Türkei wirft kritische Professoren ins Gefängnis

  • Freitag, 15. Januar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 15. Januar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 15. Januar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Nach der Unterzeichnung einer Petition mit scharfer Kritik am Vorgehen der Regierung in den Kurdengebieten sind 20 Akademiker festgenommen worden. Bild: Blaue Moschee in Istanbul.

    Türkei wirft kritische Professoren ins Gefängnis

    Die türkischen Behörden reagieren auf einen Aufruf von Wissenschaftlern, die Gewalt in den Kurdengebieten zu beenden. Die Polizei durchsucht Häuser und hat rund 20 Akademiker, die den Aufruf unterzeichnet haben, verhaftet.

    Daniel Voll

  • Der Leopoldinische Trakt der Hofburg, in dem sich die Kanzlei des Bundespräsidenten befindet. 2016 läuft die Amtszeit des amtierenden Bundespräsidenten aus.

    Österreich: Kampf um Hofburg eröffnet

    Auf Österreichs grosse Koalition aus Sozialdemokraten und Konservativen warten schwere Zeiten. Seit Monaten streiten die beiden Parteien, wie die Wirtschaftskrise, die steigende Arbeitslosigkeit oder der Zustrom von Flüchtlingen zu bewältigen sei.

    Jetzt duellieren sie sich auch noch ums Bundespräsidentenamt.

    Joe Schelbert

  • Gilles Kepel: Der IS sei ein System, lasse wie ein Bienenschwarm, einzelne ausschwärmen, um Terrortaten zu begehen.

    Gilles Kepel über jihadistische Logik

    Von Paris über Istanbul bis Jakarta: Die jüngsten Attentate tragen die Handschrift der dritten Generation von Jihadisten. Der islamistische Terror soll die westliche Gesellschaft spalten und alle Muslime vereinen, um die Weltherrschaft zu erlangen.

    So beschreibt es der französische Soziologe und Islamkenner Gilles Kepel in seinem jüngsten Buch. Die IS-Terrororganisation sieht er jedoch an einem Wendepunkt.

    Angaben zum Buch: Terreur dans l'Hexagone. Genèse du Djihad français. Gallimard, décembre 2015

    Charles Liebherr

  • Bei Grossanlässen wie an der Fasnacht braucht es vermehrte Präsenz.

    Die Strategie der Luzerner Polizei nach Köln

    Wären sexuelle Übergriffe, wie sie in Köln passiert sind, auch in der Schweiz möglich? Zum Beispiel während der Fasnacht, die ja kurz bevorsteht? Gespräch mit Heinz Steiner. Er ist Chef Spezialversorgung bei der Luzerner Polizei und plant die Vorkehrungen an der Luzerner Fasnacht.

    Roman Fillinger

  • Für die Gegner ein Magnet für mehr Verkehr, für die Befürworter unerlässlich für die Sicherheit.

    Der Gotthard spaltet die Urner

    Soll für die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels eine zweite Röhre gebaut werden, die dann nur einspurig benützt werden darf? Darüber entscheidet das Schweizer Volk am 28. Februar. Uri war bis anhin eine Hochburg der Alpenschützer und Gegner eines weiteren Tunnels.

    Doch anders als bei früheren Abstimmungen sind sich die Urnerinnen und Urner diesmal nicht einig.

    Marlies Zehnder

  • Nicht alle Operationen sind sinnvoll. Symboldbild.

    Unnütze Behandlungen streichen - auch bei den Chirurgen?

    Die Schweizer Hausärzte erstellten vor knapp zwei Jahren eine Liste mit fünf Behandlungen, die es zu vermeiden gilt. Sie nützen wenig und steigern bloss die Kosten.

    Die Akademie der medizinischen Wissenschaften verspricht sich viel von dieser Liste und forderte auch die Spezialärzte dazu auf - ohne Erfolg. Wieso gibt es bei den Chirurgen keine solche Liste? Gespräch mit Markus Trutmann vom Dachverband der chirurgisch und invasiv tätigen Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz.

    Roman Fillinger

  • Selbstjustiz gehört in Caracas zum Alltag. Schuld sei die Regierung.

    Venezuela: Endstation Bello Monte

    Die venezolanische Hauptstadt Caracas gehört zu den gefährlichsten Städten der Welt. Rund 15 Menschen werden jeden Tag getötet. Die Gewalt ist längst eskaliert. Das zeigt sich täglich vor dem einzigen Leichenschauhaus der Stadt. Ein Augenschein.

    Anne Demmer

  • Franco Citti in der Rolle als junger Zuhälter  in «Accattone» des Regisseurs Pier Paolo Pasolini.

    Schauspieler Franco Citti stirbt 80-jährig in Rom

    Das italienische Filmschaffen gehörte einst zur europäischen Avantgarde. Pier Paolo Pasolini war einer der bekanntesten und sicher der umstrittenste Regisseur jener Zeit. Und Franco Citti war das Gesicht einiger seiner schönsten Filme.

    Dabei war Citti eigentlich gar nicht Schauspieler, sondern Maurer. Gestern ist Citti 80-jährig in Rom gestorben. Ein Nachruf.

    Franco Battel

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Judtih Huber