Tod und Zerstörung im Gazstreifen

  • Sonntag, 28. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 28. Dezember 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 28. Dezember 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS 4 News

Im Nahen Osten ist die Gewalt zwischen Israel und Palästinensern erneut eskaliert. Ein Augenzeuge erzählt von der Angst vor Bomben und Bodentruppen, Nahost-Korrespondentin Iren Meier schätzt die jüngsten Ereignisse ein.

Weiteres Thema:

Russland spürt seine Abhängigkeit von Rohstoffexporten empfindlich: Während bei uns viele die Wirtschaftskrise bisher nur aus den Medien kennen, ist sie auf Moskaus Strassen bereits Alltag.

Beiträge

  • Augenzeuge in Gaza: «Schutz gibt es nirgendwo»

    Seit Samstag bombardiert die israelische Armee Ziele im dicht besiedelten Gazastreifen. Fast 300 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. «Man ist nirgendwo sicher», schildert Fawwas Abu Sitta, ein Universitätsdozent aus Gazastadt die Lage auf Schweizer Radio DRS.

    Nach seinen Worten ist die Bevölkerung im Gazastreifen den Angriffen wehrlos ausgeliefert. Es sei geradezu zynisch , so Abu Sitta, wenn die Israelische Regierung behaupte, die Offensive richte sich nur gegen die Hamas. In einem Gebiet wie dem Gazastreifen seien bei Bombenangriffen immer auch Zivilisten betroffen.

    Robert Stähli

  • Einschätzungen von Nahost-Korrespondentin Iren Meier

    Wie ist die Lage im Gazastreifen? Kommt es zur Bodenoffensive der israelischen Armee?

    Einschätzungen von Nahostkorrespondentin Iren Meier.

    Simone Fetzer

  • Währungsanzeige in Moskau: Der Rubel ist im Sinkflug.

    Katerstimmung in Russland

    Russland bekommt die globale Wirtschaftskrise mit aller Deutlichkeit zu spüren. Allen Voraussagen nach muss der erfolgsverwöhnte Rohstoffexporteur im kommenden Jahr mit einer Rezession rechnen.

    Ölpreis macht Sorge

    Dies war zuletzt vor zehn Jahren der Fall, als der Bankensektor zusammenbrach und der Kurs des Rubel einbrach. Dieses Mal machen vor allem die drastisch gesunkenen Rohstoffpreise auf den Weltmärkten dem Riesenland zu schaffen.

    Derzeit ist ein Fass russisches Oel nur noch rund 30 Dollar wert. Das russische Budget fürs kommende Jahr aber wurde noch auf der Grundlage von über 90 Dollar berechnet. Wegen der niedrigeren Rohstofferlöse droht dem Land 2009 nun ein Haushaltsdefizit in Milliardenhöhe.

    Peter Gysling

  • Politologe: «Zeit für Reformen in Russland»

    Wie sollte die russische Führung auf die drohende Rezession reagieren? Im «Echo der Zeit» meint der Moskauer Politoge Andrej Sagorski, dass es nun an der Zeit sei, die schon vor Jahren versprochenen Reformen endlich anzupacken.

    Zudem müsste der Staat in grossem Stile Investitionen tätigen, um die Wirtschaft wieder zu stimulieren. Dies aber sei schwierig, so Sagorski. «Das Geld wird derzeit dafür verwendet, die Wirtschaft mit Hilfspaketen zu stabilisieren.»

    Peter Gysling

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Martin Durrer