«Undenkbar, Menschen in einen Willkürstaat zurückzuschicken»

  • Donnerstag, 6. August 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 6. August 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 6. August 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Schweiz habe die Situation mit den Asylsuchenden im Griff, und die Strukturen würden bestens funktioniern, sagte Bundespräsidentin Sommaruga anlässlich ihres Spaziergangs mit Journalistinnen und Journalisten in Bern.

    «Undenkbar, Menschen in einen Willkürstaat zurückzuschicken»

    Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zeigt kein Verständnis für das Ansinnen des Kantons Luzern, Flüchtlingen aus Eritrea kein Asyl mehr zu gewähren. Das sagte sie im Rahmen eines Aare-Spaziergangs mit Journalistinnen und Journalisten in Bern. Das Interview.

    Elisabeth Pestalozzi

  • Ägypten hat in nur einem Jahr eine zweite Fahrrinne gebaut, Schiffe brauchen nun sieben Stunden weniger, um vom Roten Meer ins Mittelmeer zu gelangen oder umgekehrt.

    Ägypten feiert den neuen Suezkanal

    In nur einem Jahr hat der ägyptische Präsident Abdel Fatah al-Sisi eine zweite Fahrrinne im Suezkanal ausbaggern lassen. Er hofft, damit Ägyptens Wirtschaft zu stärken. Die Einweihung ging mit viel Popmp über die Bühne.

    Björn Blaschke

  • «Es sind Positionen, die aus einer gewissen Ängstlichkeit und aus einem gewissen Traditionsbewusstsein heraus bezogen wurden», sagt Theologe Othmar Heel zu den Äusserungen von Bischof Vitus Huonder.

    «Homosexuelle Erotik ist eine Variante der ganz normalen Erotik»

    An einem Kongress im deutschen Fulda hat der Churer Bischof Vitus Huonder Levitikus zitiert: «Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, dann haben sie eine Gräueltat begangen und sollen beide des Todes sterben.» Die schwulenfeindliche Aussage des Bischofs hat weitherum Empörung ausgelöst. Gespräch mit dem katholischen Theologen Othmar Keel, emeritierter Professor an der Universität Freiburg.

    Roman Fillinger

  • In einer Erklärung vor den Abgeordneten forderte der neue polnische Präsident Andrzej Duda eine stärkere Nato-Präsenz in seinem Land und in ganz Osteuropa.

    Auf Polens neuem Präsidenten ruhen grosse Hoffnungen

    Der 43-jährige nationalkonservative Andrzej Duda ist als neuer polnischer Präsident vereidigt worden. Er übernimmt das Amt des liberalen Bronislaw Komorowski, den er in der Wahl im vergangenen Mai überraschend geschlagen hat.

    Urs Bruderer

  • Seit gut drei Jahren ist der Iran von den internationalen Finanzströmen fast vollständig abgeschnitten. Geld kann weder ins Ausland überwiesen noch von dort empfangen werden.

    Iran kämpft um Zugang zu SWIFT - mit Schweizer Unterstützung

    Knapp 8'000'000'000'000 Schweizer Franken, acht Billionen, werden Tag für Tag durch das internationale Finanzsystem SWIFT geschleust. Von diesem System internationaler Banküberweisungen abgeschnitten zu sein, hat wirtschaftliche Folgen.

    Kaum ist die Tinte unter dem Atomabkommen getrocknet, fordert deshalb Teheran, die finanztechnische Isolation zu beenden. Schweizer Firmen unterstützen die Forderung.

    Thomas Oberer

  • Die Vernunftehe zwischen dem Wallis und der Schweiz niemand ernsthaft in Frage. Das wird sich auch nicht ändern, wenn die Nettigkeiten der 200-Jahr-Feier vorbei sind. Bild: Blick aufs Matterhorn, DAS Walliser Wahrzeichen.

    Wallis und «Üsserschwiiz» - Zweckbündnis oder Liebesbeziehung?

    Seit 200 Jahren ist der Kanton Wallis Teil der Eidgenossenschaft. Der Vertrag mit der Eidgenossenschaft kam 1815 unter dem Druck der europäischen Grossmächte zustande. In den letzten Jahren gab es immer wieder politische Verstimmungen zwischen dem Alpenkanton und dem Rest der Schweiz.

    Zurzeit wird diese aber von der heiteren Feststimmung übertönt.

    Priska Dellberg

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Judith Huber