UBS schreibt rote Zahlen

  • Mittwoch, 30. Januar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 30. Januar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 30. Januar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die UBS hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Verlust von 4,4 Milliarden Franken abgeschlossen.

Weitere Themen:

Der italienische Präsident Giorgio Napolitano will keine Neuwahlen.

Der Abschlussbericht zum Libanon-Krieg gibt dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert Rückendeckung.

In den USA zieht sich der demokratische Präsidentschafts-Bewerber John Edwards zurück.

Beiträge

  • Milliarden-Verlust bei UBS

    Die Schweizer Grossbank UBS schreibt zum ersten Mal in ihrer zehnjährigen Geschichte rote Zahlen. Nach weiteren Abschreibern wegen der US-Hypothekenkrise wird die grösste Schweizer Bank für 2007 einen Verlust von rund 4,4 Milliarden Franken ausweisen.

    Das ist einer der grössten Verluste der Schweizer Wirtschaftsgeschichte.

    Manuel Rentsch

  • Suche nach Gründen der Finanzkrise

    Die roten Zahlen bei der UBS zeigen, dass die Bankenkrise noch nicht ausgestanden ist. Die Bankenwelt muss sich fragen, wer dafür verantwortlich ist und was sie tun kann, um Krisen in Zukunft zu verhindern.

    Priscilla Imboden

  • Bedenken gegenüber neuen Regeln der Aids-Kommission

    HIV-Positive, die in festen Beziehungen leben, können unter gewissen Bedingungen auf das Kondom verzichten. Der Grund sind hoch-wirksame Aids-Medikamente, die das Ansteckungs-Risiko drastisch senken können.

    Die Teil-Entwarnung kommt von der Kommission für Aids-Fragen. Die Schweiz ist damit das erste Land, welches das Kondom-Gebot lockert. Doch die neue Empfehlung löst Skepsis aus.

    Odette Frey

  • Ehemaliger Immobilienchef der Suva verurteilt

    Der ehemalige Immobilienchef der Suva muss für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis. Er hatte sich beim Verkauf von Liegenschaften von einem Makler bestechen lassen. Den Makler verurteilte das Bundesstrafgericht zu 18 Monaten bedingt.

    Der Suva-Mitarbeiter hatte acht Liegenschaften weit unter dem Marktwert verkauft und bei diesen Transaktionen insgesamt eine Million Franken in seine eigene Tasche geleitet.

    Alexander Grass

  • Giorgio Napolitano will Übergangsregierung

    Italiens Präsident will keine Neuwahlen

    Der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano hat sich gegen Neuwahlen zur Lösung der Regierungskrise entschieden. Er hat den Senatspräsidenten, Franco Marini, damit beauftragt, eine Übergangsregierung zu bilden.

    Diese soll eine Wahlrechts-Reform erarbeiten, die stabilere politische Verhältnisse in Italien ermöglicht. Die Frage an Rolf Pellegrini: Wer ist Marini?

    Hans Ineichen

  • Libanon-Bericht gibt Olmert Rückendeckung

    Der Libanon-Feldzug der israelischen Armee vom Sommer 2006 war ein Misserfolg: Dies ist das Fazit der so genannten Winograd-Kommission in Israel.

    Die politische und militärische Führung des Landes habe schwere Fehlentscheide getroffen, so die Kommission. Die Frage an Iren Meier: Fällt die Kritik an Ministerpräsident Ehud Olmert nicht dennoch weniger heftig aus als erwartet?

    Hans Ineichen

  • John Edwards gibt auf

    John Edwards zieht Kandidatur zurück

    Vier Wochen nach Beginn der Vorwahlen in den USA wirft der erste aussichtsreiche Kandidat das Handtuch: Der Demokrat John Edwards hat seine Bewerbung um die US-Präsidentschaftskandidatur zurückgezogen.

    Damit wird das Rennen bei den Demokraten endgültig zu einem Duell zwischen der ehemaligen First Lady Hillary Clinton und dem Schwarzen Barack Obama. Edwards stand von Anfang in deren Schatten und es gelang ihm nicht, eine einzige Vorwahl zu gewinnen.

    Peter Voegeli

  • Roche setzt auf Diagnostik und Pharma

    Der Pharmakonzern Roche hat im Jahr 2007 bei Gewinn und Umsatz neue Rekordmarken gesetzt und erstmals den Lokalrivalen Novartis überholt.

    Der erfolgreichste Pharmakonzern der Welt ist führend in der Krebsforschung. Die Onkologie-Produkte (Medikamente gegen Krebs) sind das Hauptstandbein von Roche. Daneben ist der Basler Pharmakonzern aber auch führend in der Diagnostik, also in der Bestimmung von Krankheiten.

    Sabine Manz

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Urs Bruderer