belgische Ministerpräsident Leterme dem König einen Rücktritt angeboten.

    Frage an Stephan Israel, Korrespondent des «Tages-Anzeigers» in Brüssel: Was genau wird Leterme vorgeworfen?

    Casper Selg

  • Lieber Kurz- als gar keine Arbeit

    Die weltweite Konjunkturschwäche trifft auch immer mehr Schweizer Unternehmen. Um Entlassungen zu verhindern, führen viele Kurzarbeit ein, so auch die Wandfluh AG im Berner Oberland.

    Mit rund 200 Angestellten produziert das Unternehmen in Frutigen Hydraulikteile für die Maschinenindustrie. Wegen der Finanzkrise sind die Aufträge stark zurückgegangen und der Umsatz ist so stark eingebrochen, dass die Wandfluh AG Anfang Dezember die Produktion drosseln musste. 

    Wirtschaftsredaktorin Dagmar Zumstein hat sich bei Wandfluh umgesehen.

    Dagmar Zumstein

  • Informatik als Chance für Autisten

    Autisten fällt es zwar schwer, mit anderen Menschen zu sprechen. Sie haben aber oft herausragende Begabungen. Trotzdem finden sie kaum eine Stelle. Die Informatik-Branche bietet ihnen eine Chance.

    Etwa 50 000 Menschen in der Schweiz sind autistisch. Sie leben in einer eigenen Welt, tun sich schwer mit der alltäglichen Kommunikation und den Regeln des sozialen Verhaltens.

    Eine spezielle Form des Autismus ist das «Asperger Syndrom». Menschen mit diesem Syndrom haben herausragende Begabungen. Sie sind ausdauernd, können sich hochgradig konzentrieren, analytisch denken und haben Sinn fürs Detail. Und sie sind oft sehr intelligent.

    Lucius Müller

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Oettli