Ungnädige Börsenreaktionen gegen Schweizer Grossbanken

  • Donnerstag, 4. Februar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 4. Februar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 4. Februar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Börse hat die Aktien beider Schweizer Grossbanken diese Woche abgestraft: Die UBS-Aktie hat seit Montag 8,5 Prozent verloren, diejenige der CS gar 18 Prozent. Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam ärgert sich über solche Kursausschläge und warnt: Man solle nicht kurzfristig über Erfolg oder Misserfolg einer Strategie urteilen.

    Ungnädige Börsenreaktionen gegen Schweizer Grossbanken

    Die Jahresabschlüsse der Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse könnten kaum unterschiedlicher sein: Da ein Milliardengewinn, dort ein Milliardenverlust. Steht die UBS wirklich besser da als die Credit Suisse? An der Börse wurden beide gleichermassen abgestraft.

    Eveline Kobler

  • Je länger der Konflikt, desto schwächer der Spendewille. «Zuerst haben wir immer genügend Geld, das Problem ist dann, die Hilfe aufrechtzuerhalten», stellt der Uno-Nothilfechef Stephen fest.

    «Supporting Syria» - wer bezahlt für Unbezahlbares?

    Vertreter und Vertreterinnen von rund 70 Ländern haben anlässlich der internationalen Syrien-Geberkonferenz in London Milliarden Dollar versprochen.

    Dringend notwendiges Geld, denn mehr als die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf Nothilfe angewiesen und auf Bildung, damit nicht eine ganze Generation von Analphabeten heranwächst.

    Fredy Gsteiger und Philipp Scholkmann

  • Bauer Pandelis Mosxos nimmt ihn dreimal in der Woche unter die Räder seines Lastwagens. Auf Athener Bauernmärkten verkauft er seine Äpel und Birnen.

    Griechische Ärzte und Bauern im Streik

    Der Generalstreikt in Griechenland richtete sich gegen geplante Kürzungen und höhere Abgaben bei den Renten. Besonders laut protestieren Bauern und Selbständigerwerbende wie Anwältinnen oder Ärzte. Sie trifft die geplante Renten-Reform am stärksten.

    Franco Battel

  • Für die Bevölkerung von Cizre ist der Alltag kaum noch zu ertragen.

    Ausgeträumt - der Traum vom kurdisch-türkischen Frieden

    Hunderte Tote und zerstörte Stadtquartiere. Der seit Dezember andauernde Einsatz der türkischen Armee gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK im Südosten des Landes hat viel Leid gebracht. Die Stadt Cizre etwa ist seit zehn Tagen von der Aussenwelt abgeschnitten.

    Ziya Pir gehört zur kurdisch-türkischen Partei HDP. Wie informiert er sich über die aktuelle Lage? Das Gespräch.

    Isabelle Jacobi

  • Während München 3800 Taschendiebstähle pro Jahr verzeichnet und Stuttgart deren 1500, sind es Köln und Leverkusen über 14‘000 pro Jahr. Die Diebesszene ist in den letzten Jahren explodiert. Bild: Am Kölner Karneval gibt es nun «Security Points» für Frauen.

    Die Schatten der Kölner Silvesternacht

    Mit der Weiberfastnacht hat in Köln der Karneval begonnen. Die Stadt hat nach den Ereignissen in der Silvesternacht doppelt so viele Polizisten mobilisiert wie 2015 und Sicherheitsmassnahmen ergriffen, um sexuelle Attacken und Diebstähle zu verhindern.

    Wo stehen die Ermittlungen zu den Übergriffen von Silvester?

    Peter Voegeli

  • Der 22 Kilometer lange Tunnel unter dem Grimselpass würde nicht nur die Schmalspurnetze in den Alpen miteinander verbinden, sondern gleichzeitig die Landschaft schützen. Bild: Die Grimselpasshöhe, Grenze zwischen Bern und Wallis.

    Strom und Eisenbahn im gleichen Tunnel?

    30 Kilometer östlich des Lötschberg-Basistunnels planen die Kantone Bern und Wallis einen neuen Eisenbahntunnel, der beim Grimselmassiv das Berner Oberland mit dem obersten Talboden im Wallis verbinden soll.

    Dabei sollen Bahn und Hochspannungsleitungen erstmals durch den gleichen Tunnel geführt werden. Ist das praktikabel?

    Christian von Burg

  • Fragt man Jean-Claude Gandur, warum er seine Schätze für 99 Jahre ausleiht, anstatt sie zu schenken, erwidert er, die Museen würden Schenkungen in ihren Kellern verschwinden lassen.

    Unfreundliche Übernahme eines Museums durch einen Milliardär?

    Das Genfer Museum für Kunst und Geschichte soll für 130 Millionen Franken renoviert und durch einen Neubau des Star-Architekten Jean Nouvel erweitert werden. Aussergewöhlich ist die Beteiligung des Rohstoffhändlers und Kunstsammlers Jean-Claude Gandur.

    Er will 20 Millionen Franken an das Projekt spenden.

    Sascha Buchbinder

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Tobias Gasser