UNO stoppt Hilfsgüter-Lieferungen nach Syrien

  • Dienstag, 20. September 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 20. September 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 20. September 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die Waffenruhe in Syrien ist gescheitert, ein Hilfskonvoi wird bombardiert. Die USA, Russland und Syrien schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

    UNO stoppt Hilfsgüter-Lieferungen nach Syrien

    Die Hilfswerke sind schockiert über den Luftangriff auf einen Hilfskonvoi in der Nähe der umkämpften syrischen Stadt Aleppo. 20 Zivilisten und ein Mitarbeiter des Roten Halbmondes wurden dabei getötet.

    Aus Sicherheitsgründen werden bis auf weiteres alle Hilfslieferungen in das Bürgerkriegsland gestoppt.

    Walter Müller

  • Der Angriff sei ein inakzeptabler und ungeheuerlicher Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht, sagte IKRK-Präsident Peter Maurer nach dem Luftangriff auf einen Hilfsgüter-Konvoi.

    Die Strategien der Grossmächte im Syrienkrieg

    Kaum eine Woche dauerte die wacklige Waffenruhe in Syrien. Daraufhin erklärte sie das syrische Regime für beendet – und fliegt wieder Angriffe.

    Hilfslieferungen an die Zivilbevölkerung in belagerten Städten haben nur beschränkt stattgefunden; ein Konvoi mit Hilfsgütern wurde sogar aus der Luft angegriffen. Warum ist eine Waffenruhe in Syrien derzeit nicht möglich? Das Gespräch mit Guido Steinberg, Nahostexperte bei der deutschen Stiftung für Wissenschaft und Politik.

    Isabelle Jacobi

  • Es kann sein, dass die Züge auf dem Schweizer Schienennetz in den nächsten Jahren zunehmend selbstfahrend unterwegs sind; der Beruf des Lokführers wird aber trotzdem nicht so schnell verschwinden.

    Züge ohne Lokführer – Testbetrieb in der Ostschweiz

    Selbstfahrende Autos sind in aller Munde, selbstfahrende Züge waren bis jetzt kaum Thema. Ausser auf einigen Metro-Linien sind in der Schweiz noch keine Züge automatisch unterwegs. Nun will die Südostbahn auf der Strecke zwischen St.

    Gallen und Luzern einen Test starten mit Zügen ohne Lokführer. Wie weit ist die Technik gediehen, und was bedeutet die Entwicklung für den Beruf des Lokomotivführers?

    Christian von Burg

  • Verteidigungsminister Guy Parmelin und sein neuer Armeechef Philippe Rebord – noch auf der Suche, wofür sie die 20 Milliarden Franken in den nächsten vier Jahren einsetzen wollen.

    Armee-Budget bringt VBS in Verlegenheit

    Die Schweizer Armee soll in den nächsten vier Jahren definitiv 20 Milliarden Franken erhalten. Das sind 1,2 Milliarden mehr als der Bundesrat beantragt hatte. Nach dem Ständerat hat nun auch der Nationalrat auf der grosszügigeren Lösung beharrt.

    Im Verteidigungsdepartement hält sich die Freude darüber in Grenzen.

    Philipp Burkhardt

  • «Die Schweiz ist seit langer Zeit eine Hochpreisinsel; für identische Importprodukte müssen wir in unserem Land oft deutlich mehr bezahlen als Käufer im benachbarten Ausland", sagte Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz (rechts im Bild).

    «Fair-Preis-Initiative» – Kampf der Hochpreisinsel Schweiz

    Eine breite politische Allianz sagt der Hochpreisinsel Schweiz den Kampf an. Mit der «Fair-Preis-Initiative» sollen missbräuchliche Schweiz-Zuschläge künftig unterbunden werden und im Inland für günstigere Preise sorgen.

    Lukas Schmutz

  • In Ägypten gelten die Muslimbrüder als Terroristen, in Tunesien sind sie akzeptierter Teil des politischen Spektrums; Jordanien wählt einen Zwischenweg. Bild: Blick auf den Ostteil der jordanischen Hauptstadt Amman.

    Jordaniens Muslimbrüder: «Die Strasse ist mit uns»

    In Ägypten stürzte die Armee die Muslimbrüder, erklärte sie zu Terroristen und sperrte ihre Führung weg. In Jordanien ist die gleiche islamistische Bewegung die bestorganisierte politische Oppositionskraft im kleinen Königreich.

    Sie hofft, Kapital zu schlagen aus dem Unmut in der Bevölkerung gegenüber der politischen Korruption, der Wirtschaftskrise – und ist zu den Parlamentswahlen angetreten, die am Dienstag stattgefunden haben.

    Philipp Scholkmann

  • Schon lange hat kein US-Präsident mehr derart auf Multilateralimus und damit auf die UNO gesetzt wie Barack Obama in seinen acht Amtsjahren. Bild: US-Präsident Barack Obama vor der UNO-Generalversammlung.

    Barack Obamas letzte Rede zur Weltpolitik

    US-Präsident Obama hat seine weltpolitische Abschiedsrede in der UNO-Generaldebatte gehalten. Die Staats- und Regierungschefs der übrigen Länder hörten einen Präsidenten, der durchaus stolz ist auf das Erreichte, zugleich aber besorgt und in vielen Fragen skeptisch wirkte.

    Fredy Gsteiger

  • Ohne Höflichkeit geht gar nichts. Das Gespräch über gute Manieren in Zeiten von Pöbelei und politischer Unkorrektheit.

    Über die Höflichkeit im Alltag – und überhaupt

    Sind gute Manieren passé? Durchs Internet wirbeln Shit-Storms, und junge Leute verunglimpfen sich gegenseitig mit Sexting. In der analogen Welt ist es angesagt, politische Korrektheit zu spotten. Harte Töne kommen gut an, das zeigen Wahlresultate in Europa und den USA.

    Rainer Erlinger ist Autor eines Buches über die Höflichkeit. Das Gespräch.

    Isabelle Jacobi

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Judith Huber