UNO-Sicherheitsrat will Evakuierung Ost-Aleppos überwachen

  • Montag, 19. Dezember 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 19. Dezember 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 19. Dezember 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der Krieg um geopolitischen Einfluss wird weitergehen. Für die Menschen im Land heisst das: Sie müssen sich auf weitere grausame Kriegsjahre einstellen.

    UNO-Sicherheitsrat will Evakuierung Ost-Aleppos überwachen

    Das Gremium der UNO hat sich einstimmig für die Entsendung von Beobachtern in die syrische Grossstadt Aleppo ausgesprochen.

    Alle Kriegsparteien werden aufgerufen, die Sicherheit der Beobachter zu garantieren und ihnen freien Zugang in die Konfliktgebiete zu gewähren.Der Krieg in Syrien dauert seit fünf Jahren an. Der geopolitische Blick auf den Syrienkrieg im Gespräch mit Joshua Landis; der Syrien-Experte leitet das «Center of Middle East Studies» an der Universität von Oklahoma.

    Andreas Freudig und Samuel Wyss

  • Der gute Ruf Christine Lagardes sei bei der Verurteilung ohne Strafe berücksichtigt worden, erklärte die Vorsitzende Richterin.

    Christine Lagarde – trotz Schuldspruch keine Strafe

    Ein Gericht in Paris hat IWF-Chefin Christine Lagarde der Fahrlässigkeit im Amt als französische Finanzministerin schuldig gesprochen. Auf eine Strafe verzichtet das Gericht.

    Lagarde hatte sich im Jahr 2008 gegen den Entscheid eines Schiedsgerichts gewehrt, dem Unternehmer und Politiker Bernard Tapie rund 400 Millionen Schadenersatz aus der Staatskasse zu zahlen.

    Charles Liebherr

  • Rund 1500 Menschen haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten ihr Leben verloren, weil sie an der Asbest-Krankheit Mesotheliom – einem bösartigen Tumor – erkrankt sind.

    Ein wichtiger Tag für Asbest-Opfer in der Schweiz

    Ein Fonds im Umfang von 100 Millionen Franken soll Asbest-Opfern finanziell entschädigen. Das grundlegende Problem mit den kurzen Verjährungsfristen ist damit allerdings nicht gelöst. Im Moment dominiert bei den Asbestopfern, ihren Angehörigen und Anwälten die Freude.

    Rafael von Matt

  • Noch sind die Lohnverhandlungen in der Baubranche auf nationaler Ebene nicht abgeschlossen. Vielleicht recht es ja noch für ein Weihnachtsgeschenk.

    Löhne – der Fokus auf die Baubranche

    In einigen Branchen sind die Lohnverhandlungen für 2017 abgeschlossen, in der Baubranche laufen die Verhandlungen noch. Die Gewerkschaften sehen die Zeit für eine generelle Lohnerhöhung gekommen, die Baumeister hingegen verweisen auf die generell guten Arbeitsbedingungen.

    Ein Vertreter der Gewerkschaft Unia und einer der Baumeister haben sich auf einem Werkhof im Kanton Bern getroffen.

    Denise Schmutz

  • Eritrea, Äthiopien, Sudan – sind drei der ostafrikanischen Länder, die beim «Khartum-Prozess» mitmachen. Aus Eritrea etwa kommen viele Menschen in die Schweiz; der eritreische Präsident Isayas Afewerki ist nicht gerade für die Achtung der Menschenrechte bekannt.

    Fragwürdige Kooperation mit Ostafrikas Diktatoren

    Im Rahmen des «Khartum-Prozesses» treffen ostafrikanische Länder und die EU Vereinbarungen, um die Einnwanderung von Ostafrika nach Europa zu verringern. Seit dem vergangenen Freitag ist auch die Schweiz Mitglied.

    Der «Khartum Prozess» ist aber umstritten, denn er fokussiert auf die Verhinderung von Migration – und findet in der Öffentlichkeit kaum Beachtung.

    Samuel Burri

  • Mohammed Nweylati hat bereits studiert – an der Universität von Damaskus, in seiner Heimat Syrien. Nach dem Studium hat er als Maschinen-Ingenieur gearbeitet, unter anderem auch in Dubai. Das sei in seinem früheren Leben gewesen, sagt der 32-Jährige, bevor er 2014 in die Schweiz geflüchtet sei.

    «Schnupper-Semester» für Asylsuchende an der ETH Zürich

    Unter den Flüchtlingen, die aus Syrien, Eritrea oder Afghanistan in die Schweiz gelangen, hat es auch Studentinnen und Studenten. Die Mehrheit von ihnenkann das Studium in der Schweiz nicht fortsetzen, weil sie die nötigen Zulassungs-Bedingungen nicht erfüllen.

    Trotzdem sitzen in den Vorlesungen der ETH Zürich Flüchtlinge. Das sogenannte Schnupper-Semester ist ein Erfolg.

    Christoph Brunner

  • Dänentum, Danskhed – Mit der Wahl dieses Wortes erlebt Dänemark einen weiteren Höhepunkt seiner seit gut 15 Jahren anhaltenden Rückbesinnung auf das Nationale.

    «Dänentum» – das dänische Wort des Jahres

    Gegen das Jahresende wird in Dänemark im öffentlich-rechtlichen Rundfunk jeweils das Wort des Jahres gewählt. Nach dem «Arabischen Frühling» vor vier Jahren, der «Vuvuzela» nach der Fussball-WM in Südafrika, trifft der diesjährige Begriff die aktuelle Befindlichkeit des Landes bestens.

    Bruno Kaufmann

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Matthias Kündig