«Südstarts geradeaus» – für ein bisschen mehr Sicherheit

  • Dienstag, 27. September 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 27. September 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 27. September 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der Flughafen Zürich gilt als einer der komplexesten der Welt, was An- und Abflüge betrifft - wegen der zahlreichen Kreuzungspunkte am Boden und in der Luft.

    «Südstarts geradeaus» – für ein bisschen mehr Sicherheit

    Mit der Verlängerung zweier Pisten und mit Starts Richtung Süden bei Nebel oder Bise will der Bund das Sicherheitsrisiko am Flughafen Zürich reduzieren. Aus Rücksicht auf die Umgebung des Flughafens soll aber vorläufig auf weitergehende Massnahmen verzichtet werden.

    Philipp Burkhardt

  • Mehr Sicherheit vs. mehr Fluglärm: Der Bund will am Flughafen Zürich Südstarts zulassen. Zu laut, sagen Anwohner. Noch immer zu unsicher, sagt der Fluglotse. Bild: Bei Skyguide im Tower des Flughafens Zürich: Pult mit Leuchtdioden, welche die Pisten markieren.

    Flughafen Zürich – Sicherheit vor Lärmschutz

    Das Bundesamt für Zivilluftfahrt will am Flughafen Zürich bei Nebel oder Bise mehr Startflüge in Richtung Süden zulassen; man rechnet mit jährlich rund 13'000 Starts über dicht besiedeltem Gebiet. Anwohner befürchten noch mehr Fluglärm.

    Für Mario Winiger, Präsident der Zürcher Fluglotsen, hat die Sicherheit hingegen Priorität.

    Roman Fillinger

  • «Clinton und Trump werden nicht mit gleicher   Elle gemessen», sagt eine Journalistin von NBC.

    Clinton vs. Trump – hinter den Kulissen der TV-Show

    Clinton vs. Trump – hinter den Kulissen der TV-Show

    Die Rednerpulte sind weg, die Kulissen abgebaut, die Kameras verstaut – bis zur nächsten TV-Debatte zwischen Donald Trump und Hillary Clinton. Millionen haben das erste Wortgefecht der Präsidentschaftskandidaten am Fernsehen verfolgt, Beat Soltermann war vor Ort – an der Hofstra-Universität auf Long Island bei New York.

    Beat Soltermann

  • Als Kunde kann man nicht erfahren, ob das begehrte Kleidungsstück im Laden unter der Aufsicht von «Better Work» hergestellt wurde. Ein Label gibt es vorderhand nicht. Für die ILO bleibt noch viel zu tun.

    Erfolgreiche Initiative für die Textilindustrie

    60 Millionen Menschen, mehrheitlich Frauen, arbeiten weltweit in Kleiderfabriken; viele von ihnen zu Tiefstlöhnen und mit unbezahlten Überstunden.

    Das «Better-Work-Programm der UNO-Arbeitsorganisation ILO und internationaler Kleidermarken wie GAP oder H&M zeigt sieben Jahre nach dem Start erste Erfolge – nicht nur für die Angestellten, sondern auch für die Unternehmen.

    Massimo Agostinis

  • Es wird noch viele Hürden zu überwinden geben – in Bogota wird aber erst einmal der Friedensvertrag gefeiert.

    Frieden in Kolumbien?

    In der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena haben der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und der Chef der FARC-Guerilla einen Friedensvertrag unterzeichnet. Bevor dieser in Kraft tritt muss allerdings am kommenden Sonntag noch die Stimmbevölkerung Ja sagen dazu.

    Für wie sicher hält Hubert Gehring von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bogotà ein Ja?

    Roman Fillinger

  • Botschafterin Heidi Grau, Leiterin der Abteilung menschliche Sicherheit im EDA, ist vor allem erleichtert, dass jetzt ein neues Kapitel in der Geschichte Kolumbiens beginnt.

    Schweizer Unterstützung auf dem Weg zum Frieden

    Dem Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla sind jahrelange, oft zähe Verhandlungen vorangegangen. Auf dem hürdenreichen Weg zum Frieden haben viele mitgeholfen - auch die Schweiz.

    Max Akermann

  • Wenn Entwicklungen in der Nachbarschaft die  Sicherheit, die Freiheit und den Wohlstand der EU  bedrohten, müsse diese intervenieren können. Das könne sie nur als starker Akteur. Sich lediglich auf Frankreich und allenfalls die NATO zu verlassen, reiche nicht, sagt der EU-Aussenpolitik Experte.

    EU-Verteidigungs-Union – Grenzen gemeinsam schützen?

    Ein wichtiges Ziel des EU-Gipfels in Bratislava vor zehn Tagen war, Vertrauen zurückzugewinnen – mit konkreten Projekten in den Bereichen Migration, Sicherheit und Wirtschaftswachstum. Und eine alte Idee wird neu diskutiert: die gemeinsame Verteidigungs-Union.

    Oliver Washington

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Tobias Gasser