Uno-Inspektoren: In Syrien wurde Giftgas eingesetzt

  • Montag, 16. September 2013, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 16. September 2013, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 16. September 2013, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon.

    Uno-Inspektoren: In Syrien wurde Giftgas eingesetzt

    Die Chemiewaffen-Inspektoren der Uno kommen in ihrem Syrien-Bericht zum Schluss, dass am 21. August das Giftgas Sarin eingesetzt wurde. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen und berufen sich auf ein Foto, das die Übergabe des Berichts an den Uno-Generalsektretär zeigt.

    Fredy Gsteiger

  • Die Uno-Kommission stellt ganz generell fest: Syrern wird, je nachdem auf welcher Seite sie stehen, der Zugang zu medizinischer Versorgung gewährt oder verweigert..

    Die Mehrheit der Kriegstoten sind Opfer konventioneller Waffen

    Der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien ist durch die Uno-Inspektoren offiziell bestätigt. Die meisten Menschen sterben in Syrien aber durch konventionelle Waffen, zeigen eine Untersuchungskommission des Uno-Menschenrechtsrat und die Uno-Sonderinspektoren in Syrien.

    Franco Battel

  • Die Waadtländer Sicherheitsdirektorin Jacqueline de Quattro spricht von einer Schönwetterjustiz in der Schweiz.

    Adeline und fehleranfällige Gutachten

    Warum durfte der mutmassliche Mörder, ein wegen Vergewaltigung verurteilter Mann, mit der Genfer Sozialtherapeutin allein unterwegs sein? Eine neue US-Studie zeigt, wie fehleranfällig solche Gutachten sind und die freisinnige Waadtländer Sicherheitsdirektorin Jacqueline de Quattro fordert ein radikales Umdenken.

    Roland Wermelinger und Pascal Biber

  • Acker in der Nähe von Benken. Das Gebiet Zürich Nordost/Weinland gilt als geeigneter Standort für ein Tiefenlager.

    Atomendlager könnte Grundwasser gefährden

    Seit Jahrzehnten sucht die Schweiz einen Standort für ein Tiefenlager für die radioaktiven Abfälle der Schweizer AKW. Niemand will es. Zum Tiefenlager gehört auch eine Anlage über dem Boden, wo die abgebrannten Brennstäbe für die Endlagerung verpackt würden.

    Kritiker befürchten da eine Verstrahlung des Grundwassers. Der Bund sieht das anders.

    Rafael von Matt

  • Christoph Franz.

    Was bleibt vom scheidenden Lufthansa-Chef Christoph Franz?

    Christoph Franz, Lufthansa-Chef und früher erfolgreicher Chef von Swiss, wechselt zum Pharmakonzern Roche. Was macht die Lufthansa, die sich mitten in einer Restrukturierung befindet, ohne Christoph Franz? Was hinterlässt er? Gespräch mit dem Luftfahrtexperten Andreas Spaeth.

    Peter Voegeli

  • In der Politik ist der Ruf nach staatlichen Zwangsmassnahmen - konkret nach Lohngleichheitsinspektoren - bereits laut geworden.

    Bankerinnen verdienen viel schlechter als Banker

    Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern ist nirgends so gross wie bei Banken und Versicherungen. Im besten Fall beträgt der Unterschied 12 Prozent.

    Weil die Politik nun mit Zwangsmassnahmen droht, will der Arbeitgeberverband der Banken reagieren - doch nur die Kleinen scheinen interessiert.

    Klaus Ammann

  • Der deutsche Grüne Jürgen Trittin.

    Jürgen Trittins Grüne geraten unter Druck

    Kurz vor der Bundestagswahl stolpern die Grünen über die Debatte um ihre frühere Haltung zur Pädophilie. Anlass dazu ist ein Bericht über die Rolle von Spitzenkandidat Jürgen Trittin. Einige fordern inzwischen seinen Rücktritt.

    Casper Selg

  • Der somalische Präsident Hassan Sheikh Mohammud und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am 16. September in Brüssel.

    Somalia: Die Hoffnung der EU

    EU-Vertreter und die Regierung Somalias hoffen in Brüssel auf die Finanzhilfe der internationalen Gemeinschaft: Somalia ist immer noch von Hunger, Korruption, Piraterie und Terrorismus geplagt.

    Somalias Präsident Hassan Sheikh Mohammud und EU-Kommissionspräsident Barroso zeigen sich zuversichtlich.

    Urs Bruderer

  • Eine Strasse in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. Ab Oktober soll es auch in Mogadischu keine Bank mehr geben.

    Somalia: «100 Euro ernähren bis zu 15 Menschen»

    Exil-Somalier überweisen in Kleinstbeträgen doppelt so viel Geld in ihr Land wie die gesamte internationale Entwicklungshilfe. Die USA üben Druck aus auf die britische Bank Barclay, weil sie fürchten, das einbezahlte Geld komme Terroristen zu Gute.

    Nun will Barclay das Geschäft per Ende September einstellen.

    Patrik Wülser

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Ursula Hürzeler