Umsetzung mit «Inländervorrang light»

  • Freitag, 2. September 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 2. September 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 2. September 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Kurt Fluri, FDP-SO, Heinz Brand, Präsident der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats, SVP-GR, und Gregor Rutz, SVP-ZH, an der Medienkonferenz der Staatspolitischen Kommission (SPK) (von links).

    Umsetzung mit «Inländervorrang light»

    Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats will mit sanften Massnahmen die Zuwanderungsinitiative der SVP umsetzen. Sie will die EU nicht verärgern. Die SVP findet die Vorschläge skandalös.

    Sarah Nowotny

  • Informatiker soll man weiterhin direkt im Ausland rekrutieren können, weil es zuwenige gibt in der Schweiz.

    Wirtschaft reagiert positiv auf Inländervorrang

    Die im Inland verfügbaren Arbeitskräfte sollen besser ausgeschöpft werden, damit weniger Fachkräfte aus dem Ausland geholt werden müssen. Das verlangt die SPK, die Staatspolitische Kommission.

    Die Wirtschaft begrüsst die Vorschläge und hofft wohl insgeheim, möglichst wenig an ihrer bisherigen Politik ändern zu müssen.

    Eveline Kobler

  • In Brüssel findet man den Vorschlag «off the record» «amüsant».

    Welche Chancen hat der Vorschlag?

    Alle scheinen mit dem SPK-Vorschlag zufrieden. Ausser die SVP, die die Initiative lanciert hat. Was will sie tun, welche Aussichten hat der Vorschlag im Parlament, wie reagiert die EU? Die Einordnung aus dem Bundeshaus und aus Brüssel.

    Gaudenz Wacker und Oliver Washington

  • Regierungssprecher Steffen Seibert betonte, eine Resolution sei rechtlich unverbindlich.

    Aufregung um Armenienresolution in Berlin

    Der Deutsche Bundestag anerkannte im Juni das Massaker an den Armeniern im Ersten Weltkrieg als Völkermord. Nun tauchte die Vermutung auf, die Regierung wolle sich von dieser Resolution distanzieren. Das Dementi folgte bald, jedoch wenig überzeugend.

    Es zeigt, wie sich die Regierung Merkel verrenkt, um die schwierigen Beziehungen zur Türkei zu verbessern.

    Peter Voegeli

  • Für China ist es der bisher grösste internationale Gipfel mit so vielen ausländischen Staats- und Regierungschefs.

    Chinas Ambitionen am G20-Gipfel

    Das Treffen der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer beginnt am Sonntag. Das Gastgeberland China will dabei glänzen und überlässt nichts dem Zufall. Mit welchem Plan und welcher Strategie?

    Martin Aldrovandi

  • Usbekistans Präsident Islam Karimow regierte seit 25 Jahren sein Land mit strenger Hand. Bild von 2006.

    Geheimnistuerei um Tod des usbekischen Präsidenten

    Nach widersprüchlichen Nachrichten über den kritischen Gesundheitszustand des Präsidenten in Usbekistan vermeldeten Nachrichtenagenturen den Tod Karimows, zogen die Meldungen aber später zurück.

    Weshalb diese Geheimniskrämerei um Karimow? Gespräch mit Marcus Bensmann, Journalist und Zentralasien-Kenner.

    Samuel Wyss

  • Burhan Musaffar Wani hat sich schon mit 16 Jahren dem Untergrund angeschlossen.

    Kaschmirs Unabhängigkeitskampf von innen

    Burhan Musaffar Wani war ein Untergrundkämpfer, der die Unabhängigkeit Kaschmirs von Indien propagierte. Seine Tötung durch das indische Militär im letzten Juli löste die grössten Proteste im Kaschmirtal seit sechs Jahren aus. Sie zeigen eine neue Form des Widerstands gegen Indien.

    Thomas Gutersohn

  • Jan Opriel litt an einem Immundefekt. Als 14-Jähriger hat er drei Monate im Kinderspital verbracht.

    25 Jahre Stammzellen-Therapie am Kinderspital Zürich

    Für Menschen mit Immundefekten oder Blutkrebs ist die Transplantation von Stammzellen oft die letzte Hoffnung. In den vergangenenen 25 Jahren hat das Zürcher Kinderspital rund 400 Kinder mit dieser Methode behandelt. Auf «Visite» mit einem früheren Patienten.

    Christoph Brunner

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Tobias Gasser