Syrien-Friedenkonferenz in Genf - Termin steht fest

  • Montag, 25. Januar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 25. Januar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 25. Januar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der Syrien-Vermittler der Uno rechnet jetzt schon mit mindestens sechsmonatigen, äusserst zähen Verhandlungen; ein Ansatz der ganz kleinen Schritte.

    Syrien-Friedenkonferenz in Genf - Termin steht fest

    Am Freitag sollen in Genf die Friedengespräche für Syrien in Genf beginnen. Am Dienstag will Staffan de Mistura, Syrien-Vermittler der Uno, die Einladungen verschicken. Wen er einlädt, sagt er nicht; wer die Einladung annehmen wird, weiss er nicht.

    Er rechnet aber jetzt schon mit zähen und langen Verhandlungen.

    Fredy Gsteiger

  • In Russland sind Währung und Wirtschaft im Keller.

    Russlands Wirtschaft - es geht noch tiefer

    Die russichen Behörden haben darüber informiert, dass die Wirtschaft im Land im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent geschrumpft ist. Der Rubel befindet sich auf einem historischen Tief. Im Kreml findet eine Krisensitzung statt.

    David Nauer

  • Man muss verstehen, weshalb viele Leute im Norden Ugandas mit dem laufenden Verfahren nicht nur glücklich sind. Sie können nicht wirklich verurteilen, was die «Lord’s Resistance Army» tat, denn damit würden sie auch ihre eigenen Kinder verurteilen. Bild: In der Schule von Gulu im Norden Ugandas verfolgen Schüler und Dorfbewohner den Prozess gegen Dominic Ongwen am Fernsehen.

    «Das Gute und das Böse - in diesem Fall genügt das Schema nicht»

    Der Internationale Gerichtshof in den Haag beschäftigt sich zurzeit mit Kriegsverbrechen im ostafrikanischen Uganda: Rekrutierung von Kindersoldaten, Sexsklaverei, Verstümmelung, Kannibalismus; die Einzelheiten in der Anklageschrift sind schwer verdauliche Kost und liegen bis zu 30 Jahre zurück.

    In Uganda selbst ist die Freude über den Prozess vor dem ICC verhalten.

    Patrik Wülser

  • In ähnlicher Weise haben bereits die Kantone Zürich und Aargau ihre Hausaufgaben erledigt. Was die drei Kantone verbindet: in allen dreien stand vor der politischen Aufarbeitung die Ermordung einer jungen Frau durch einen rückfälligen Gewalttäter.  Bild: Béatrice Métraux, Waadtländer Sicherheitsdirektorin.

    Alles neu im Waadtländer Strafvollzug

    Mehr Gefängniszellen, mehr Personal und ein umfassendes Konzept; der Kanton Waadt will die Missstände im Strafvollzug hinter sich lassen. Die Waadtländer Sicherheitsdirektorin Béatrice Métraux hat dazu einen 200-seitigen Bericht präsentiert.

    Warum das sinnvoll ist – und trotzdem nicht genügt. Die Analyse.

    Sascha Buchbinder

  • Innerhalb eines Jahres hat sich der Wert der Twitter-Aktien mehr als halbiert. Die Twitter-Gemeinde stagniert seit langem bei 300 Millionen.

    Twitter in Nöten

    Der Kurznachrichtendienst Twitter kommt wirtschaftlich nicht vom Fleck. Nun haben auch noch vier Topmanager gekündigt. Was ist los bei der Social-Media-Plattform?

    Beat Soltermann

  • «Europas Führer, nicht über Umfragen solltet ihr euch Sorgen machen, sondern über die Geschichtsbücher», eine Aktion von Amnesty International während des EU-Innenministertreffens in Amsterdam.

    Grenzkontrollen innerhalb des Schengenraums?

    Seit Anfang Jahr sind bereits 45'000 Flüchtlinge nach Europa gekommen. Die Innenminister der EU haben der EU-Kommission nun den Auftrag erteilt, einen Vorschlag auszuarbeiten - für Grenzkontrollen innerhalb des Schengenraumes. Was bedeutet das?

    Oliver Washington

  • In die Schule werde sie nie mehr zurückkehren, sagt Chameli und fügt dann verstohlen an: Sie sei nicht die einzige im Dorf; ihre Nachbarin, ebenfalls ein Dalit-Mädchen, war 12 Jahre alt, als sie vergewaltigt und schwanger wurde.

    Am Rande der Gesellschaft - die Dalit-Frauen in Indien

    Vor drei Jahren wurde in Neu Delhi eine 23-jährige Frau in einem Bus von sechs Männern vergewaltigt und brutal misshandelt; sie starb an den Verletzungen. Landesweite Proteste brachten eine Verschärfung der Gesetze, und mehr Frauen wagen seither, die Täter anzuzeigen.

    Hat sich die Situation auch für jene Frauen verbessert, die sich auf der untersten sozialen Stufe befinden, die Dalit-Frauen? Reportage aus einem Bauerndorf.

    Karin Wenger

  • Im Kampf um die immer knapper werdenden Flächen sind Nahrungsmittelproduktion und Photovoltaik bisher Gegner gewesen. Vor die Wahl gestellt, ob sie auf einem Acker Solarstrom-Panels aufstellen oder Kartoffeln pflanzen wollten, entschied sich die Mehrheit für die Stromproduktion, weil die weniger aufwändig und deutlich einträglicher ist. Bild: Photovoltaik-Anlage im Südwesten Frankreichs – ohne landwirtschaftliche Nutzung.

    Agrophotovoltaik - das Zauberwort für produktive Landwirtschaft?

    Ein Bauer spannt über seinen Acker eine Solarstrom-Anlage - und verdient damit zusätzliches Geld. Neben willkommenen Zusatzeinnahmen könnte mit Agro-Photovoltaik auch die Produktivität des Ackers gesteigert werden.

    In Deutschland laufen dazu Tests, die Schweizer Landwirtschaft gibt sich zurückhaltend.

    Klaus Ammann

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Marcel Jegge