Tschechische Regierung gestürzt

  • Dienstag, 24. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 24. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 24. März 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Das tschechische Parlament hat Ministerpräsident Mirek Topolanek das Misstrauen ausgesprochen. Damit wird der amtierende EU-Ratspräsident zum Rücktritt gezwungen.

Weitere Themen:

China hat eine neue Leitwährung für die Welt vorgeschlagen. Diese solle an die Stelle des US-Dollar treten.

Der US-Finanzminister und der US-Notenbankchef wollen Finanzinstitute strenger kontrollieren.

Die britische Regierung verlangt, dass alle Steueroasen gleichzeitig trocken gelegt werden.

Ein renommierter Schmerzforscher soll seine Studien gefälscht haben.

Beiträge

  • China will neue Leitwährung

    China schlägt eine neue weltweite Leitwährung vor, die den US-Dollar ablösen soll. Der Präsident der chinesischen Zentralbank, Zhou Xiaochuan, schrieb in einem Essay, eine neu zu schaffende Leitwährung könnte verhindern, dass das Währungssystem von einzelnen Staaten beeinflusst werde.

    Das neue System müsse vom Internationalen Währungsfonds gesteuert werden. China hat derzeit Währungsreserven in Höhe von 1,95 Billionen Dollar.

    Barbara Widmer

  • Alle Steueroasen gleichzeitig trocken legen

    Der britische Premierminister Gordon Brown hat ein koordiniertes Vorgehen für eine weltweite Finanzaufsicht  gefordert. Alle Staaten müssten ihr Bankensystem reformieren, sagte er vor dem Europaparlament in Strassburg.

    Selbstregulierung reiche nicht aus. Vielmehr müsse das System, das bisher im Schatten existiert habe, einer Aufsicht unterworfen werden.  Es dürfe keine Ausnahmen mehr geben für «Schattenbanken» und «Verstecke irgendwo in der Welt, wo Steuerflüchtlinge Zuflucht finden». Am G20-Gipfel im London könne der Anfang des Endes für Offshore-Steuerparadiese eingeläutet werden.

    Martin Alioth

  • Italien will Steuern bei den Reichen holen

    In Italien gilt Steuerhinterziehung als Volkssport. So sehr, dass Superreiche ihren Reichtum zur Schau stellen ohne mit Folgen rechnen zu müssen. Jetzt in der Finanzkrise braucht der Staat aber Geld und die Finanzpolizei nimmt die Spur der reichen Steuerhinterzieher auf.

    Massimo Agostinis

  • Leise Hoffnung in Simbabwe

    In Simbabwe beträgt die Inflation 231 Millionen Prozent. Die Lebenserwartung der Frauen liegt bei durchschnittlich 34 Jahren. Dennoch macht sich Hoffnung breit.

    Seit Anfang Februar regiert Diktator Robert Mugabe zusammen mit seinem politischen Gegner Morgan Tsvangirai und dessen Partei MDC.

    Casper Selg

  • Kommentar: PKK soll Waffen niederlegen

    Die kurdischen Rebellen der PKK sollen ihre Stellungen im Irak aufgeben, die Waffen niederlegen und in die Türkei zurückkehren.

    Das verlangt nicht nur der türkische Regierungschef Recep Tayyip  Erdogan, sondern auch der irakische Präsident Jalal Talabani, selbst ein Kurde. Dass es zu dieser gemeinsamen Position kam, ist überraschend, ungewöhnlich, erstaunlich.

    Werner van Gent

  • Renommierter Schmerzforscher fälscht Studien

    Der US-Anästhesist Scott Reuben galt bislang als Koryphäe auf dem Gebiet der postoperativen Wirkungsweise bestimmter Schmerzmittel. Nun hat sich herausgestellt, dass er für 21 Studien die Daten erfunden hat.

    Seit 1996 veröffentlichte Reuben rund 70 wissenschaftliche Arbeiten. Diese wurden in medizinischen Fachartikeln häufig zitiert.

    Casper Selg

  • Terminologiedatenbank des Kantons Bern im Internet

    Ein Mausklick führt künftig zum richtigen Fachausdruck: Der Kanton Bern bietet seine Terminologiedatenbank für Begriffe der deutschen und französischen Rechtssprache neu im Internet an. 

    Die Übersetzungshilfe ist gleichzeitig auch Nachschlagewerk für Fachausdrücke. Die Terminologiedatenbank namens Lingua-PC enthält knapp 8000 Einträge zu Fachaudrücken, die in der Bernischen Systematischen Gesetzessammlung zu finden sind.

    Toni Koller

  • Tschechische Regierung gestürzt

    Das tschechische Parlament hat Ministerpräsident Mirek Topolanek das Misstrauen ausgesprochen. Damit wird der amtierende EU-Ratspräsident zum Rücktritt gezwungen.

    Bis Staatspräsident Vaclav Klaus den Auftrag zur Regierungsbildung neu vergibt, bleibt das Kabinett geschäftsführend im Amt.

    Marc Lehmann

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Urs Bruderer