Trotz Spitzenergebnis verhaltene Freude bei der CS

  • Dienstag, 12. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 12. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 12. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die CS präsentierte für 2007 sehr gute Zahlen: 8,5 Milliarden Reingewinn. Trotzdem kommt die CS-Aktie unter grossen Druck.

Weitere Themen:

Finanzminster Hansrudolf Merz will trotz Milliardenüberschuss in der Bundeskasse mehr sparen.

Ein SVP-Politiker aus dem Kanton Bern wirft der SVP braune Tendenzen vor.

Beiträge

  • Milliardengewinn und Skepsis bei der CS

    Die Crédit Suisse hat 2007 einen Reingewinn von 8,5 Milliarden Franken erwirtschaftet. Die Finanzkrise konnte der CS nicht viel anhaben. Abgeschrieben wurden 3,5 Milliarden Franken.

    Die erfolgsverwöhnte Konkurrenti UBS musste wegen der US-Hypothekenkrise 21 Milliarden Franken abschreiben und landete in den roten Zahlen.

    CS, die Nummer zwei auf dem Schweizer Finanzplatz, müsse trotzdem vorsichtig sein, sagen Fachleute. Sie befürchten, die CS habe die Krise noch nicht ganz überstanden. Die Börse reagierte verhalten.

    Manuel Rentsch

  • Hauskrach bei der SVP

    Der Präsident der SVP-Fraktion im Berner Kantonsparlament, Heinz Siegenthaler, spricht von «braunen Tendenzen» in seiner Partei.

    SVP-Präsident Ueli Maurer und Rudolf Joder, Präsident der SVP des Kantons Bern, weisen die Vorwürfe zurück.

    Peter Maurer

  • Geldsegen für die Bundeskasse.

    Sparen trotz positiver Staatsrechnung

    Finanzminister Hansrudolf Merz präsentierte einen Überschuss in der Staatskasse von 4,1 Milliarden Franken.

    Mit einem positiven Abschluss hatte man gerechnet, aber die definitive Summe übertraf die bisherigen Prognosen noch einmal um satte 300 Millionen.

    Finanzminister Merz wollte trotz Glanzresultat keine Euphorie aufkommen lassen. Er sieht Gründe für zusätzliches Sparen.

    Rolf Camenzind

  • Entmilitarisierter Weltraum gefordert

    Die Gefahr, dass Kriege künftig auch im Weltraum geführt werden, ist real. Russland und China haben an der Uno-Abrüstungskonferenz in Genf gemeinsam ein Verbot für die Militarisierung des Alls gefordert.

    Die USA, die fortgeschrittenste Macht bei der zivilen und militärischen Nutzung des Weltraums, lehnten bisher jede Einschränkung ab. Doch nun scheinen auch sie für Verhandlungen offen.

    Fredy Gsteiger

  • Basler ziehen humorvoll Bilanz

    In Basel werden dieser Tage die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2007 analysiert, in Versform.

    Wer nicht weiss, worum es bei Schnitzelbänken geht, dem erklärt es «d'Stächmugge»

    Martin Durrer

  • Moskau rüstet sich für den Nuklearmarkt

    Russland baut für Bulgarien ein Atomkraftwerk. Mit diesem Auftrag positioniert sich die russische Atominudstrie auf dem osteuropäischen Markt, wo viele Kernkraftwerke aus der kommunistischen Zeit ersetzt werden müssen.

    Um für den weltweiten Nuklearmarkt wettbewerbsfähig zu sein, hat Russland die zivile Atomindustrie in einem riesigen Staatskonglomerat vereinigt. Rosatom heisst der neue Gigant im Nukleargeschäft.

    Max Schmid

  • Moskau stärkt seinen Einfluss in der Wirtschaft

    Rosatom, heisst der neue Gigant im Nukleargeschäft. Es ist das jüngste Beispiel der russischen Staatswirtschaft. Der Kreml erhöht konstant seine Anteile an grossen Firmen.

    Welche Strategie verfolgt Moskau? Wo sucht die Regierung Einfluss in der Wirtschaft?

    Martin Durrer im Gespräch mit Max Schmid

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Urs Bruderer