Streit um Gesamtarbeitsvertrag im Baugewerbe beigelegt

  • Mittwoch, 19. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 19. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 19. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die Baumeister und Gewerkschafter einigen sich auf einen Gesamtarbeitsvertrag.

Weitere Themen:

Die EU will in Sachen Klimaschutz Weltspitze sein, doch die europäischen Autobauer protestieren.

Die deutsche Regierung will Kinder besser vor Misshandlung schützen.

Das Parlament einigt sich auf einen Gegenvorschlag zur Prämiensenkungs-Initiative der SVP.

Beiträge

  • Streit um Gesamtarbeitsvertrag auf dem Bau beigelegt

    Die Schweizer Bauarbeiter erhalten voraussichtlich per 1. Februar 2008 wieder einen Landesmantelvertrag (LMV). Die Sozialpartner haben ihren Streit beigelegt, wie Mediator Jean-Luc Nordmann mitteilte. Unter anderem sollen alle Arbeiter 100 Franken mehr Lohn erhalten. 

    Die Baumeister hatten den alten LMV auf Ende September gekündigt. In der Folge kam es zu mehreren Streiks in verschiedenen Schweizer Städten und auch auf den NEAT-Baustellen am Gotthard.

    Sabine Manz

  • Doris Leuthard erfreut über Einigung im Baustreit

    Baumeister und Gewerkschaften haben sich auf die Grundzüge eines neuen Gesamtarbeitsvertrags geeinigt. Vermittler Jean-Luc Nordmann, der von Bundesrätin Doris Leuthard eingesetzt wurde, war also erfolgreich. Was bringt dieses Ergebnis?

    Gaby Szölloszy im Gespräch mit Doris Leuthard

  • EU will CO2-Ausstoss von Neuwagen senken

    Über das Ziel herrscht in der EU Einigkeit: Ab 2012 sollen neue Autos sehr viel weniger CO2 ausstossen als jetzt. Über den Weg zum Ziel streitet man sich.

    Der Umwelt-Kommissar will die Autobauer in die Pflicht nehmen. Die wehren sich. Und den Umweltorganistionen geht der Vorschlag der EU noch nicht weit genug.

    Thomas Oberer

  • Berlin will Kinder besser schützen

    Unglaubliche und unglaublich zahlreiche Meldungen haben uns in den letzten Wochen aus Deutschland erreicht. Meldungen von Kindern, die verhungert sind, die von ihren Müttern verstossen, gequält, oder sogar ermordet worden sind.

    Nun haben sich die deutsche Bundesregierung und die Länderregierungen darauf geeinigt, dass Kinder besser geschützt werden sollen. Unter anderem müssen Eltern ihre Kinder regelmässig von Ärzten untersuchen lassen. Dadurch sollen vernachlässigte oder misshandelte Kinder früher als bisher entdeckt werden.

    Ursula Hürzeler

  • Definitives Nein zu Einbürgerungen an der Urne

    Nun ist klar, mit welchem Gegenvorschlag das Parlament der Einbürgerungsinitiative der SVP entgegentreten will. Gemeindeversammlungen sollen einbürgern dürfen, sofern ein Nein begründet wird und ein Rekurs dagegen möglich ist.

    Inwieweit diese Einbürgerungs-Regelung noch den Namen Gegenvorschlag verdient, ist jedoch umstritten.

    Nathalie Christen

  • SVP zieht Prämiensenkungs-Initiative zurück

    Die SVP hat erklärt, dass sie die Prämiensenkungs-Initiative zurückziehen werde. Mit dieser Initiative hätten die Leistungen der Grundversicherung zusammengestrichen werden und so die Prämien gesenkt werden sollen. Vor dem Volk hätte sie wohl keine Chance gehabt.

    Jetzt macht die SVP den Weg frei für den vom Parlament erarbeiteten Gegenvorschlag.

    Gaby Szöllösy

  • Menschenrechtler in Usbekistan ermordet

    In Usbekistan finden zwar am 23. Dezember Präsidentschaftswahlen statt, doch Diktator Karimow herrscht unangefochten. Die Spannungen, die das verursacht, sind besonders stark spürbar im Grenzgebiet zu Kirgistan, im Ferganatal.

    Dort, in der kirgisischen Stadt Osch, lebte Alischer Saipow. Der Journalist bezahlte sein Engagement für die Menschenrechte in Usbekistan mit dem Leben. Er wurde auf offener Strasse erschossen.

    Max Schmid

  • Einschüchterungsversuch vor Wahl in Usbekistan

    Der Menschenrechtler Alischer Saipow hat sein Engagement in Usbekistan mit dem Leben bezahlt. Er wurde auf offener Strasse erschossen. Sein gewaltsamer Tod soll laut Menschenrechtlern die Botschaft «Hände weg von der usbekischen Politik!» verbreiten.

    Ist das Attentat kurz vor den Präsidentschaftswahlen Zufall oder Absicht?

    Hans Ineichen im Gespräch mit Max Schmid

Autor/in: Hans Ineichen