SVP im Wahlbarometer mit Rekordergebnis

  • Mittwoch, 10. Oktober 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 10. Oktober 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 10. Oktober 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Im 9. SRG-Wahlbarometer kommt die SVP erstmals auf über 27 Prozent der Stimmen.

Weitere Themen:

Der Preis für Wirtschaftswachstum ist soziale Ungleichheit, besagt eine Studie zur Steuerpolitik.

Der Deutsche Gerhard Ertl erhält den Nobelpreis für Chemie.

Türkinnen, die zu ihren Männern nach Deutschland wollen, müssen Goethes Sprache lernen.

Beiträge

  • SVP mit Vorsprung auf der Zielgeraden

    Die SVP kann laut dem jüngsten SRG-Wahlbarometer auf einen Ausbau ihrer Position als stärkste Partei hoffen. Die Mitteparteien FDP und CVP liegen hinter der schwächelnden SP gleichauf. Den Grünen wird weiter der grösste Wählerzuwachs zugetraut.

    Der aggressive Wahlkampf der letzten Wochen hat sich für die SVP offenbar ausbezahlt.

    Martin Durrer im Gespräch mit Dieter Kohler

  • Mehr Wachstum dank mehr Steuer-Ungerechtigkeit

    Steuerpolitik ist ein Geschäft, bei dem es auf subtile Abstimmungen ankommt. Niemand soll zu kurz kommen. Stichwort: Steuergerechtigkeit. Und die Wirtschaft soll Impulse erhalten. Stichwort: Wachstum.

    Das Finanzdepartement von Bundesrat Merz hat darum eine Studie in Auftrag gegeben, die berechnen soll, welche Eingriffe in diese Feinmechanik, wo welche Wirkung haben. Sie kommt zu interessanten Schlüssen und wirft eine brisante Frage auf: Müssen wir für mehr Wachstum, mehr Ungerechtigkeit in Kauf nehmen?

    Priscilla Imboden

  • Schweizer Banken trotz Finanzkrise in guter Verfassung

    Überraschend muss die grösste Schweizer Bank, die UBS, für das dritte Quartal 4 Milliarden Franken abschreiben, wie vor einer Woche bekannt wurde. Damit wurde klar, dass auch der Schweizer Finanzplatz von der Krise auf dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt betroffen ist.

    Philippe Hildebrand, Mitglied des Direktoriums der Schweizer Nationalbank, hatte bereits vor dem Ausbruch der Hypothekenkrise, vor vier Monaten, davor gewarnt, dass die Schweizer Banken möglicherweise zu hohe Risiken eingingen und dass Schadensfälle zu befürchten seien.

    Rainer Borer im Gespräch mit Philippe Hildebrand

  • Deutscher Gerhard Ertl erhält Nobelpreis für Chemie

    Der Nobelpreis für Chemie geht nach Berlin zu Gerhard Ertl. Er gewinnt diesen Preis für seine Arbeiten zur Oberflächenchemie.

    Dank seinen Erkenntnisse können heute effiziente Abgaskatalysatoren in Autos gebaut werden, Dünger billig produziert oder Computerchips Nanometer genau fabriziert werden.

    Mit Gerhard Ertl wird nicht nur ein weiterer deutscher Wissenschaftler geehrt, er ist auch der vierte Nobelpreisträger aus Europa in diesem Jahr.

    Christian Heuss

  • Türkinnen lernen Deutsch in Istanbul

    Ende August trat in Deutschland ein neues Zuwanderungsgesetz in Kraft, über das zuvor monatelang gestritten worden war. Gemäss dem neuen Gesetz dürfen türkische Ehegatten nur dann noch zu ihren Partnern nach Deutschland nachziehen, wenn sie zuvor eine Deutschprüfung bestanden haben.

    Am Goethe-Institut in Istanbul, wo die Prüfungen abgenommen werden, büffeln bereits an die hundert junge Frauen für den neuen Test.

    Susanne Güsten

  • 200 Jahre Immigration in Frankreich darstellen

    In Frankreich pflegt man sich zur Zeit wenig distinguiert zu äussern, wenn es ums neue Einwanderungsgesetz geht. Banlieue-Ministerin Fadel Amara etwa findet es dégeulasse, zum Kotzen.

    Insbesondere von der Möglichkeit, Gentests für Ausländer zu machen, die ihre Familie nachholen wollen, hält sie gar nichts.

    Währenddessen kritisierte der linke Philosoph Bernard Henry-Lévy Präsident Nicolas Szarkozys grosse Rede zur Zukunft Afrikas als rassistisch, den Redenschreiber apostrophierte er als «Vollidioten».

    Ein nettes Umfeld also für die Eröffnung des nationalen Museums der Einwanderung in Paris. 200 Jahre Immigration in Frankreich sollen dort nüchtern dargestellt werden.

    Philipp Scholkmann

Autor/in: Martin Durrer