UBS schreibt Rekord-Verlust

  • Dienstag, 30. Oktober 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 30. Oktober 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 30. Oktober 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die UBS-Aktie reagiert negativ auf die hohen Verluste der Grossbank.

Weitere Themen:

Die Grünen suchen ihren neuen Kurs.

Die Schweiz erweitert die Rechtssicherheit im Handel mit der EU.

Syrien ist mit den Hunderttausenden von Flüchtlingen aus Irak überfordert.

Beiträge

  • US-Hypothekenkrise beschert UBS hohe Verluste

    Zum ersten Mal seit neun Jahren ist die Schweizer Grossbank UBS in die roten Zahlen gerutscht. Für die drei Monate von Juli bis September dieses Jahres weist das erfolgs-verwöhnte Geldinstitut einen Verlust von 726 Millionen Franken aus.

    Hintergrund des Absturzes ist die Hypothekenkrise in den USA, die der UBS einen Abschreiber von 4,2 Milliarden Franken auf Wertschriften beschert hat, die durch amerikanische Immobilien gesichert sind. An der Börse wurde der Quartals-Abschluss ungnädig aufgenommen.

    Martin Stucki

  • Die Grünen stellen den Kompass neu ein

    Ruth Genner tritt auf April nächsten Jahres als Präsidentin der Grünen zurück. KandidatInnen für ihre Nachfolge würden erst ab November gesucht, sagte die Partei.

    Die Fraktion der Grünen wird mit den neuen NationalrätInnen im Parlament nicht mehr so geeint auftreten wie in der letzten Legislatur. Nebst der Personalfrage wird es also auch darum gehen, wie sich die Grünen künftig ausrichten: linker als die SP, wie bisher oder eher in der Mitte?

    Gaby Szöllösy

  • Mehr Rechts-Sicherheit im Handel mit der EU

    Schweizer Konsumenten und Firmen geniessen künftig bei Einkäufen im Ausland mehr Rechtssicherheit. Dies erhofft sich Justizminister Christoph Blocher: Er hat zusammen mit Vertretern der EU, von Norwegen und Island das revidierte Lugano-Übereinkommen unterzeichnet.

    Neu entscheidet bei Rechts-Streitigkeiten mit Lieferanten im Ausland ein Gericht im Staat des Konsumenten. Das Übereinkommen muss nun von den Vertragsparteien ratifiziert werden.

    Alexander Grass

  • Designer-Babys spalten Ethik-Kommission

    Die so genannte Präimplantations-Diagnostik (PID) spaltet die nationale Ethik-Kommission für die Humanmedizin. Dabei geht es um die genetische Untersuchung von Embryos vor der Einpflanzung in den Mutterleib.

    Vor allem eine Frage ist in der Kommission umstritten: Ist die in der Schweiz zurzeit verbotene PID zulässig, wenn das künftige Baby als Gewebespender für ein krankes Geschwister dienen soll?

    Urs Bruderer

  • Hürden bei Strafverfolgung von Blackwater-Wachleuten

    Die Ermittlungen gegen Mitarbeiter der US-Sicherheitsfirma Blackwater wegen des Todes von 17 Irakern werden möglicherweise erschwert: Das US-Aussenministerium soll den Wachleuten Immunität zugesagt haben.

    Dies bedeutet, dass sich eine mögliche Anklage nicht auf Erklärungen der beteiligten Söldner stützen dürfte.

    Casper Selg

  • Syrien ist mit irakischen Flüchtlingen überfordert

    Der Nahe Osten erlebt derzeit die grösste Fluchtbewegung seit 1948. Über vier Millionen Iraker und Irakerinnen sind seit der amerikanischen Invasion geflohen, über zwei Millionen allein ins Nachbarland Syrien, schätzt die Regierung dort.

    Das Land gilt als gastfreundlich, doch jetzt gerät es an die Grenzen seiner Belastbarkeit.

    Iren Meier

  • Späte Erinnerung an Spanischen Bürgerkrieg

    Das spanische Parlament verabschiedet in Kürze und nach heftigen Auseinandersetzungen ein Gesetz zur geschichtlichen Erinnerung. Es ist ein Versuch zur Vergangenheits-Bewältigung.

    Denn das Gesetz bringt den Opfern des spanischen Bürgerkriegs und der Franco-Diktatur Genugtuung und Wiedergutmachung.

    Der Bürgerkrieg liegt 70 Jahre zurück, General Franco ist seit 32 Jahren tot und von seinen Opfern leben nur noch wenige. Einer der wichtigsten Franco-Widersacher ist der ehemalige Kommunisten-Chef Santiago Carrillo.

    Alexander Gschwind

Autor/in: Hans Ineichen