Südafrika: Die Unruhen kamen nicht überraschend

  • Freitag, 17. April 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 17. April 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 17. April 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Polizisten versuchen in Durban, Südafrika, demonstrierende Männer zu beruhigen.

    Südafrika: Die Unruhen kamen nicht überraschend

    In Südafrika machen seit Tagen Einheimische mobil gegen Fremde. Zentren der Übergriffe und Attacken gegen die Migranten aus andern afrikanischen Ländern sind die Städte Durban und Johannesburg. Die Unruhen haben mittlerweile bereits fünf Tote gefordert.

    Was war der konkrete Anlass für diesen Gewaltausbruch?

    Dagmar Wittek

  • Auch Angehörige der royalistischen Elite Thailands sind ein Jahr nach dem Putsch nicht mehr ganz glücklich mit der Junta-Herrschaft. So auch Abhisit Vejjajiva, der Chef der Democrat Party of Thailand. Hier im Interview mit Urs Morf von Radio SRF. Vor der wasserspeienden Figur im Parteihauptquartier, die die Bangkoker Bevölkerung die «Göttin der Demokratie» nennt, auch wenn es in Wirklichkeit eigentlich eine hinduistische Göttin des Wohlstands ist.

    In Thailand gibt es noch viel zu tun

    Fast ein Jahr nach dem Militärputsch in Thailand hat der Premierminister Prayuth Chan-ocha im Fernsehen Bilanz gezogen. Sein Fazit: Frieden und Ordnung seien wieder hergestellt. Nicht alle in Thailand sehen das so rosig.

    Auch nicht Abhisit Vejjajiva, der Ex-Ministerpräsident und Chef der Democrat Party.

    Urs Morf

  • Börse in Frankfurt. Die Aktienkurse sind seit einiger Zeit am Steigen.

    Aktienkurse: Ruhe vor dem nächsten Crash?

    Die Börsenkurse steigen seit längerem. Mal etwas schneller, mal etwas gemächlicher. Die Indizes brechen einen Rekord nach dem anderen. Das weckt Ängste vor einer Spekulationsblase, die platzen und viel Geld vernichten könnte. Ist es bald wieder soweit?

    Iwan Lieberherr

  • Listenverbidungen spielen bei den eidg. Parlamentswahlen im Herbst 2015 eine grosse Rolle.

    Listenverbindungen können entscheidend sein

    Ein halbes Jahr dauert es noch bis zu den eidgenössischen Parlamentswahlen. Die Parteien gestalten Plakate, programmieren Webseiten, planen Stand-Aktionen und rechnen. Schlaue Listenverbindungen können wichtiger sein als jede noch so ausgefeilte Kampagne.

    Die Parteien haben das längst begriffen und rüsten auf. Ihre Rechenspiele werden immer komplexer.

    Dominik Meier

  • Tram in Jerusalem.

    Israel - weder Züge noch Busse an Feiertagen

    In Israel schreibt eine Regelung aus der Gründerzeit des Staates vor, dass der öffentliche Verkehr am jüdischen Ruhetag, dem Sabbat, stillsteht. Zwischen religiösen und säkularen Israeli kommt es deshalb regelmässig zu Streit.

    Philipp Scholkmann

  • Ein Sans Papier demonstriert für mehr Rechte.

    Keine Papiere - kein Job - kein Geld

    Wie gefährlich der Weg von Flüchtlingen übers Mittelmeer ist, zeigt die jüngste Flüchtlingskatastrophe mit vermutlich 400 Toten. Doch es gibt auch ganz viele, die es nach Europa schaffen. Viele von ihnen stranden in Europa als Sans Papiers in äusserst prekären Verhältnissen.

    Mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben und was tut sich auf europäischer Ebene, um ihnen zu helfen?

    Oliver Washington

Autor/in: Judith Huber, Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Matthias Kündig