Swiss Re zieht Schweizer Börse in die Tiefe

  • Donnerstag, 5. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 5. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 5. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Mit der Ankündigung des Milliardenverlusts zerfällt der Wert der Swiss-Re-Aktie auch rapide an der Börse. Zudem wird der Einstieg des amerikanischen Investors Warren Buffet kritisch beurteilt.

Weitere Themen

Parteien wollen mit alten Rezepten der Finanzkrise die Stirn bieten.

Das Schweizer Aussendepartement reagiert spät auf die Konflikte in Sri Lanka.

Der italienische Senat verabschiedet Berlusconis Sicherheitspaket.

Beiträge

  • Swiss Re unterschätzte eigene Risiken

    Der Rückversicherer Swiss Re analysiert Risiken und beziffert zu erwartende Verluste. Doch bei den eigenen Risiken hat sich der Konzern enorm verschätzt und muss nun einen Jahresverlust von einer Milliarde Franken verbuchen.

    Die Frage an Wirtschaftsredaktorin Eveline Kobler: Wie konnte sich die Swiss Re dermassen verschätzen und hat das Konsequenzen für das Management?

    Simone Fatzer

  • Sozialdemokraten wollen Erbschaftssteuer

    Die SP Schweiz schlägt eine nationale Erbschaftssteuer ab einer Million Franken pro Erbe vor. Ähnliche Vorschläge von Kaspar Villiger, damals Finanzminister, oder von der Evangelischen Volkspartei blieben bisher erfolglos.

    Beim aktuellen Vorschlag signalisieren aber bürgerliche Vertreter Gesprächsbereitschaft. Die Erbschaftssteuer soll anderswo Steuersenkungen möglich machen.

    Priscilla Imboden

  • Politkalkül in der Finanzkrise

    Die Vorschläge der Parteien und Interessengruppen zur Konjunkturbelebung sind nicht selten alte Ideen verpackt im neuen Mantel der Finanzkrise.

    Dazu gehören sowohl die Forderungen der SP nach einer Erbschaftssteuer ab einer Millionen Franken wie auch der einheitliche Mehrwertsteuersatz, den der Wirteverband einführen will.

    Dieter Kohler

  • EDA appelliert an Konfliktparteien in Sri Lanka

    Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ruft die Konfliktparteien in Sri Lanka auf, den Feindseligkeiten ein Ende zu setzen und die Menschenrechte zu respektieren.

    Das Schweizer Aussenministerium ist vor allem auch besorgt über die Lage von rund 200 000 Zivilisten, die zwischen die Fronten geraten sind, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

    Pascal Krauthammer

  • Italienische Ärzte sollen illegale Ausländer denunzieren

    Der italienische Senat hat einem Artikel des neuen Sicherheitspakets der Regierung Berlusconi zugestimmt, der von Ärzten verlangt, Daten illegaler Migranten an die Behörden weiterzugeben.

    Mit dem Artikel will die Regierung den Kampf gegen die illegale Einwanderung verschärfen. Doch der Beschluss des Senats sorgt für heftigen Protest.

    Bisher untersagte es das italienische Recht dem Gesundheitspersonal, Daten von undokumentierten Migranten an die Behörden weiterzuleiten, ausser bei Hinweisen auf einen Unfall oder auf ein Verbrechen.

    Rolf Pellegrini

  • Britischer Aussenminister verteidigt Geheimhaltung von Akten z...

    Grossbritanniens Aussenminister David Miliband hat die Geheimhaltung von US-Geheimdienstinformationen über die angebliche Folter eines Guantánamo-Häftlings verteidigt.

    Miliband lehnte am Donnerstag im britischen Unterhaus Forderungen der Opposition ab, die neue Regierung von US-Präsident Barack Obama darum zu bitten, das Material zu veröffentlichen. Er betonte zugleich, dass Grossbritannien Folter weder dulde noch erlaube.

    Die Dokumente enthalten Details darüber, wie der Äthiopier Binyam Mohamed, der seit 2004 im umstrittenen US-Gefangenenlager Guantánamo gefangen gehalten wird, von den USA behandelt wurde. 2002 war er wegen Terror-Verdachts in Pakistan festgenommen worden.

    Martin Alioth

  • Mit Solarpanels gegen Jugendarbeitslosigkeit

    Armut, schlechte Schulen, Rassenprobleme und ein massives Umweltproblem prägen die kalifornische Stadt Richmond. Mit einem Pilotprojekt für junge Arbeitslose sollen Lösungen für die Probleme gefunden werden.

    Die Kursteilnehmer erwerben innerhalb von drei Monaten Grundkenntnisse in Solartechnologie und im Schreinern. Die Ausbildung soll ihre Chancen für einen Job erhöhen und umweltfreundliche Technologien unterstützen.

    Max Akermann

  • Mit «Green Collar Economy» gegen Umweltsünden

    Der Umweltaktivist und Rechtsanwalt Van Jones verbindet in seinem Buch «Green Collar Economy» Sozialpolitik und Umweltschutz. Er fordert eine neue grüne Wirtschaft, in der auch gewöhnliche Arbeiter ihren Lebensunterhalt umweltgerecht verdienen können.

    Jones glaubt, dass mit dem Wirtschaftsförderungsprogramm von Barack Obama die Wende eingeläutet werden könnte. Denn in diesem Programm sind 54 Milliarden Dollar vorgesehen zur Förderung von erneuerbarer Energie und für Energiesparmassnahmen.

    Max Akermann

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi