UBS: Harsche Kritik ohne juristische Folgen

  • Donnerstag, 14. Oktober 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 14. Oktober 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 14. Oktober 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die UBS will ihre früheren Verantwortlichen nicht einklagen. Wir haben die Argumente und die Reaktionen.

Weitere Themen:

Irans Präsident auf Staatsbesuch in Libanon.

Pakistan zwei Monate nach der Jahrhundertflut.

Neues von Picasso in einer alten Ausstellung im Kunsthaus Zürich.

 

Beiträge

  • UBS gibt Fehler zu, will ehemalige Manager aber nicht einklagen

    Die UBS habe vor der Wirtschaftskrise das Mass verloren, räumte VR-Präsident Villiger bei der Präsentation des «Transparenzberichts» ein. Über der Wachstumsstrategie habe man das Risiko unterschätzt. Ein klarer Fehler.

    Trotzdem will die Grossbank die ehemaligen Manager nicht juristisch belangen. Ein Grund dafür sind hängige Klagen in den USA. Diese Argumentation kommt bei den Geschäftsprüfungskommissionen des Parlaments schlecht an. Sie kritisieren darüber hinaus, dass der «Transparenzbericht» nicht von unabhängigen Experten verfasst wurde. Von einem Schlussstrich unter das UBS-Debakel könne deshalb nicht die Rede sein.

    Priscilla Imboden, Elisabeth Pestalozzi, Philipp Burkhardt

  • Irans Präsident Ahmadinejad auf Staatsbesuch in Libanon

    Zuerst die offizielle Audienz beim Regierungschef, dann das Bad in der Menge, im Hizbullah-Land im Süden Libanons. Der iranische Präsident versucht beide Seiten in Libanon zu bedienen und nicht nur als Schutzpatron der islamistischen Hizbullah aufzutreten.

    Und Ahmadinejad will seinen eigenen Einfluss sichern. Viele Ziele für ein zweitägiges Besuchsprogramm, das von Freunden und Feinden genau beobachtet wird.

    Iren Meier

  • EU-Parlament: «Neue Strategie in Afghanistan»

    Zu Afghanistan gibt es Dutzende offizielle Berichte. Aber selten wurde jemand so deutlich wie jetzt Pino Arlacchis, der Afghanistan-Berichterstatter des EU-Parlaments.

    Die Internationale Gemeinschaft habe so ziemlich alles falsch gemacht, was man in den letzten zehn Jahren in Afghanistan falsch machen konnte. «Eine neue Strategie in Afghanistan» heisst Arlacchis' Bericht; er diskutiert ihn mit seinen Kollegen im EU-Parlament.

    Urs Bruderer

  • Ein Jahr vor den Wahlen: Kleine Parteien im Aufwind

    Ein Jahr noch bis zu den Parlamentswahlen in der Schweiz. Aber der Wahlkampf ist längst im Gang. Für die Parteien geht es nicht nur um die Neubesetzung von National- und Ständerat; es geht auch um das künftige Kräfteverhältnis in der Regierung.

    Wie ist die Stimmung bei den Wählerinnen und Wählern, ein Jahr bevor die Karten neu gemischt werden?

    Fredy Gasser

  • Picasso-Ausstellung im Kunsthaus Zürich

    Vor 78 Jahren gab es im Kunsthaus Zürich eine Picasso-Ausstellung, und sie wurde zum Skandalerfolg. Nun gibt es sie noch einmal. Am Freitag öffnet im selben Haus eine grosse Picasso-Retrospektive mit einigen der gleichen Bilder. Was aber kann das bringen, einfach eine alte Ausstellung nachzubauen?

    Sascha Renner

  • Pakistan zwei Monate nach der Jahrhundertflut

    Jahrhundertflut, so hiess es, als das Ausmass der Überschwemmungen entlang des Indus in Pakistan langsam klar wurde. Zwei Monate sind vergangen seither. Die Hilfe ist vielfältig, aber die Probleme bleiben enorm.

    Karl Schuler, Informationsverantwortlicher beim Schweizerischen Roten Kreuz, kennt Pakistan von früheren Einsätzen und war soeben unterwegs im Überschwemmungsgebiet im Norden, in der Nähe des Swattals und im Süden, in der Sindhregion.

    Philipp Scholkmann

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Marcel Jegge