Übergangsregierung in Island steht

  • Sonntag, 1. Februar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 1. Februar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 1. Februar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Island stellt die neue Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurdardóttir die Regierung für die nächsten drei Monate vor.

Weitere Themen:

Am Weltwirtschaftsforum in Davos und am Weltsozialforum in Belem dominiert die Ratlosigkeit.

Der Papst ernennt einen ultra-konservativen Priester zum Weihbischof von Linz und erntet wieder Kritik.

Vor 50 Jahren lehnten die Schweizer Männer das Frauenstimmrecht noch deutlich ab.

Beiträge

  • Isländische Übergangsregierung vorgestellt

    In Island hat die neue Ministerpräsidentin Jóhanna Sigurdardóttir ihre Regierung und deren Programm vorgestellt. Es handelt sich um eine Übergangsregierung, die bis zu den Neuwahlen Ende April im Amt sein soll.

    Das Kabinett löst die Regierung des Konservativen Geir Haarde ab, der nach massiven Protesten der isländischen Bevölkerung gegen die Finanz- und Wirtschaftspolitik zurücktrat.

    Auf welcher Grundlage will Islands erste Frau im Ministerpräsidentenamt das Land führen? Diese Frage geht an Bruno Kaufmann, Skandinavien-Korrespondent für Schweizer Radio DRS.

    Hans Ineichen

  • Viele Worte, wenig Taten am WEF

    In Davos gehen die Scheinwerfer aus, die Übertragungswagen fahren ihre Satelliten-Schüsseln ein und in den Bündner Bergen kehrt wieder der Alltag ein. Das WEF ist zu Ende.

    «Die Welt für die Zeit nach der Krise gestalten», so hiess das Motto in diesem Jahr. Viel mehr als ein Motto war es aber nicht.

    Markus Mugglin

  • Finanzkrise prägt Weltsozialforum in Belém

    Das Weltsozialforum fand dieses Jahr in der brasilianischen Stadt Belém im Amazonas-Delta statt. Angesichts der Weltwirtschaftskrise war unter den Globalisierungsskeptikern und -Kritikern die Hoffnung gross, dass die Bewegung in Belém neuen Schub erhält.

    Haben die Kapitalismuskritiker in Belém die Gunst der Stunde genutzt? Diese Frage geht an Ausland-Redaktor Fredy Gsteiger in Belém.

    Hans Ineichen

  • Neue Kritik am Papst

    Nach dem Streit um den Holocaust-Leugner Richard Williamson wird neue Kritik am Papst laut. Benedikt XVI. ernannte den ultrakonservativen österreichischen Priester Gerhard Wagner zum neuen Weihbischof der Diözese Linz.

    Der 54-jährige Wagner, seit 1988 Pfarrer in Windischgarsten, hatte durch umstrittene Äusserungen Schlagzeilen gemacht.

    So warnte er die Jugendlichen vor den «Harry Potter»-Büchern von J.K. Rowlings, weil er darin «Satanismus» am Werk sah, und nannte den Hurrikan «Katrina», der New Orleans verwüstet hatte, eine Art göttliche Strafe für eine unmoralische Stadt.

    Jörg Brandscheid

  • Bulgaren wollen nicht in die Schweiz auswandern

    Bulgarien hat viel erreicht in den vergangenen Jahren. Das Land ist der EU und der Nato beigetreten, der Wohlstand ist gestiegen. Dennoch sind die Bulgaren nicht zufrieden. Aber auswandern wollen sie nicht.

    Damit ist ein Argument der Gegner der Personenfreizügigkeit mit der EU entkräftet. Diese befürchten, dass es bei einem Ja am 8. Februar zu einer massenhaften Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien kommt.

    Marc Lehmann

  • Vor 50 Jahren: Nein zum Frauenstimmrecht

    Die Schweiz war eines der letzten Länder Europas, das den Frauen das Stimm- und Wahlrecht zugestand. Noch am 1. Februar 1959 stimmten die Schweizer Männer gegen das Frauenstimmrecht, sehr deutlich mit 67 Prozent.

    Erst am 7. Februar 1971 wurde in der Schweiz das Frauenstimmrecht an der Urne angenommen und am 16. März 1971  formell eingeführt.

    Oliver Washington

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Oettli