Ukraine: Gewalt in den Strassen von Kiew

  • Donnerstag, 20. Februar 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 20. Februar 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 20. Februar 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Zustände fast wie im Krieg. Kiew, am 20. Februar 2014.

    Ukraine: Gewalt in den Strassen von Kiew

    Die ukrainische Regierung rief die Bewohner der Hauptstadt Kiew auf, zu Hause zu bleiben und sich auf keinen Fall ins Stadtzentrum zu begeben. Am Morgen gab es bei Zusammenstössen erneut Tote. Zur Stunde ist es nach Korrespondentenberichten ruhig, es fallen nur noch vereinzelt Schüsse.

    Joe Schelbert

  • Bild von der Auszählung der Stimmzettel nach den Wahlen des Übergangsparlaments in Tripolis, Libyen, am 7. Juli 2012.

    Neuland für Libyen: Erstmals eine Verfassung

    Mitten im politischen Chaos wählen die libyschen Stimmberechtigten die 60 Mitglieder einer verfassungsgebenden Versammlung. Nur gerade 1,1 Millionen Libyer haben sich registrieren lassen. Bei der Wahl des Übergangsparlaments waren es dreimal mehr.

    Wut und Unzufriedenheit der Bevölkerung mit ihren Politikern sind gross.

    Astrid Frefel

  • Die Schweiz lockt ausländische Unternehmen mit Sonderregelungen und tieferen Steuern in die Schweiz. Das stösst der EU sauer auf.

    Wieviel Steuern sollen Unternehmen zahlen?

    Die EU verlangt zusammen mit der OECD, dass inländische wie ausländische Unternehmen in der Schweiz gleich hoch besteuert werden. Dazu will Finanzministerin Eveline Widmer Schlumpf im Sommer Vorschläge präsentieren.

    Die Parteien versuchen aber schon vorher Einfluss zu nehmen, mit Ideen und Bedingungen. Diese gehen weit auseinander.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Überfüllte Züge, steigende Bodenpreise, genug des Wachstums?

    Sind die Schweizer wachstumsmüde?

    Bis anhin stimmte die Schweizer Bevölkerung meist im Sinne der Wirtschaft. Bei der Initiative zur Zuwanderung jedoch funktionierte die Drohung vor wirtschaftlichen Rückschlägen nicht.

    Woher kommt diese Skepsis gegenüber dem Wachstum? Und was sind die Folgen? Gespräch mit dem Ökonomen Volker Grossmann.

    Ursula Hürzeler

  • Ein-Kilogramm Goldbarren im Lager der Goldverarbeitungsfirma Argor-Heraeus in Mendrisio, Tessin, Schweiz.

    Mehr Transparenz im Schweizer Goldhandel

    Der Goldhandel hat eine enorme Bedeutung für die Schweiz. Dennoch war nur wenig bekannt über die Herkunft und die Bewegungen des Edelmetalls.

    Dies ändert sich nun: Erstmals seit über 30 Jahren wird wieder über Einzelheiten des Goldhandels berichtet und die Zollstatistik nennt die Herkunftsländer. Den Kritikern des internationalen Goldhandels reicht das nicht.

    Maren Peters

  • Demonstranten halten Schilder während einer Protestaktion gegen die Inhaftierung von Al Jazeera Journalisten in Ägypten, in der Innenstadt von Beirut am 8. Februar 2014.

    Gefährliches Klima für Journalisten in Ägypten

    In Kairo beginnt ein Prozess gegen 20 JournalistInnen. Die Mehrheit von ihnen arbeitet für Al Jazeera. Sie sollen mit «unwahrer Berichterstattung» die nationale Sicherheit gefährdet haben und einige sollen einer Terrorzelle angehören.

    Der Historiker und Politbeobachter Khaled Fahmy zeichnet im Gespräch ein düsteres Bild der Medienszene in Ägypten.

    Matthias Kündig

  • Die Deutsche Bank muss 775.000.000 Euro plus Zinsen und Anwaltskosten zahlen, um einen langen Streit mit den Erben von Medienmogul Leo Kirch zu begleichen.

    Sehr viel Geld für ziemlich wenige Worte

    775 Millionen Euro muss die Deutsche Bank zahlen für einen einzigen Satz, den ihr damaliger Chef 2002 in einem kurzen Fernsehinterview geäussert hatte. Die Erben des Medienunternehmers Leo Kirch bekommen das Geld, weil wegen dieses einen Satzes Kirchs ganzes Imperium zusammengekracht sei.

    Casper Selg

  • Weisse Woche: Antrieb für den Tourismus oder verlorene Unterrichtswoche? Bild: Eine Familie geniesst den Schnee vor der Akropolis.

    Griechenland: Extra-Ferienwoche nicht bei allen erwünscht

    Griechenlands Schulkinder sollen eine Woche zusätzlich Ferien bekommen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Idee hinter der so genannt «weissen Woche»: Machen die Schulen in der Nebensaison eine Woche zu, hilft das den Hotels. Doch Eltern und Lehrer haben wenig Freude.

    Rodothea Seralidou

  • Paul Nizon, im Robert Walser-Zentrum in Bern, am 30. März 2012.

    Paul Nizon: «Die Schweiz wird von der Welt gefressen»

    Der seit über 50 Jahren in Paris lebende Schweizer Schriftsteller Paul Nizon schreibt und schreibt: Romane, Tagebücher, über sich und seine Lebenswelt in der Grossstadt.

    Nun erhält der 84-jährige Kunsthistoriker den grossen eidgenössischen Literaturpreis aus den Händen von Kulturminister Alain Berset.

    Heini Vogler

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Marcel Jegge